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Männer nutzen häufig die Möglichkeiten der Vorsorgeuntersuchung und Früherkennung nicht
Sei es aus Angst, Scham oder Selbstüberschätzung, gerade einmal 20 Prozent nutzen
das Angebot der gesetzlichen Krankenversicherung zur Vorsorge und Früherkennung.
Die Folge: Sie sind häufiger krank als Frauen und sterben im Schnitt 5,7 Jahre früher.
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Etliche Männer nutzen die Möglichkeiten von Vorsorgeuntersuchungen und Früherkennung, die ihnen die gesetzlichen Krankenversicherungen bieten,
nicht.
Die häufigste Todesursache bei Männern ist nach wie vor der Herzinfarkt, auch nicht frühzeitig erkannter Krebs ist alarmierend häufig bei Männern vorzufinden.
Erst im Alter steigt die Bereitschaft zur Vorsorge und Früherkennung.
Regelmäßige Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen vermindern das Risiko einer typischen "Männererkrankung". Zudem kann beim regelmäßigen Arztbesuch ganz nebenbei auch ein Bonus z.B. in Form einer Sachprämie oder einer teilweisen Befreiung von Zuzahlungen oder eine Beitragsermäßigung bei der Krankenkasse herausspringen.
In einer Privaten Krankenversicherung (PKV) gilt: Für Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung besteht ein tariflicher Leistungsanspruch nach gesetzlich eingeführten Programmen (gezielte Vorsorgeuntersuchung). Nicht in die Leistungspflicht fällt der sogenannte große Check-up.
Bei einigen Gesellschaften besteht Versicherungsschutz allerdings auch darüber hinaus.
Check-up Vorsorgeuntersuchung ab 35
Ab 35 Jahren können Männer alle zwei Jahre einen kostenlosen und von der Praxisgebühr befreiten "Gesundheits-Check-up" (Check-up 35) in Anspruch nehmen. Dabei werden das Herz-Kreislauf-System sowie Nieren, Blutzucker, Cholesterin und Urin untersucht.
Krebsvorsorgeuntersuchung
Eine Früherkennung von bösartigen Krebserkrankungen sollte noch vor dem Auftreten von Symptomen oder Krankheitszeichen ermöglicht werden.
Bei Männern ab dem 45 Lebensjahr sollte eine Untersuchung der äußeren Geschlechtsorgane, der Prostata, der Haut, sowie von Dick- und Enddarm erfolgen. Insgesamt wird hier ggf. auch eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes vorgenommen.
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| Fakten: Vorsorgeuntersuchung bei Männern |
- Häufigste Todesursache bei Männern ist der Herzinfarkt
- Jährlich erleiden 155 400 Männer einen Herzinfarkt
- Fast 38 000 Männer starben 2003 an Herzinfarkt
- 200 000 Männer erkrankten 2000 an Krebs
- 32 000 Männer erkranken jährlich an Darmkrebs
- 13 991 Männer starben im Jahr 2003 an Darmkrebs
- Jährlich erkranken durchschnittlich 4160 Männer an Hodenkrebs
- Wer seinen Stuhl regelmäßig auf Blutspuren untersuchen läßt, verringert sein persönliches Darmkrebsrisiko um bis zu 30%
- Weniger als 20% der Männer nutzen Vorsoregeuntersuchungen und Früherkennung
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Darmkrebs-Vorsorge ab 55
Ab 55 Jahren haben Männer (und Frauen) die Wahl zwischen zwei Darmspiegelungen im Abstand von zehn Jahren oder einen zweijährlichen Test auf Blut im Stuhl.
Ob ein Mann von einer männertypischen Krankheit betroffen ist, hängt von mehreren Faktoren und Einflüssen ab.
Berlin, Med-Kolleg (FR), 23.07.2005
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Risikofaktoren Krebs / Krebserkrankung
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Informationen Krankenversicherung
Verwandte Begriffe:
Hypertonie / Hypotonie
Kardiologie / Kardiologe
Krebs / Onkologie
Karzinom
Krebsvorsorge
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News zum Thema Vorsorge und Früherkennung:
10.11.2006: Autos
für Männer wichtiger als die Gesundheit - Laut einer Studie Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der AOK und des Magazins
.Men.s Health., sind für Männer Autos wichtiger als die Gesundheit.
3.11.2005: Herzinfarkt: Schneller den Notarzt rufen - Immer mehr Betroffene zögern den rettenden Anruf hinaus Menschen, die akute Herzbeschwerden haben,
zögern immer länger, den Notarzt zu rufen.
13.10.2005: Stress - Nein danke! Egal ob Ich-AG oder Biotechnologie-AG: Wer ein Unternehmen gründet, hat eine Menge Arbeit
und muss an Vieles denken. Trotz hoher Belastung gesund bleiben - das ist für junge Unternehmerinnen und Unternehmen existenziell.
5.10.2005: Erkrankungen des Kreislaufsystems weiterhin Haupttodesursache (Statistisches Bundesamt)
4.10.2005: Ein fehlender Bestandteil des Blutgerinnungssystems schützt möglicherweise vor Herzinfarkt
Weitere Informationen:
Deutsche Krebshilfe e.V. Beratungsdienst: 0228 / 72990-95 (Mo-Fr, 8-17 Uhr)
Krebsinformationsdienst KID Info-Tel.: 06221 / 410121 (Mo-Fr. 8-20 Uhr)
Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe BPS e.V.
Felix-Burda-Stiftung Stiftung LebensBlicke - Informationen zum Darmkrebs / Beratungstelefon zur Darmkrebsfrüherkennung Tel.: 0800 / 224 4221 (Mo-Fr, 10-14 Uhr, kostenfrei)
Deutsches grünes Kreuz e.V.
Deutsche Herzstiftung e.V.
Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe e.V. Service- und Beratungszentrum Tel.: 01805 / 093 093 (Mo-Fr, 9-17 Uhr, 0,12 Eur/Min.)
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