ICD-10
ICD10 Code Lichen
Diagnose: Lichen
ICD10-Code: L28.0
Der ICD10 ist eine internationale Klassifikation von Diagnosen. ICD10SGBV (die deutsche Fassung) wird in Deutschland als Schlüssel zur Angabe von Diagnosen, vor allem zur Abrechnung mit den Krankenkassen, verwendet. Der ICD10 Code für die Diagnose "Lichen" lautet "L28.0".
- L28.0 ICD-10-GM Version 2008
- L28.0 Lichen (ICD-10-GM):
- Ekzema hypertrophicans
- Ekzema lichenificatum a.n.k.
- Lichen
- Lichen obtusus corneus
- Lichen simplex
- Lichen simplex chronicus
- Lichen simplex chronicus circumscriptus
- Lichen Vidal
- Lichenifikation
- Lichenifizierte Dermatitis a.n.k.
- Lichenisation
- Lichenoider Hautausschlag
- Lokale Neurodermatitis
- Neurodermitis chronica circularis simplex
- Neurodermitis chronica circularis verrucosa
- Neurodermitis chronica circumscripta
- Vidal-Krankheit
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Anatomie)
Anatomie"Die Anatomie (aus griech.: aná auf und tomé Schnitt) ist in der Medizin, Zoologie und Botanik die Lehre vom inneren Aufbau des Körpers und von der Lage und Gestalt seiner Organe. / Lehre vom Körperbau der Lebewesen.
Der menschliche Körper ist äußerst Komplex. Verschiedene Körpersysteme ermöglichen durch ihr ständiges Zusammenspiel die Funktionen, die das Leben bestimmen. Dabei müssen die menschlichen Organe direkt oder indirekt miteinander verbunden sein. Das Skelett, das dem Körper Halt und Form gibt, ermöglicht solche Verbindungen. Über ein Gerüst aus Knorpeln und Knochen haben alle Organe Kontakt zueinander und werden gleichzeitig geschützt.
Die Anatomie des menschlichen Körpers kann unterteilt werden in
1. den Stütz- und Bewegungsapparat mit Muskeln, Binde- und Stützgewebe (Knochen, Knorpel, Sehnen, Bänder usw.) und den entsprechenden Gelenken als funktionellen Struktureinheiten.
2. die Inneren Organe mit den Organsystemen kardiovaskuläres System, Verdauungstrakt, Atemtrakt, Immunsystem, Harn- und Geschlechtsorgane, exokrine und endokrinen Drüsen usw.)
3. das Nervensystem (zentral, peripher, sympathisch, parasympathisch) und
4. die Sinnesorgane.
Das Skelett des Menschen besteht aus 206 Knochen.
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Siehe auch
Skelett
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Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Ratgeber Diät)
Montignac-Methode"Die Montignac-Methode ist eine Methode zur Steigerung des Wohlbefindens und zur Gewichtsabnahme (Diät),benannt nach dem Erfinder Michel Montignac.
Das besondere an dieser Methode ist, dass auf keine der Lebensmittelgruppe (Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett) verzichtet werden muss. Nur bestimmte Lebensmittel sollen weggelassen werden und es soll auf die richtig Kombination von Kohlenhydraten mit fetthaltigen Lebensmittel geachtet werden.
Diese Methode zur Gewichtsabnahme ist eine Art Trennkost. Folgende Grundregeln gibt es:
- sog. Sehr gute Kohlenhydrate (glykämischer Index=GI bis 35)darf man mit beliebiger Menge an Eiweiß und Fett kombinieren.
- sog. Gute Kohlenhydrate (glykämischer Index=GI von 35-50)sollte man nicht mit Fett kombiniern. Ausnahmen sind geringe Mengen an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, wie pflanzlich Öle (z.B. auf dem Salat) oder Fisch (z.B. Thunfisch oder Lachs)
- sog. Schlechte Kohlenhydrate (glykämischer Index=GI von 50-100 und mehr)sollte man weglassen, da sie zur Gewichtszunahme führen.
Begründung der Methode
In wissenschaftlichen Untersuchungen wurde als wesentliches Problem für die Gewichtszunahme die übermässige Ausschüttung an Insulin ausgemacht. Insulin hat einen wesentlichen Anteil an der Fettanlagerung. Ist dagegen der Insulin-Spiegel niedrig, kann Fett abgebaut werden.
Das Problem bei den typischen Ernährungsgewohnheiten in den Industrieländern ist, dass viele Lebensmittel den Blutzuckerspiegel schnell und stark erhöhen. Das wiederum führt zu einer raschen Ausschüttung von Insulin.
Grund dafür ist u.a., dass die viele Lebensmittel-Produkte teilweise recht große Mengen Zucker (vor allem Glukose und Saccharose) enthalten. Außerdem wurden im Laufe der Landwirtschaftlichen Industrialisierung viele Lebensmittel, mit dem Ziel des höheren Ertrags und des einfacheren Anbaus, genetisch so verändert, das sich ihr Ernährungs-Wert verschlechtert hat. So erhöhen neben Zucker auch eine Reihe anderer Lebensmittel den Blutzuckerspiegel so stark und schnell (was wiederum zur starken Ausschüttung von Insulin führ), dass man sie zu schlechten Kohlenhydraten zählt und deshalb weglassen sollten:
* Zucker
* Mais (der ursprüngliche Indianische Mais wäre gut)
* Kartoffeln (wieder ""verzüchtet"")
* geschälter Reis (Ausnahmen: Wildreis und Basmatireis)
* Weissmehl (also auch viele Folgeprodukte!)
* gekochte Karotten (beim Kochen werden die guten Kohlenhydrate verändert und dadurch schlecht)
* Bier (enthält Maltose, die noch schlechter als Zucker ist)
Physiologischer Hintergrund
Die Aufgabe der Bauchspeicheldrüse ist es, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Dazu werden die Hormone Insulin und Glucagon produziert. Bei einem starken Anstieg des Blutzuckerspiegels, wird viel Insulin von der Bauchspeicheldrüse produziert, um den Blutzuckerspiegel wieder zu verringern. Die Aufnahme von schlechten Kohlenhydraten (siehe oben und Gykämischer Index) führt zu einem Zustand der Hyperglykämie (Überzucker) der meist zu einem Zustand der Hypoglykämie (Unterzucker) führt.
Nimmt man häufig und viel schlechte Kohlenhydrate zu sich, ist die Bauchspeicheldrüse stark beansprucht, weil häufig viel und schnell Insulin produziert werden muss. Diesen ""Stress"" allerdings verträgt scheinbar nicht jede Bauchspeicheldrüse. Bei einigen Menschen gerät die Insulin-Ausschüttung außer Kontrolle und es wird übermäßig viel Insulin produziert Hyperinsulinismus. Diejenigen, die - trotz schlechtem Essen - dünn bleiben, müssten dementsprechend eine robustere Bauchspeicheldrüse haben.
Mit diesem Hintergrundwissen erklären sich auch die Grundregeln:
- Isst man sehr gute Kohlenhydrate, wird der Blutzuckerspiegel wenig erhöht und damit wenig Insulin produziert. Somit kann das aufgenommene Fett nicht angelagert werden.
- Bei Kohlenhydraten, die den Blutzuckerspiegel ein wenig erhöhen, darf man nur wenig Fett zu sich nehmen, denn das kann angelagert werden.
- Bei schlechten Kohlenhydraten kommt es zu einer starken Insulin-Produktion. So kann kein Fett abgebaut werden sondern es wird eher neues Fett angelagert.
Um erste Erfahrungen zu machen reicht es aus, die schlechten Kohlenhydrate wegzulassen. Dazu benötigt man Informationen zur Blutzuckersteigernden Wirkung der Lebensmittel, die aus Tabellen entnommen werden können. Genauere Informationen zu schlechten, guten und sehr guten Kohlenhydraten siehe: Glykämischer Index
Kritik-Punkte
- Kritiker bemängeln, dass zu viel und vor allem zu viel tierische Fette zu sich genommen werden. Das ist allerdings nicht vorgeschrieben sondern ein Fehler in der Umsetzung. Es wird eher die Verwendung von pflanzlichen Fetten (Öl, Nüsse) empfohlen und eine Verringerung von Rind- und Schweinefleisch. Besser ist Geflügel und Fisch (dreifach-ungesättigte Fettsäuren).
