Thai-Massage

Thai-Massage

Die Thai Massage ist eine traditionelle Form der Massage und ist auch als Thai-Yoga-Massage bekannt. Sie ist eine passive Massageform und wird mit leichten Dehnungen und Druck von Ellenbogen, Fingern, Füssen und Knien durchgeführt.

Massage

Entwickelt hat die Thaimassage der aus Nordindien stammende Arzt Jivakar Kumar Bhaccha, der noch heute in Thailand als Vater der Medizin verehrt wird. Gelebt hat Jivakar im 5. Jahrhundert vor Christus in Indien. Mönche sollen die Thai-Massage dann nach Thailand mitgebracht haben. Einige glauben, dass sie gar noch den Mönchen selber erfunden wurde.

Die Thai Massage war früher und ist heute noch eng mit dem Buddhismus verbunden. In Thailand gehört die Massage zum Alltag. Krankenhäuser setzen sie zur Regeneration ein, Familie praktizieren sie untereinander und Meister der Thai-Massage benutzen sie zur Gesundheitsvorsorge. Sie wird aber auch zu gerne von Touristen in Thailand, meistens in einer abgewandelten Form, in Anspruch genommen. Die Thaimassage wird zudem ausserhalb von Thailand in Massagepraxen angeboten. In den 90ern brachte Harald Brust, in Thai-Massagen-Kreisen eher als Asokananda, die Thaimassage mit nach Europa und lehrte hier die Techniken. Er bildete viele Lehrer der Thai-Massage aus, bevor er am 24. Juni 2005 mit nur 50 Jahren starb.

Die Wirkungsweisen der Thai-Massage sind vielseitig. Nach der traditionellen Lehre soll die Thaimassage gegen Symptome wie Verstopfung, Durchfall, Übelkeit, Schlafstörungen, Rücken- und Knieschmerzen, Husten, Kopfschmerzen und vieles mehr helfen. Aus der schulmedizinischen Sicht ist es ebenfalls sehr vielseitig. Die Blutzirkulation kann durch den Druck der Massage angeregt werden, die Muskulatur kann bei den Dehnungen mehr entspannen, die Yogapositionen verbessern die Körperhaltung oder es kann auch einfach nur zu einem Gefühl der Geborgenheit kommen. Die Wirkungsweisen sind so unterschiedlich und können, müssen aber eben nicht auftreten. Man sollte eine Thai-Massage allerdings nur von ausgebildeten Fachleuten durchführen lassen, denn ansonsten kann es zu erheblichen Schäden der Gesundheit kommen.

Die Thai-Massage hat durch den Sextourismus in Thailand leider einen schlechten Ruf erlangt. Viele denken, dass eine Thaimassage etwas mit dieser Art von Tourismus zu tun hat, aber eine traditionelle Thai-Massage ist eine Bereicherung für Geist, Seele und Körper.

Eine Thaimassage dauert ungefähr etwa zweieinhalb Stunden und ist ein enormer Kraftakt für den Masseur. In den Touristengegenden in Thailand und ausserhalb von Thailand werden die Thaimassagen fast immer von zierlichen Thailänderinnen durchgeführt, wo man nicht denken könnte, dass die Thaimassage bei ihnen den dynamischen Aspekt ausprägt. Man wird aber doch meistens positiv überrascht sein, denn hinter der Thaimassage steckt nicht nur Kraft, sondern vor allem Technik.

/ Redaktion, 01.07.2009


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