Meditation

Meditation

Viele Menschen stehen heutzutage oft unter Stress, wodurch es zu allerlei Beschwerden kommen kann. Zu viel Druck in beruflicher aber auch in privater Situation lässt zum Beispiel Muskelverspannungen entstehen, aber auch psychische Anspannungen sind nicht selten.

Verbunden damit kommt es auch oft zu anhaltenden Schlafstörungen. Ebenso kann zu hoher Bluthochdruck die Ursache von zuviel Stress sein. Betroffene können nicht mehr zur Ruhe kommen und "einen Gang runterschalten". Eine gute Möglichkeit bietet die Meditation um den Körper, den Geist und die Seele gleichermaßen wieder zu stärken. Meditation kann ohne großen Aufwand von jedem angewendet werden. Schon nach kurzer Zeit wird eine Lockerung der Muskulatur, der Abbau von psychischen Spannungen und eine Verbesserung der Gesamtstimmung erreicht. Der Mensch findet wieder zu mehr Energie und auch zu mehr Produktivität zurück. Der Begriff "Meditation" kommt aus dem Lateinischen Medius= die Mitte. Unter Meditation versteht man verschiedene Konzentrationsübungen, die alle den Geist beruhigen und sammeln sollen. Besonders in den östlichen Religionen, wie dem Hinduismus und dem Buddhismus werden die Meditationsübungen seit mehreren tausend Jahren angewendet. Aber auch im Christentum sind geistliche Übungen überliefert, die den Verstand und das Denken zur Ruhe bringen sollen.

Es gibt mittlerweile eine unüberschaubare Anzahl an verschiedenen Meditationstechniken, die man grob in zwei Gruppen einteilen kann: Die passive Meditation, die im stillen Sitzen durchgeführt wird und die aktive Meditation, zu der auch körperliche Bewegung gehört. Ziel beider Gruppen ist es den Alltagsstress und die Hektik abzubauen und eine innere Ruhe zu erlangen.

Bekannt als Meditationsformen sind Yoga, Thai Chi oder auch Qigong. Auch die Zen- Meditation ist in den westlichen Kulturen weit verbreitet. Während reine Entspannungstechniken, wie etwa die Progressive Muskelentspannung oder das Autogene Training, die körperliche Entspannung zum Ziel haben, ist die Meditation auf eine gedankliche Leere ausgerichtet. Die höchste Stufe ist ein Zustand reinen Bewusstseins, aber ohne Denken.

Um die Meditation so ausführen zu können und bis dieser Zustand erreicht wird, können mehrere Monate vergehen. Meditation kann nicht in einem Schnellkurs erlernt werden, sondern es bedarf der kontinuierlichen Übung. Im Zustand der vollkommenen Meditation werden alle äußeren Reize weitgehend ausgeschaltet und Ruhe und Entspannung tritt ein.

Um diesen Zustand zu erreichen wird bei einigen Meditationsformen ein sogenanntes Mantra verwendet. Das bedeutet, dass eine Silbe wie das "OM" oder ein anderes Wort immer wieder vorgesagt oder gedacht wird. Das Bewusstsein soll dadurch abgelenkt werden und der Meditierende soll sich besser auf sein Inneres konzentrieren können. Um die Wirkung der Meditation zu erfahren, sollten täglich etwa 30 Minuten eingeplant werden. Auch empfiehlt es sich, immer die gleiche Tageszeit zum Üben zu nehmen. Um die Grundlagen der Meditation zu erlernen, ist es am Besten einen Kurs oder ein Seminar zu besuchen. Danach werden die Übungen zu Hause ausgeführt. Wie schon erwähnt, ist ein kurzfristiger Erfolg meistens nicht zu verzeichnen, da diese Methode einen höheren zeitlichen Einsatz fordert als andere Techniken. Daher werden die Kurse zum Erlernen von Meditationstechniken auch nicht von den Krankenkassen bezahlt.

/ Redaktion, 03.07.2009


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