- Sport wird als nicht unbedingt nötig angesehen, um abzunehmen.
- Der Glykämische Index sollte nicht isoliert betrachtet werden, da die Blutzuckersteigernde Wirkung durch bestimmte Lebensmittel verändert wird z.B. bremsen Ballaststoffe die Erhöhung des Blutzuckerspiegels.
Ähnliche Ansätze
Die Glyx-Diät beruht auf den gleichen Prinzipien wie die Montignac-Methode. Das Gesamtkonzept entspricht weitgehend einer Vollwert-Ernährung.
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Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Ratgeber Diät)
Glutenfreie Diät"Gluten oder Kleber ist ein Eiweiß, das in Dinkel, Gerste, Grünkern, Hafer, Roggen und Weizen enthalten sind. Es bestimmt überwiegend die Backqualität (""Gashaltefähigkeit"") des Getreides.
Gluten ist natürlich auch in den daraus hergestellten Lebensmitteln enthalten.
Bei normaler Verdauung ist Gluten ungefährlich, aber bei glutenempfindlichen Menschen wird die Dünndarmschleimhaut geschädigt, so dass keine normale Verdauung mehr möglich ist.
Typische Anzeichen für eine Glutenunverträglichkeit (Fachausdruck: Zöliakie, Sprue oder glutensensitive Enteropathie) sind Blähungen, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit und ständiger Durchfall.
Bei vollständigem Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel (glutenfreie Diät) nimmt der Darm die normale Funktionsweise wieder auf. "
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Krebs"Unter Krebs versteht die Allgemeinheit, was der Mediziner als maligne Tumorerkrankungen bezeichnet. Normales Gewebe wächst nur in gewissen Grenzen. Sollten Regelkreisläufe in der Zelle gestört werden, kann es zu einem überschießenden Wachstum ohne die Einhaltung von natürlichen Grenzen kommen. Nicht nur die Anzahl der Zellen ändert sich, sondern auch die einzelen Zelle ändert ihr Aussehen und ihr Verhalten.
Krebs ist keine einheitliche Krankheit, sondern ein Sammelbegriff für mehr als 100 verschiedene Arten von bösartigen Organtumoren.
Jedes Organ des menschlichen Körpers kann von Krebs befallen werden. Krebs ist nach den Herz-Kreislauferkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland.
Dennoch ist nicht jeder Krebsverlauf tödlich, falls rechtzeitig eine Therapie begonnen wird.
Daher ist die Früherkennung so wichtig ! Die Früherkennung ist primär Aufgabe jedes Menschen und nicht bloß des Arztes: Blutiger Urin, blutiger Auswurf beim Husten, Blut im Stuhlgang, schnell wachsende ""Leberflecke"" und sich schnell vergrößernde Lymphknoten oder neu auftretende Geschwülste an Hals, Brust oder den Geschlechtsorganen sowie ""Bauchwasser"", also Pleura- oder Aszites-Ergüsse sollten immer als Warnzeichen ernst genommen werden und den Menschen kurzfristig zum Arzt führen.
Unbehandelt wächst der maligne Tumor solange, bis das Organ bzw. der Körper zerstört ist, wobei aber je nach Organ und Tumor die Zeit bis zur Zerstörung des Körpers stark schwanken kann.
Rein theoretisch limitiert der Krebs die maximal denkbare Länge des menschlichen Lebens, da vermutich jeder 150-jährige Mensch Krebs hätte und an diesem Krebs sterben würde - beim Mann wäre es vermutlich das Prostatakarzinom.
Über dieses Problem wäre aber nur Klarheit zu gewinnen, wenn jeder Verstorbene, speziell jeder Greis und jede Greisin, in der Pathologie obduziert würde ! Erst dann wüßte man exaktes über die Häufigkeit von unerkanntem Krebs im Greisenalter.
So gesehen wäre die Einführung einer Pflicht zur Obduktion jedes Verstorbenen sicher für die Wissenschaft von allergrößtem Erkenntniswert.
Da die Gefahr einer Krebserkrankung für eine Bevölkerung schwankt und u.a. von neu aufkommenden Umweltgiften abhängt oder von der Eliminierung solcher Gifte durch Umweltschutzgesetze, sowie durch das Ernährungsverhalten und der Bereitschaft, sich vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen, aber auch durch das Sexualverhalten (Durchseuchung einer Bevölkerung mit möglicherweise krebserregenden Viren), muß für jede Generation und jeden Staat bzw. jedes Land immer aufs Neue das individuelle Krebsrisiko bestimmt werden.
Es wäre also besser, durch die Pflicht zur Obduktion dieses Risiko direkt für Deutschland zu bestimmen, anstatt sich z.B. auf Zahlen und Statistiken aus Japan, den U.S.A. oder der EU allgemein zu stützen. Nur so ließe sich ein für Deutschland maßgeschneidertes Programm zur Verminderung des Krebsrisikos entwerfen und in Gesetzesform fassen.
Gesetze alleine sind aber wenig wert, viel wichtiger ist die Bereitschaft jedes einzelnen Menschen, durch einen vernünftigen Lebenswandel und durch aufmerksame Beobachtung seiner Umwelt und seines Körpers sein ganz persönliches Krebsrisiko zu vermindern.
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Siehe auch ICD10 Codes Krebs
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Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Schönheitschirurgie)
Karpaltunnelsyndrom"Als Karpaltunnelsyndrom versteht man eine ""Nerveneinklemmung"" an der Hand. In Höhe des Handgelenkes spannt sich zwischen Daumen- und Kleinfingerballen ein Band aus. Dieses Band ist das Dach eines Kanals (Karpaltunnels), der u.a. einen wichtigen Handnerv - den Nervus medianus - enthält. Beim Karpaltunnelsyndrom ist dieser Kanal zu eng und es wird auf den Nerven Druck ausgeübt. Dies führt zu kribbelnden Fingern , nächtlichen Schmerzen und Taubheit. "
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Allgemein)
Dialyse"Dialyse (griechisch dialysis = Auflösung, Trennung). Allgemein auch als ""Blutwäsche"" bekannt. Verfahren zur Entfernung harnpflichtiger Substanzen, überflüssigen Wassers und von Giftstoffen aus dem Blut mit Hilfe einer künstlichen Niere."
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Allgemein)
Medizin"Die Medizin bzw. Humanmedizin (v. lat.: ars medicina Heilkunde) befasst sich mit der Erkennung (Diagnostik), Vorbeugung (Prophylaxe) und Behandlung (Therapie) körperlicher und seelischer Erkrankungen des Menschen. Medizin bezeichnet also sowohl die Wissenschaft von den menschlichen Krankheiten als auch deren praktische Anwendung. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden auch Medikamente als ""Medizin"" bezeichnet.
Zum Bereich der Medizin gehört auch die Veterinärmedizin (Tierheilkunde) und die Phytomedizin (Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten). In diesem umfassenden Sinn ist Medizin die Wissenschaft vom gesunden und kranken Lebewesen.
Gebiete, Facharzt(FA)- und Schwerpunktkompetenzen(SP)
Hiermit lassen sich übersichtlich die Aufteilung in verschiedene Gebiete erkennen und die möglichen fachlichen und inhaltlichen Differenzierungen bei den Ärzten innerhalb eines Fachbereiches.
