Tai Chi

Tai Chi - Körper und Seele im Gleichgewicht

Tai Chi zur Findung des persönlichen Gleichgewichts

Fernöstliche Methoden die Gesundheit zu steigern oder Erkrankungen zu lindern finden nicht nur im Bereich der traditionellen chinesischen Medizin Anklang bei Menschen, die dafür offen sind, sondern auch in der Kunst des chinesischen Schattenboxens. Unterschieden werden die Kampfkünste durch den inneren Stil, welcher ganz ohne den Einsatz von Muskel-, Sehnen-, oder Schwungkraft auskommt, sondern vielmehr durch die Lebenskraft Chi, sowie die Willenskraft Yi beeinflusst wird, und den äußeren Stilen, welche eben jenen Einsatz von körperlicher Kraft erfordern.

Durch die wesentliche Vereinfachung und der Herausstellung von Meditation und Entwicklung der Persönlichkeit als bedeutsamere Aspekte ist der Grundgedanke zur Selbstverteidigung weit in den Hintergrund gerückt oder gar vollkommen verdrängt worden, so dass Tai Chi heute in den meisten Fällen der Genesung oder unterstützend für die Erhaltung der Gesundheit dient. Während in China sich morgens viele in den Parks versammeln, um der "Arbeit mit den Energien" nachzugehen, hat sich die meditative Form der Gymnastikübungen in unseren Breitengraden erst langsam vom Insidertipp für Kampfsportler hin zur Alternative für entspannungssuchende oder gesundheitsbewusste Menschen entwickelt.

Tai Chi - Zurück zu den Wurzeln

Durch die zurückkehrende Besinnung auf den ursprünglichen Sinn von Wellness finden sich immer häufiger Aspekte des minimalistischen Ambiente nach fernöstlichem Vorbild in den Wellnesstempeln wieder. Da Wellness nicht dem Faulenzen, sondern der Gesundheitsvorsorge dienen soll, wird sich immer häufiger den gestiegenen Ansprüchen von Wellnessgästen angepasst. So ist nicht nur ein ansprechender Bereich zur Entspannung gefragt, sondern auch entsprechende Menüs sowie die Möglichkeit in die Welt des Tai Chi hineinschnuppern zu können.

Tai Chi hat sich im Wesentlichen aus den fünf Familienstilen entwickelt. Wo die Anfänge der chinesischen Kampfkunst zu suchen sind, ist unklar. Sicher ist die Entstehung des Chen-Stils Mitte des 17. Jahrhunderts, welche bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts nur innerhalb der Familie weitergegeben wurde. Yang Luchan wurde als Schüler akzeptiert und gilt heute durch seine Weiterentwicklungen als der Begründer des Yang-Stils. Es wird davon ausgegangen, dass immer eine Verbindung zwischen den Taijichuan Familien bestanden hat und so entwickelten sich des weiteren der Wu/Hao-, Wu- und Sun-Stil. Heute gibt es so viele Abkömmlinge, dass weniger unter einer Stilbezeichnung, sondern mehr unter Tendenzen gelehrt wird. Zum einen berufen sich Lehrer auf Traditionelles, wobei diese an den häufig im Namen enthaltenen Familien-Stil zu erkennen sind. Zum anderen besteht die Tendenz sich das Wirkungsvollste aus den Stilen heraus zu suchen, es mit Aspekten anderer Kampfkünste zu vereinen und somit etwas Neues zu schaffen.

Tai Chi ist für jeden geeignet, der nach Ruhe und Entspannung sucht Da bei vielen eher die Meditation der Bewegung im Vordergrund steht, ist heute im Chen Tai Chi noch am deutlichsten der Ursprung zu finden, da hier die Tritte, Fauststöße und schnelle Bewegungen vorzufinden sind. Für geübte Tai Chi Schüler bietet sich auch die Möglichkeit Waffenübungen mit Schwert, Säbel, Speer oder Langstab zu erlernen. Die feststehenden Bewegungsabläufe werden als Form bezeichnet und setzen sich aus einzelnen Bildern zusammen. Das Ausmaß einer Form kann ganz unterschiedlich sein und einen Zeitraum von wenigen Minuten bis hin zu mehr als einer Stunde in Anspruch nehmen. Wer sich nicht auf Einzelübungen beschränken möchte, kann sich auch durch Paarübungen unterrichten lassen und kommt damit aktiv mit dem Aspekt der Kampfkunst in Berührung.

Meist werden die vorgeschriebenen Bewegungsabläufe in Zeitlupe ausgeführt, um Körper und Geist zu entspannen und die Atmung zu vertiefen. Auch wenn ein Schüler von Schmerzen in Gelenken geplagt wird, ist dies kein Hinderungsgrund Tai Chi zu erlernen. Gleich ob jung oder alt, Tai Chi ist für jede Altersgruppe geeignet, um die Konzentration sowie Koordination zu fördern.


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