- Medizin Gebiet Anästhesiologie
- Medizin Gebiet Anatomie
- Medizin Gebiet Arbeitsmedizin
- Medizin Gebiet Augenheilkunde
- Medizin Gebiet Biochemie
- Medizin Gebiet Chirurgie
- Facharzt Allgemeine Chirurgie
- Facharzt Gefäßchirurgie
- Facharzt Herzchirurgie
- Facharzt Kinderchirurgie
- Facharzt Orthopädie und Unfallchirurgie
- Facharzt Plastische Chirurgie
- Facharzt Thoraxchirurgie
- Facharzt Visceralchirurgie
- Medizin Gebiet Frauenheilkunde und Geburtshilfe
- Medizin SP Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin
- Medizin SP Gynäkologische Onkologie
- Medizin SP Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin
- Medizin Gebiet Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
- Facharzt Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
- Facharzt Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen
- Medizin Gebiet Haut- und Geschlechtskrankheiten
- Medizin Gebiet Humangenetik
- MedizinGebiet Hygiene und Umweltmedizin
- Medizin Gebiet Innere Medizin und Allgemeinmedizin
- Facharzt Innere und Allgemeinmedizin (Hausarzt)
- Facharzt Innere Medizin und SP Angiologie
- Facharzt Innere Medizin und SP Endokrinologie und Diabetologie
- Facharzt Innere Medizin und SP Gastroenterologie
- Facharzt Innere Medizin und SP Hämatologie und Onkologie
- Facharzt Innere Medizin und SP Kardiologie
- Facharzt Innere Medizin und SP Nephrologie
- Facharzt Innere Medizin und SP Pneumologie
- Facharzt Innere Medizin und SP Rheumatologie
- Medizin Gebiet Kinder- und Jugendmedizin
- Schwerpunkt Kinder-Hämatologie und -Onkologie
- Schwerpunkt Kinder-Kardiologie
- Schwerpunkt Neonatologie
- Schwerpunkt Neuropädiatrie
- Medizin Gebiet Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
- Medizin Gebiet Laboratoriumsmedizin
- Medizin Gebiet Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie
- Medizin Gebiet Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
- Medizin Gebiet Neurochirurgie
- Medizin Gebiet Neurologie
- Medizin Gebiet Nuklearmedizin
- Medizin Gebiet Öffentliches Gesundheitswesen
- Medizin Gebiet Pathologie
- Facharzt Neuropathologie
- Facharzt Pathologie
- Medizin Gebiet Pharmakologie
- Facharzt Klinische Pharmakologie
- Schwerpunkt Pharmakologie und Toxikologie
- Medizin Gebiet Physikalische und Rehabilitative Medizin
- Medizin Gebiet Physiologie
- Medizin Gebiet Psychiatrie und Psychotherapie
- Forensische Psychiatrie
- Medizin Gebiet Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
- Medizin Gebiet Radiologie
- Schwerpunkt Kinderradiologie
- Schwerpunkt Neuroradiologie
- Medizin Gebiet Rechtsmedizin
- Medizin Gebiet Strahlentherapie
- Medizin Gebiet Transfusionsmedizin
- Medizin Gebiet Urologie
Zusatz-Weiterbildungen
- Akupunktur
- Allergologie
- Andrologie
- Betriebsmedizin
- Dermatohistologie
- Diabetologie
- Flugmedizin
- Geriatrie
- Gynäkologische Exfoliativ-Zytologie
- Hämostaseologie
- Handchirurgie
- Homöopathie
- Infektiologie
- Intensivmedizin
- Kinder-Endokrinologie und -Diabetologie
- Kinder-Gastroenterologie
- Kinder-Nephrologie
- Kinder-Orthopädie
- Kinder-Pneumologie
- Kinder-Rheumatologie
- Labordiagnostik - fachgebunden
- Magnetresonanztomographie - fachgebunden
- Manuelle Medizin / Chirotherapie
- Medikamentöse Tumortherapie
- Medizinische Informatik
- Naturheilverfahren
- Notfallmedizin
- Orthopädische Rheumatologie
- Palliativmedizin
- Phlebologie
- Physikalische Therapie und Balneologie
- Plastische Operationen
- Proktologie
- Psychoanalyse
- Psychotherapie - fachgebunden
- Rehabilitationswesen
- Röntgendiagnostik - fachgebunden
- Schlafmedizin
- Sozialmedizin
- Spezielle Orthopädische Chirurgie
- Spezielle Schmerztherapie
- Spezielle Unfallchirurgie
- Sportmedizin
- Tropenmedizin
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Allgemein)
Medikament"Ein Medikament (lat.: medicamentum, Heilmittel) ist ein Arzneimittel, das in bestimmter Dosierung zur Heilung, Vorbeugung oder Diagnose einer Krankheit dient. Als Medikamente dienen seit alters her bestimmte Pflanzen und Pflanzenteile und tierische Substanzen, in neuerer Zeit jedoch vor allem synthetische Präparate. Wissenschaften von den Medikamenten sind Pharmazie und Pharmakologie.
Rechtliches
Medikamente müssen in Deutschland, bevor sie auf dem Markt gebracht werden vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen worden sein. Medikamente können in Deutschland nach ihrer Erhältlichkeit in vier Gruppen eingeteilt werden: 1. freiverkäufliche (dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden) 2. apothekenpflichtige (dürfen nur in Apotheken abgegeben werden) 3. verschreibungspflichtige (sind nur in Apotheken gegen Vorlage einer ärztlichen Verschreibung erhältlich) 4. Betäubungsmittel, verkehrsfähige (sind nur in Apotheken gegen Vorlage eines Betäubungsmittelrezeptes erhältlich). Jedes Fertigarzneimittel erhält in Deutschland einen eindeutigen 7-stelligen Schlüssel, die so genannte Pharmazentralnummer (PZN). Die PZN wird von der IFA GmbH (Frankfurt)auf Antrag des Herstellers vergeben und muss nach SGB V auf die äußere Umhüllung aufgedruckt sein. Mit Stand Januar 2004 sind ca. 340.000 PZN vergeben. Bei der Abrechnung der Arzneimittel mit den Krankenkassen durch die Apothekenrechenzentren werden die PZN als Schlüssel genutzt, dazu müssen sie auf die Rezepte von den Apotheken aufgedruckt werden. Weiterhin findet die PZN für die Bestellungen zwischen Großhändlern und Apotheken Verwendung. Die im Krankenhausbereich häufig genutzte EAN 128 konnte sich bislang nicht in Deutschland durchsetzten.
Wirkstoffe
Ein Medikament besteht aus chemischen Wirkstoffen und den wirkneutralen Hilfsstoffen, die eine Hilfsfunktion für die Bereitstellung des Wirkstoffes erfüllen (Beispiel: Zäpfchengrundmasse Hartfett, in der der Wirkstoff verteilt ist). Ein Medikament kann einen Wirkstoff oder mehrere Wirkstoffe enthalten. Ein Wirkstoff kann synthetisch (chemisch oder gentechnisch) hergestellt werden oder auch aus Pflanzen, Tieren, menschlichen Gewebeteilen isoliert oder extrahiert werden.
WirkprinzipienNeben der erwünschten Wirkung (siehe Wirksamkeit) können auch unerwünschte Nebenwirkungen nach Einnahme oder Gabe eines Medikaments auftreten. Diese treten in unterschiedlicher Häufigkeit und Schwere auf und sind im Beipackzettel vollständig aufzuführen. Unter Wechselwirkungen versteht man die gegenseitige Beeinflussung von Medikamenten bei gleichzeitiger Gabe. Es kann sowohl zu einer Wirkungsabschwächung wie zu einer Verstärkung kommen.
Wirtschaftliche Bedeutung / Medikamentenmarkt
Die Entwicklung eines neuen Medikamentes ist kapitalintensiv und zeitraubend, da umfangreiche Wirksamkeits- und Verträglichkeitsprüfungen durchgeführt werden müssen, bis ein neues Medikament auf dem Markt zugelassen wird. Der forschenden Firma, welches das Medikament entwickelt hat, wird daher ein zeitliches Monopol zur ausschließlichen Nutzung des Medikaments gewährt. Nach Ablauf dieser Zeit dürfen andere Firmen (so genannte Nachahmer) eigene Präparate (so genannte Generika) mit dem gleichen Wirkstoff auf den Markt bringen. Dies führt gewöhnlich zu einem starken Preisrückgang des Präparates. Von den zigtausenden Medikamenten in deutschen Apotheken sind nur wenige wirklich notwendig: Die WHO schränkt diese auf über 300 ein (Quelle: the WHO Model List of Essential Medicines).
GeschichteFür eine Reihe von Heilpflanzen finden sich Hinweise auf ihre Anwendung schon aus vor- und frühgeschichtlicher Zeit. Bereits in einem Grab eines Neandertalers (Shanidar IV., im heutigen Irak) das vor ca. 70.000 - 40.000 Jahren angelegt wurde, finden sich Beigaben, die nach Pollenuntersuchungen sieben Heilpflanzen zuzuordnen sind, weswegen hier das Grab eines Heilkundigen, eines Schamanen mit Attributen seiner Tätigkeit vermutet wird. Steht dieser Fund aus frühester Zeit noch isoliert, so sind aus dem Neolithikum, der Jüngeren Steinzeit, eine Reihe von Funden bekannt, die auf die Anwendung von Heilpflanzen schließen lassen. Aus den frühen Hochkulturen gibt es dann zahlreiche schriftliche Zeugnisse für deren umfangreichen Arzneischatz, in Assyrien und Ägypten waren einige hundert pflanzliche, tierische und mineralische Arzneimittel in Gebrauch.
Griechisch-römische Überlieferung
Für die Arzneien der westlichen Medizin sind folgende Autoren der griechisch-römischen Überlieferung besonders wichtig: Theophrastos von Eresos (371- 287 v. Chr.) beschrieb 550 Pflanzen, darunter zahlreiche Arznei- und Giftpflanzen. Plinius der Ältere lebte von 23/24 bis 79 n. Chr. schrieb eine höchst umfangreiche enzyklopädische Naturkunde, die Naturalis historiae. Die Heilmittel nehmen einen breiten Raum ein, es werden beinahe 1000 aus dem Pflanzenreich beschrieben. Die in fünf Büchern abgefasste Arzneimittellehre De materia medica des Dioskurides (ein römischer Militärarzt, der im 1. Jh. lebte) ist die umfangreichste des Altertums. Er behandelt Arzneimittel aus allen drei Naturreichen, es werden 102 mineralische, 101 tierische und 813 pflanzliche Arzneimittel beschrieben. Das Werk erschien um 78 n. Chr. und wirkte über Jahrhunderte. Besonders im Mittelalter diente es als Vorbild und Fundgrube für andere einschlägige Kompendien.
Mittelalter
Die mittelalterlichen Quellen zum Arzneischatz sind sehr zahlreich. Dazu gehört u.a. so genannte Hortulus des Walahfrid Strabo (9. Jahrhundert), der Abt des Klosters Reichenau war. Das Wissen über die Heilkräfte der Pflanzen wird in Gedichtform (Hexameter) vermittelt. Ebenfalls ein Lehrgedicht über Heilpflanzen und durch den 'Hortulus' beeinflusst ist der 'Macer floridus'. Der Verfasser, Odo von Meung, lebte im 11. Jahrhundert. Eine vom 13. Jahrhundert an überlieferte thüringisch-schlesische Prosaübersetzung und -bearbeitung, der 'Ältere deutsche Macer' war weit verbreitet und diente neben anderen Quellen als Textgrundlage für den 'Gart der gesuntheit' von 1485, eines der einflussreichsten gedruckten Kräuterbücher. Zudem wird das europäische Mittelalter ca. vom Jahr 1000 an mit verloren geglaubten bzw. in Vergessenheit geratenen Schriften der Antike durch Übersetzungen aus dem Arabischen ins Lateinische bekannt. Die Zentren der Übersetzertätigkeit liegen in Süditalien (Salerno) und Spanien (Toledo). Dazu kommen eigenständige Erkenntnisse arabischer Gelehrter. Rhazes (865 - um 930), Avicenna (980 - 1037) und andere arabische Autoren zählen zu den hochgeachteten Autoritäten der europäischen Heilkunde. In ihren Schriften werden bislang unbekannte Arzneidrogen beschrieben, z.B. Ambra, Benzoeharz, Cubeben, Galgant, Kampfer, Moschus, Muskat, Mumie, Sandelholz, Sennesblätter u.a. Aber auch unabhängig vom antiken oder arabischen Einfluss werden hier und da neue, eigenständige Beobachtungen gemacht, die das Wissen über den Arzneischatz bereichern. Herausragend sind die ""Physica"" der Hildegard von Bingen und eine Schrift des Albertus Magnus mit dem Titel ""De vegetabilibus"".
Neuzeit
Seit der frühen Neuzeit wurde der europäische Arzneischatz erheblich erweitert: Einerseits durch eine neue Dimension im Handel mit Heilpflanzen und Drogen, die sich nach der Entdeckung des Seeweges nach Ostindien durch Vasco da Gama und die Landung in Amerika durch Columbus eröffnete. So kamen z.B. Brechwurzel, Chinarinde, Curare, Guajak und Perubalsam nach Europa andererseits durch Produkte alchemistischer Tätigkeit. Besonders wichtig war die Alchemie der Araber, da hier eine medizinische Zielrichtung in den Vordergrund trat: die Suche nach der Panazee, der Universalmedizin. Der wichtigste Wegbereiter für den Einsatz (al)chemischer Präparate in der Medizin wurde Philippus Theophrastus Bombastus von Hohenheim genannt Paracelsus (1493 - 1541). Er vertritt die innerliche Anwendung von Chemikalien, gerade von giftigen Antimon- und Quecksilberpräparaten als erster. Zwar fanden seine Lehren zu seinen Lebzeiten nur einen beschränkten Anhängerkreis, doch sein Nachfolger, die Paracelsisten, vermittelten seine Ideen einem immer größer werdenden Kreis von Medizinern und anderen Gelehrten. Von hier führt der Weg zur Pharmazeutischen Chemie.
19. Jahrhundert bis jetzt
Die Neuzeit brachte mit ihren naturwissenschaftlichen Erkenntnissen ganz erhebliche Veränderungen des Arzneischatzes. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gab es zunächst eine deutliche Reduktion: Übrig blieb, was nach damaligen Stand der Wissenschaft in der Wirksamkeit als gesichert galt. Der enorme Erkenntniszuwachs in der Chemie führte dann dazu, dass z.B. eine Fülle von wirksamen Inhaltsstoffen aus Arzneipflanzen isoliert wurden, etwa die Alkaloide Chinin, Morphin, Strychnin. Nicht nur Alkaloide, auch viele weitere Pflanzeninhaltsstoffe wurden isoliert und davon eine große Zahl arzneilich verwendet. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann der Siegeszug der organisch-synthetischen Arzneimittel, die von der Teerfarbenindustrie entwickelt wurden, wobei das Herstellungsverfahren dem Patentschutz unterlag. Dies förderte ganz erheblich die industrielle Produktion von Arzneispezialitäten, den in abgabefertiger Verpackung hergestellten Arzneimitteln, wie sie heute das Bild beherrschen. Die Acetylsalicylsäure, allseits bekannt unter dem Namen Aspirin, viele andere Schmerzmittel und weitere auf das Nervensystem wirkende Arzneistoffe gehören hierher (Narkosemittel, Antiepileptika, Antiparkinsonmittel, Psychopharmaka u.a.m.). Weitere Beispiele sind Arzneimittel, die das vegetative Nervensystem beeinflussen, etwa die Sympatholytika (zu denen die ""Betablocker"" zählen), die als Herz-Kreislaufmittel eingesetzt werden. Die Zahl der synthetisierten Wirkstoffe wurde dann rasch unüberschaubar. Bei den Hormonen und Vitaminen gab es in der Folge biochemischer, physiolgisch- und klinisch-chemischer Untersuchungen des 19. und 20. Jahrhunderts zahlreiche Fortschritte. Dabei wurden u.a. die Grundlagen für den therapeutischen Einsatz von Vitaminen, Insulin, den Sexualhormonen (Estrogene, Gestagene, die ""Pille"", Androgene), den Hormonen der Nebennierenrinde (Glukokortikoide, u.a. Cortison), Schilddrüsenhormonen, den Gewebshormonen und ihren Antagonisten (Antihistaminika als Antiallergika u.a.) gelegt. Ganz besondere Bedeutung erlangten Arzneimittel zur Prophylaxe und Therapie der Infektionskrankheiten. Dazu gehören v.a. Antibiotika, Desinfektionsmittel, Sterilisation und Impfungen. Mit ihrer Hilfe, aber sicher auch durch bessere Ernährung und Wohnung sowie durch Anwendung hygienischer Verhaltensweisen sind einst lebensbedrohliche Erkrankungen (""Geißeln der Menschheit""), die auf Mikroorganismen zurückgehen, stark zurückgegangen. Zu nennen sind hier u.a. die Forschungen von Paul Ehrlich (1854 - 1915) (Salvarsan) und Gerhard Domagk (1895 - 1964) (Sulfonamide). Dazu kam die Entdeckung, dass Naturstoffe, so das von Schimmelpilzen gebildete Penicillin, als Antibiotika erfolgreich gegen diese Krankheiten eingesetzt werden können.
Typische Einnahmeformenoral = zum Schlucken (Tabletten, Dragees, Kapseln, Tropfen, Säfte etc.)
sublingual = unter der Zunge (Lutschtabletten)
parenteral = (Infusionen)
anal, rektal = über den After(Zäpfchen= Suppositorien, Klysmen)
vaginal = (V.ovula, V.zäpfchen)
topisch = auf die Haut (Cremes, Salben, Gele, Pasten)
transdermal = durch die Hautz.B. Schmerzpflaster, Nikotinpflaster etc.
subcutan = unter die Haut
intravenös = (i.v.) = in die Vene
intraateriell = in die Schlagader
intramuskulär (i.m.)= in den Muskel
Typische DarreichungsformenAugentropfen
Nasenspray oder -tropfen
Ohrentropfen
Tees
Nicht medikamentöse Behandlungsverfahren
Neben den Medikamenten gibt es in der Medizin auch gut wirksame nicht medikamentöse Behandlungsprinzipien.
Gewichtsreduktion z.B. zur Behandlung des Hochdrucks, der Zuckerkrankheit
Psychotherapie z.B. zur Behandlung von Phobien
Physiotherapie (Krankengymnastik und mehr)
physikalische Maßnahmen
Bestrahlungen
Meidung von auslösenden Faktoren
Operationen
Hilfsmittel z.B. Verbandsmaterial
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Siehe auch Generika
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VogelgrippeAls Vogelgrippe bezeichnet man umgangssprachlich eine durch Influenzaviren hervorgerufene Viruserkrankung bei Vögeln.
Analog siehe auch Geflügelpest - oder englischsprachig HPAI (high pathogen avian influenza = hochpathogene aviäre Influenza) - ein grippaler Infekt von Vögeln.
Der Begriff Vogelgrippe wird meist im populärwissenschaftlichen Gebrauch, für die Unterform dieser Erkrankung verwendet, die durch den Virus-Subtyp Influenza A, H5N1 verursacht wird.
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Morbus CrohnMorbus Crohn ist eine geschwürige chronische Entzündung, die den gesamten Verdauungstrakt, Mundhöhle bis zum After, betreffen kann. Morbus Crohn gehört somit zu den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Vom Morbus Crohn können mehrere - auch nicht zusammenhängende - Bereiche des Verdauungstraktes (Gastrointestinaltrakt) betroffen sein. Auch ist häufig nicht nur die obere Schleimhautschicht betroffen, sondern alle Schichten der Darmwand. Morbus Crohn tritt also im gesamten Magen-Darm-Trakt von der Mundhöhle bis zum After auf.
Die Erkrankung wurde nach dem amerikanischen Magen- Darmspezialisten Dr. Burrill Bernard Crohn (1884-1983) benannt, der das Krankheitsbild erstmals im Jahre 1932.
Symptome des Morbus Crohn können Durchfälle, Bauchschmerzen, Fieber, Gewichtsverlust sowie Fisteln (vor allem im Bereich des Afters) sein. Die Ursachen von Morbus Crohn sind noch immer unbekannt, möglich sind jedoch Störungen der Immunabwehr, Bakterien, Vererbung sowie Umwelteinflüsse.
Weitere Bezeichnungen für Morbus Crohn sind Enteritis regionalis Crohn, Ileitis terminalis, Enterocolitis regionalis und sklerosierende chronische Enteritis. Zusätzlich sind die Abkürzungen MC, CD (Crohn's Disease) und im Zusammenspiel mit Colitis ulcerosa auch CED (Chronisch entzündliche Darmerkrankung gebräuchlich.
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EcholalieAls Echolalie wird die automatische und zwanghafte Nachahmung sowie Wiederholung von Wörtern ("Papageiensprechen") bezeichnet.
Bei Säuglingen (zwischen dem 9. und 15. Monat) kommt die Echolalie physiologisch bedingt vor und dient vermutlich dem Spracherwerb. Eine starkt ausgeprägte Echolalie in diesem Alter kann jedoch auf einen frühkindlichen Autismus hindeuten.
Bei Erwachsenen ist die Echolalie ein krankhafter Zwang, Sätze und Wörter von Gesprächspartnern selbst zu wiederholen.
Die Echolalie kommt neben anderen Echomatismen pathologisch bei bestimmten Formen der Schizophrenie sowie bei Dementia senilis, beim Tourette-Syndrom, Morbus Alzheimer und Autismus auf.
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GenerikaAls Generika werden Arzneimittel bezeichnet, die eine Kopie eines bereits auf dem Markt befindlichen Medikamentes sind. Ein Generikum ist demnach ein wirkungsgleiches Medikament eines anderen Originalpräparates. Generika können sich jedoch hinsichtlich der Technologie in der Herstellung und in den enthaltenen Hilfsstoffen vom Original unterscheiden.
Voraussetzung ist, dass das Generikum dem Original in Sicherheit und Wirksamkeit gleich stehen muss. Die Abweichung beträgt in der Praxis heute in der Regel weniger als fünf Prozent. Meistens sind Generika unter einem internationalen Freinamen des enthaltenen Wirkstoffes sowie einem Zusatz, der auf den Herstellernamen verweist, erhältlich. Es sind jedoch auch Generika erhältlich, die unter einem eigenen Handelsnamen die patentfreien Wirkstoffe anbieten.
Der Vorteil eines Generikums liegt darin, dass es in der Regel wesentlich günstiger erhältlich ist als das originale Präparat. Dieses ist möglich, da für die Entwicklung keine Forschungskosten entstehen und die Entwicklungskosten gering sind. Die Ersparnis bei einem Generikum kann bis zu 2/3 unter dem Preis des Originalproduktes liegen. Einige Hersteller von Generika verändern diese auch in der Form, dass sie beispielsweise leichter zu schlucken sind, sich leichter zerteilen lassen oder auch einen besseren Geschmack besitzen als die Originalprodukte.
Eines der bekanntesten Generika ist Aspirin. Der enthaltene Wirkstoff Acetylsalicylsäure wurde ursprünglich durch das Unterehmen Bayer AG aus Leverkusen entwickelt und als Aspirin vertrieben. Der Wirkstoff ist heute Bestandteil vieler Generika.
Die Entwicklung von Generika ist jedoch beispielsweise durch das Patentrecht eingeschränkt. Patentgesetze haben in der Regel eine Laufzeit von 20 Jahren. Durch eine Richtlinie des Europäischen Arzneimittelrechts, dürfen zudem Generika erst zehn Jahre nach dem Originalpräparat in den Handel gebracht werden. In der Regel ist eine Markteinführung eines Generikums jedoch nach etwa zehn bis 15 Jahren nach der ersten Zulassung möglich.
Generika werden in derselben Art und Weise zugelassen wie auch andere Medikamente. Die Zulassung erfolgt über das zentrale Zulassungsverfahren in Europa oder das gegenseitige oder dezentrale Anerkennungsverfahren. Auch das nationale Zulassungsverfahren des jeweiligen Landes ist zu beachten.
Generika gehören heute fest in die Therapie mit Arzneimitteln und haben sich etabliert. Allerdings können Generika auch einige Nachteile haben. Hierzu gehört beispielsweise, dass sie sich nicht in jedem einzelnen Fall eignen. Bei einigen Arzneimitteln ist der Spielraum sehr gering wie z.B. bei Antiepileptika oder bei Blutverdünnern. Die zulässigen Werte können bei den Generika jedoch variieren. Auf diese Abweichungen reagiert der menschliche Organismus unterschiedlich. Generika können zudem auch allergische Reaktionen auslösen, wenn bestimmte Hilfsstoffe zur Verwendung kommen, die das originale Präparat nicht hat.
Da im Generikum in der Regel jedoch die gleichen Wirkstoffe enthalten sind wie im Originalpräparat, ist es normalerweise kein Problem Antibiotika oder Schmerzmittel durch ein Generikum zur ersetzen.
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Gynäkologie)
AmenorrhoeAusbleiben der monatlichen Blutung (Menstruation) bei der geschlechtsreifen Frau. Bei vorher normalen Regelverlauf ist eine ärztliche Untersuchung notwendig.
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Wellness)
AyurvedaAyurveda - oder auch "Wissen um ein langes Leben" - ist aus dem Altindischen Wortstamm und setzt sich aus den zwei WortenAyus (Leben) und Veda (Wissenschaft) zusammen.
Ayurveda gilt als älteste überlieferte Medizinlehre der Welt. Ayurveda versteht sich als umfassende Gesundheitslehre.
Der Mensch wird nach der Philosophie des Ayurveda als Spiegelbild des Universums gesehen. Dies entspricht der Vorstellung, dass der Kosmos sich mit den fünf Elementen im menschlichen Organismus widerspiegelt. Aus den fünf Feuer, Wasser, Erde, Luft und Äther Elementen werden Regelsysteme, sogenannte Doshas abgeleitet, von denen jeder Mensch eine unterschiedliche Gewichtung in sich trägt.
Ayurveda sieht sich nicht als Konkurrenz zur Schulmedizin, sondern als Ergänzung hierzu.
Therapeuten wenden eine Vielzahl von Massagen, Ölen, Stirngüssen und Dampfbädern im Sinne von Ayurveda an. Auch wird eine auf den Typ abgestimmte Kost empfohlen.
Behandlungserfolge erzielt man bei Unruhezuständen, Erschöpfung, Magen-Darm- Störungen und Kreislaufbeschwerden. Im Wellness- und Kosmetik-Bereich werden vor allem Synchronmassagen. Stirnölgüsse und Ölmassagen angeboten der Ayurveda-Lehre entsprechend angeboten.
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Allgemein)
MagnetfeldtherapieBei der Magnetfeldtherapie werden, je nach Anbieter, statische oder pulsierende Magnetfelder mit unterschiedlichen Frequenzen, Intensitäten und Programmen durch Röhren, Spulenmatten, kleinere Kissen oder Stäbe erzeugt. Die Magnetfeldtherapie wird in Krankenhäusern, Reha-Kliniken und bei niedergelassenen Ärzten und Therapeuten - speziell bei Magnetfeldtherapeuten praktiziert.
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Gynäkologie)
Prämenstruelles SyndromBeschwerden, die einige Tage vor der monatlichen Blutung (Menstruation) beginnen und meist mit dem Einsetzen der Blutung verschwinden. Der Zusammenhang der verschiedenen Beschwerden (Kopf-, Rücken- und Brustschmerzen, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit) mit dem Zyklus läßt sich durch Aufzeichnungen ermitteln. Oft ist ein Mangel des Hormons Progesteron dafür verantwortlich.q
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Gynäkologie)
LaparoskopieBetrachtung der Bauchhöhle mit einem schmalen optischen Instrument, welches unter Narkose durch die Bauchdecke eingeführt wird. Durch zusätzliche Einstiche können weitere Instrumente eingebracht werden, sodaß auch zunehmend operative Eingriffe über diese Methode möglich sind (z.B. Entfernung von Eierstockzysten). Laparoskopische Operationstechniken ermöglichen häufig eine schonendere Behandlung als herkömmliche Methoden.°
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Schönheitschirurgie)
FettabsaugenDas Fettabsaugen ( Liposuction ) ist die am häufigsten vorgenommene Maßnahme der Schönheitsoperation.
Ziel der Fettabsaugung
Ziel beim Fettabsaugen ist es, durch Absaugung lokaler Fettpolster eine Angleichung der Körperkonturen an umliegende Körperstrukturen zu erreichen. Da die Fettzellen beim Fettabsaugen entfernt werden, können sich im behandelten Areal keine neuen Fettpolster mehr bilden.Wann ist eine Fettabsaugung möglich und sinnvoll?
Fettabsaugungen sind grundsätzlich überall da möglich, wo übermäßige Fettansammlungen unerwünscht sind: Fettabsaugung in Gesicht, an den Hüften, Fettabsaugen an Bauch, Oberschenkel und Unterschenkel ist möglich. Die Erfolgsaussichten beim Fettabsaugen sind vom Geschlecht, der Körperregion und anderen Faktoren abhängig und müssen spezifisch vom Arzt beurteilt werden. Oftmals sollte eine strenge Diät in Zusammenhang mit sportlichen Aktivitäten der erste Schritt vor dem Fettabsaugen sein.Andererseits lassen sich hartnäckige Fettpolster selbst mit strengen Diäten, Gymnastik und speziellen Cellulite-Behandlungen oftmals nicht bekämpfen, so dass eine Fettabsaugung in Frage kommt. Fettpolster sitzen meistens da, wo sie besonders stören, und beeinträchtigen damit den ästhetischen Gesamteindruck der Körperproportionen. Daraus folgend wird auch das Selbstbewußtsein vieler Menschen beeinträchtigt. Die Folge ist Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper die wiederum zu weiterem 'Frustessen' führen kann. Mit dem Fettabsaugen kann das Körperbild dauerhaft korrigiert werden und damit das Selbstwertgefühl des Menschen gestärkt werden.
Welche Ergebnisse lassen sich durch das Fettabsaugen erzielen?
Insbesondere bei örtlichen Fettdepots an den Hüften, am Bauch, an den Fesseln, am Oberkörper und unter dem Kinn lassen sich durch Fettabsaugen sehr gute Ergebnisse erzielen. Eine Fettabsaugung bzw. Liposuktion ist keine Frage des Alters. Es ist für das Fettabsaugen jedoch vorteilhaft wenn die Haut noch straff und elastisch ist.Vorgehen beim Fettabsaugen
Eine Fettabsaugung wird durch einen sehr kleinen Schnitt an unauffälliger Stelle durch eine Kanüle vorgenommen. Die Kanüle wird in das betreffende Fettdepot eingeführt, und die überschüssigen Fettzellen werden beim Fettabsaugen abgesaugt. Die Unterhautfettzellen - traubenähnlich in dünne bindegewebige Hüllen gelagert - werden mit der Kanüle durchtrennt, und das Fett wird durch den Unterdruck aus seiner Hülle herausgesaugt. Die Fettrauben können zwischen 0,5 und 2 cm groß sein. Der Chirurg muß dabei durch die Haut hindurch tastend entscheiden welches Fettgewebe beim Fettabsaugen entfernt und welches erhalten werden sollte. Beim Fettabsaugen werden nicht alle Fettzellen radikal entfernt, sondern eine neue, ebenmäßige Kontur zu gestaltet.Diese Artikel könnten Sie interessieren
Weitere Informationen zum Fettabsaugen:
DeutschlandMed.de - Fettabsaugung
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AzoospermieDas Fehlen von reifen und beweglichen Spermien in der Samenflüssigkeit eines Mannes.
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Allgemein)
KnieDas Knie ist das größte Gelenk des menschlichen Körpers.
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Gynäkologie)
ProgesteronDas natürliche Gestagen der weiblichen Geschlechtshormone hat eine schwangerschaftsschützende Funktion. Künstliche Gestagene, die dem körpereigenen möglichst ähnlich sind, werden zur Behandlung verschiedener Erkrankungen Prämenstruelles Syndrom, Dysmenorrhoe, Endometriose eingesetzt.
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AllgemeinmedizinDie Allgemeinmedizin ist ein Fachgebiet der Humanmedizin. Ein Arzt dieses Fachgebietes ist Facharzt für Allgemeinmedizin. Allgemeinmediziner übernehmen i.d.R. die hausärztliche Betreuung bei allen Arten von gesundheitlichen Beschwerden. Dazu gehört die medizinisch-körperliche, psychische, ökologische und soziale Betreuung des Patienten. Aufgrund seines gestreuten Wissens, kann der Allgemeinmediziner entscheiden, ob und welche anderen Fachärzte zur Diagnose und Behandlung hinzugezogen werden sollten. Zusätzlich werden häufig von den hausärztlich tätigen Internisten und den Notfallambulanzen der Krankenhäuser allgemeinmedizinische Aufgaben wahrgenommen. Die auch im Allgemeinmedizinischen Bereich angesiedelten Praktischen Ärzte, in der Approbationsordnung noch als "Praktische Ärzte und Geburtshelfer" geführt, spielen in Deutschland immer weniger eine Rolle.
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LasermedizinDie Anwendung des Lasers in der Medizin gewinnt zunehmend Bedeutung. Grundlegende Arbeiten zum Verständnis der Lichtausbreitung im Gewebe und der unterschiedlichen Formen der Wechselwirkung (photochemische, thermische, ablative und optomechanische Wirkung) führten zu Therapieerfolgen. Anwenungen findet die Lasermedizin in der Hart- und Weichgewebsbearbeitung in der Dermatologie, der Mittelohrchirurgie, der Augenheilkunde und der Zahnmedizin sowie in der laserinduzierten Thermotherapie für die Behandlung einzelner Tumoren und Metastasen.
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VulvaDie äußeren weiblichen Geschlechtsteile.
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OvarienDie Eierstöcke, in denen die weiblichen Geschlechtshormone gebildet werden, hauptsächlich die Östrogene und Gestagene.
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KrebsvorsorgeDient der Früherkennung von Krebserkrankungen der Frau im Bereich der Genitalorgane, der Brust, des Darms und der Haut. Das ärztliche Gespräch zielt darauf ab, mögliche Risikofaktoren zu erfassen. Durch betrachtende und tastende Untersuchung der Organe können Hinweise auf Tumorerkrankungen gewonnen werden. Tumorerkrankungen im Bereich des Darms führen häufig zu leichten Blutungen, welche mit dem Auge nicht erkannt werden. Daher verwendet man hierzu Testkärtchen zur Erfassung von Blut im Stuhl. Die Zellabstriche, welche vom Gebärmutterhals entnommen werden und nach vorheriger Einfärbung unter dem Mikroskop ausgewertet werden, ermöglichen bereits die Erfassung von Vorstufen einer möglichen Krebserkrankung im Bereich des Gebärmutterhalses. Der Umfang der Krebsvorsorgeuntersuchung richtet sich auch nach dem Alter der Patientin. Falls erforderlich wird die Krebsvorsorgeuntersuchung durch weitere Untersuchungen ergänzt.
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ArthritisEntzündung der Gelenke mit entzündlichen Änderungen an den Gelenken.
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Gynäkologie)
InseminationInstrumentelle Einbringung von männlichen Samenzellen um den Zeitpunkt des Eisprungs in den Gebärmutterhals bzw. in die Gebärmutterhöhle. Angewandt bei Sterilitätsproblemen.
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Gynäkologie)
ICSIIntracytoplasmatische Spermieninjektion. Methode der künstlichen Befruchtung, bei der ein Spermium in die Eizelle der Frau injiziert wird.
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Allgemein)
Indikationen zum Schwangerschaftsabbruch nach § 218Medizinische Indikation: Eine medizinische Indikation liegt vor, wenn die Fortsetzung der Schwangerschaft das Leben oder die Gesundheit der Frau bedroht, und diese Gefahr nicht auf eine andere für sie zumutbare Weise abgewendet werden kann. Dazu zählen Gefahren für den körperlichen und seelischen Zustand.
Kriminologische Indikation: Eine kriminologische Indikation liegt vor, wenn die Schwangerschaft durch Vergewaltigung oder ein anderes Strafdelikt verursacht wurde.
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Gynäkologie)
AdnexeMit der Gebärmutter verbundene Teile der weiblichen Geschlechtsorgane, die Eierstöcke (Ovarien) und die Eileiter (Tuben).
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Schönheitschirurgie)
Schnellender Finger und Schnellender DaumenNach einem anfänglichen Festhaken springt der Finger dann förmlich in die Streckposition. (Ähnlich wie ein Klappmesser) Dieses Symptom ist besonders morgens oder nach längerer Ruhe der Hand vorhanden.
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Allgemein)
VertragsarztNiedergelassene Ärzte, die per Vertrag mit der Kassenärztlichen Vereinigung Patientinnen und Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung behandeln.
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Gynäkologie)
SoorPilzerkrankung (siehe auch Mykose). Sie zeigt sich durch bröckeligen weißlichen Ausfluß (Fluor) und kann mit Jucken am Scheideneingang (Pruritus vulvae) verbunden sein.
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Allgemein)
Public-HealthPublic Health - oder: öffentliche Gesundheit - befasst sich mit der Erhaltung und Förderung von Gesundheit sowie mit den Möglichkeiten der Vermeidung und Bewältigung von Krankheiten innerhalb der Bevölkerung Deutschlands. Public Health ist damit eine allumfassende Disziplin, die das Gesamtwohl der Bevölkerung im Auge hat und neben der rein medizinischen auch eine ethische Komponente trägt.
Public Health ist als gesundheitsbezogene Aufgaben der Regierungen bzw. öffentlichen Verwaltungen zu verstehen. Public Health ist ein generell als nichtpersonengebundener Dienst im Gesundheitswesen oder als die Fürsorge für spezielle Gruppen oder die Bekämpfung häufiger bzw. gefährlicher Erkrankungen in der Bevölkerung zu verstehen.
Weitere Informationen und Links zum Thema Public Health
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Allgemein)
RheumaRheuma ist ein Sammelbegriff - unter Rheuma können ca. 450 verschiedene Erkrankungen insbesondere des Bewegungsapparates mit sehr unterschiedlichen Ursachen zusammengefasst werden, deren Gemeinsamkeit im Schmerz besteht. Zu diesen gehören Schmerzen in Gelenken und Muskeln, steife Knie, Rückenschmerzen, geschwollene und rote Gelenke. In Deutschland leiden ungefähr 20 Millionen Menschen an den unterschiedlichsten Formen der Erkrankungen.
Zu diesen rheumatischen Erkrankungen gehören zum Beispiel Morbus Bechterew, verschiedene Formen der Arthritis (Gelenkentzündungen) wie Rheumatoide Arthritis, Infektiöse Arthritis, juvenile Arthritis, Lyme-Arthritis, Arthritis psoriatica
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Gynäkologie)
Doppler-SonographieSpezielle Form der Sonographie, mit der Informationen über die Durchblutung von Organen gewonnen wird. Teilweise verfügen die Geräte über farbig unterlegte Bildinformationen, die zusätzlichen Aufschluß über die Blutströmungen im untersuchten Bereich vermitteln. Im frauenärztlichen Bereich findet die Methode vor allem Eingang bei besonderen Fragenstellungen zur Entwicklung des Kindes im Mutterleib und zur ergänzenden Untersuchung von Geschwulsterkrankungen.
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Gynäkologie)
MammographieSpezielle Röntgenaufnahme der weiblichen Brust. Sie dient hauptsächlich der Krebsfrüherkennung.
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Gynäkologie)
ErektionSteifwerden des männlichen Gliedes
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Schönheitschirurgie)
PalmaraponeuroseStrangförmige Gewebeschicht zwischen der Handhaut und den Beugesehnen und Nerven der Hand. Dieses Gewebe schützt die darunter liegenden empfindlichen Sehnen und Nerven. Bei der Dupuytren'schen Erkrankung verändert sich dieses Gewebe.
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Wellness)
Tai ChiTai Chi (eigentl. Tai Chi Chuan) bedeutet in der Philosophie des Ying und Yang "Höchstes Prinzip" und beruht auf dem Taoismus .
Die auch "Schattenboxen" genannte Technik stammt aus China und ist dort der am häufigsten praktizierte Gesundheitssport. Tai Chi ist eine chinesische Kampfkunst (Wushu/ Kungfu), die sich aber nicht auf einen Gegner konzentriert sondern das Innere des Menschen berührt. Besonders verbreitet ist der Yang-Stil.
In der westlichen Welt sieht man Tai Chi eher als "Entspannung in Zeitlupe". In diesem Sinne wird es vor allem zur Entspannung angewendet.
Weitere Schreibweisen sind T'ai Chi Ch'uan, Taiji, Taijiquan, Tai Ji Quan
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Schönheitschirurgie)
Tulip-SystemTechnik der Liposuction ( Fettabsaugung ). Es handelt sich dabei um eine Modifikation des Absaugvorgangs, bei welcher der für das Fettabsaugen erforderliche Unterdruck nicht mittels elektrischer Absaugpumpe sondern mit Hilfe einer speziellen Spritze erzeugt wird. Der Absaugvorgang selbst sowie die erforderlichen Kanülen unterscheiden sich nicht wesentlich.
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Gynäkologie)
NauseaÜbelkeit, die häufig während der Schwangerschaft beim morgendlichen Aufstehen auftritt. Die Übelkeit verschwindet meist nach dem 3. oder 4. Schwangerschaftsmonat.
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Dermatologie)
AkneUnter Akne versteht man im Allgemeinen die Acne vulgaris bzw. gewöhnliche Akne. Bei der Akne handelt es sich um eine Erkrankung der Talgdrüsen der Haut. Symptome sind fettige Haut mit Pickeln, Pusteln und Mitessern. Die Hautunreinheiten treten überwiegend an Körperstellen mit besonders vielen Talgdrüsen auf (Gesicht, Nacken, Dekolleté, Oberarme und Rücken).
Häufig tritt Akne bei Jugendlichen in der Pubertät auf - 80 bis 90 Prozent aller Jugendlichen sind mehr oder minder stark von Akne betroffen. Meist klingt die Akne aber spätestens im dritten Lebensjahrzehnt wieder ab.
Generell können auch Erwachsene und sogar Säglinge von Akne betroffen sein.
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Allgemein)
RekonvalenszenzUnter Rekonvalenszenz versteht man die Zeit der gesundheitlichen Besserung bzw. Genesung.
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Gynäkologie)
ZystoskopieUntersuchung der Harnblase mit einem rohrähnlichen optischen Instrument.
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Schönheitschirurgie)
BrustvergrößerungVergrößerung der weiblichen Brust durch Chirurgischen Eingriff. Bei einer Brustvergrösserung werden Gelgefüllte Implantate eingefügt. Brustvergrößerungen machen rund 80% aller ästhetisch-plastischen Brustoperationen aus. Mittlerweile sind natürlich wirkende Ergebnisse möglich. Steigerung von Attraktivität und Selbstwertgefühl stehen bei der Brustvergrößerung im Vordergrund. Verwendung finden immer häufiger Implantate in Tropfenform.
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Gynäkologie)
GestagenWeibliches Geschlechtshormon. Das körpereigene Gestagen ist das Progesteron, das im Verlauf des Monats-Zyklus in unterschiedlichen Mengen produziert wird. Auch Antibabypillen enthalten Gestagene.
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Wellness)
YogaYoga stammt aus Indien und wird heute in der westlichen Welt zur Entspannung und körperlichen Fitness angewand, wobei aber auch ein ganzheitlicher Ansatz eine wichtige Rolle spielt. Dabei ist Yoga ursprünglich spirituell orientiert, wird aber im Westen insbesondere wegen seiner Körperübungen, Atempraktiken und Entspannung geschätzt, inspirirte aber auch Nervenarztes Johannes Heinrich Schultz zur Entwicklung des Verfahrens zum autogenen Training. Der Yoga-Boom in Deutschland fand ab Ende 1973 inspiriert durch die Fernsehsendungen von Kareen Zebroff im ZDF statt.
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Allgemein)
ZeckenZecken sind eine Parasiten-Art. Zecken ernähren sich von Blut und Gewebesaft von Säugetieren - auch dem Menschen.
Zeckenbisse sind deshalb für den menschen gefährlich, weil Krankheiten übertragen werden können. Die häufigsten Krankheiten durch Zeckenbiss sind die Frühsommer- Gehirnhautentzündung (FSME) und die Lyme-Borreliose.
Im Frühling (Februar/März), wenn die Temperatur über zehn Grad Celsius steigt, ist die beste Zeit für Zecken. Im Oktober/November verschwinden auch die Zecken aus den heimischen Wäldern.
Zecken leben in Bodennähe, vorwiegend in Sträuchern, im Unterholz und in hohem Gras. Auch in der Nähe von Gewässern halten sie sich gerne auf. Zecken sind in der Regel nicht auf höheren Gewächsen wie z.B. Bäumen zu finden.
Einmal am Körper entdeckt, sollte man Zecken schnellstmöglich loswerden - das Infektionsrisiko ist damit schon minimiert. Die Gefahr für den Menschen entsteht durch die Borreliosekeime im Darm der Zecke.
Etwa ein Drittel aller Zecken tragen den Borreliose-Erreger in sich. Den Frühsommermeningoenzephalitis-Virus tragen nur Zecken in bestimmten gebieten in sich. Von allen Zecken dieser Risiko-Gebiete tragen etwa 1% den Erreger.
Eine Borreliose macht sich meist wenige Tage nach dem Zeckenbiss bemerkbar. Häufig kommt es zu Wanderröte. Sie tritt rund um die Einstichstelle aber auch in anderen Körperregionen auf. Die Hautveränderungen können immer größer werden, wandern und ganze Körperpartien erfassen. In den meisten Fällen verschwindet die Rötung von alleine. Sie ist aber ein sicherer Hinweis auf eine Infektion mit dem Bakterium.
Außerdem sind grippeähnlichen Beschwerden wie erhöhte Körpertemperatur, Schweißausbrüche, Abgeschlagenheit, Gelenk- und Muskelschmerzen nach einem Zeckenbiss ebenfalls Anzeichen von Borreliose. In einem solchen Fall ist die Behandlung mit Hilfe von Antibiotika notwendig.
Eine nicht, nicht rechtzeitig oder nicht vollständig behandelte Borreliose kann noch Jahre nach der eigentlichen Übertragung z.B. zu Chronischen Gelenkentzündungen führen.
Borreliose ist oft schwierig zu diagnostizieren. Weisen Sie Ihren Arzt gezielt auf die Möglichkeit eines Zeckenbisses hin, wenn eines der Symptome auftritt.
Siehe auch Borreliose
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Allgemein)
HypertonieZu hoher Blutdruck, der unbehandelt auf Dauer zu Schäden an Nieren, Herz und Gehirn führt. Das Risiko bei Hypertonie / Bluthochdruck besteht in lebensgefährlichen Folge-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall, Nieren- und Gefäßschäden.
Bluthochdruck ist in Deutschland am meisten Verbreitete "Volkskrankheit". Nach Schätzungen sind ungefähr 20 Millionen Menschen davon betroffen.
Siehe auch Bluthochdruck Therapie
Für die Diagnose "Lichen" ebenso wie für alle anderen Bereiche gilt: Allgemeine Medizin-Informationen können Ihren Arzt nicht ersetzen, da nur er die individuelle Situation Ihrer Gesundheit beurteilen kann. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Der ICD10 Code für die Diagnose Lichen ist "L28.0".

