ICD-10
ICD10 Code Tumor
Diagnose: Tumor
ICD10-Code: D48.9
Der ICD10 ist eine internationale Klassifikation von Diagnosen. ICD10SGBV (die deutsche Fassung) wird in Deutschland als Schlüssel zur Angabe von Diagnosen, vor allem zur Abrechnung mit den Krankenkassen, verwendet. Der ICD10 Code für die Diagnose "Tumor" lautet "D48.9".
- D48.9 ICD-10-GM Version 2008
- D48.9 Tumor (ICD-10-GM):
- Argentaffines Karzinoid
- Embryonaltumor
- Florides Tumorleiden
- Geschwulst - s.a. Neubildung, unsicheres Verhalten
- Gewächs
- Neoplasie
- Neoplasma
- Neoplastische Geschwulst - s.a. Neubildung, unsicheres Verhalten
- Neoplastische Zyste
- Neoplastischer Prozess
- Neoplastisches Wachstum - s.a. Neubildung, unsicheres Verhalten
- Neubildung - s.a. Tabelle der Neubildungen
- Neue Geschwulst - s.a. Neubildung, unsicheres Verhalten
- Peripherer degenerativer Tumor
- Pilzartige Geschwulst - s.a. Neubildung, unsicheres Verhalten
- Primärtumor
- Reifes Teratom
- Solides Teratom - s. Neubildung, unsicheres Verhalten
- Teratom - s. Neubildung, unsicheres Verhalten
- Teratoma - s. Neubildung, unsicheres Verhalten
- Teratotumor
- Tumor - s.a. Neubildung
- Tumoröse Veränderung
- Tumoröser Prozess
- Unklarer Primärtumor
- Villöses Adenom
- Übergangszelltumor
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Ratgeber Medizin)
Krebs"Unter Krebs versteht die Allgemeinheit, was der Mediziner als maligne Tumorerkrankungen bezeichnet. Normales Gewebe wächst nur in gewissen Grenzen. Sollten Regelkreisläufe in der Zelle gestört werden, kann es zu einem überschießenden Wachstum ohne die Einhaltung von natürlichen Grenzen kommen. Nicht nur die Anzahl der Zellen ändert sich, sondern auch die einzelen Zelle ändert ihr Aussehen und ihr Verhalten.
Krebs ist keine einheitliche Krankheit, sondern ein Sammelbegriff für mehr als 100 verschiedene Arten von bösartigen Organtumoren.
Jedes Organ des menschlichen Körpers kann von Krebs befallen werden. Krebs ist nach den Herz-Kreislauferkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland.
Dennoch ist nicht jeder Krebsverlauf tödlich, falls rechtzeitig eine Therapie begonnen wird.
Daher ist die Früherkennung so wichtig ! Die Früherkennung ist primär Aufgabe jedes Menschen und nicht bloß des Arztes: Blutiger Urin, blutiger Auswurf beim Husten, Blut im Stuhlgang, schnell wachsende ""Leberflecke"" und sich schnell vergrößernde Lymphknoten oder neu auftretende Geschwülste an Hals, Brust oder den Geschlechtsorganen sowie ""Bauchwasser"", also Pleura- oder Aszites-Ergüsse sollten immer als Warnzeichen ernst genommen werden und den Menschen kurzfristig zum Arzt führen.
Unbehandelt wächst der maligne Tumor solange, bis das Organ bzw. der Körper zerstört ist, wobei aber je nach Organ und Tumor die Zeit bis zur Zerstörung des Körpers stark schwanken kann.
Rein theoretisch limitiert der Krebs die maximal denkbare Länge des menschlichen Lebens, da vermutich jeder 150-jährige Mensch Krebs hätte und an diesem Krebs sterben würde - beim Mann wäre es vermutlich das Prostatakarzinom.
Über dieses Problem wäre aber nur Klarheit zu gewinnen, wenn jeder Verstorbene, speziell jeder Greis und jede Greisin, in der Pathologie obduziert würde ! Erst dann wüßte man exaktes über die Häufigkeit von unerkanntem Krebs im Greisenalter.
So gesehen wäre die Einführung einer Pflicht zur Obduktion jedes Verstorbenen sicher für die Wissenschaft von allergrößtem Erkenntniswert.
Da die Gefahr einer Krebserkrankung für eine Bevölkerung schwankt und u.a. von neu aufkommenden Umweltgiften abhängt oder von der Eliminierung solcher Gifte durch Umweltschutzgesetze, sowie durch das Ernährungsverhalten und der Bereitschaft, sich vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen, aber auch durch das Sexualverhalten (Durchseuchung einer Bevölkerung mit möglicherweise krebserregenden Viren), muß für jede Generation und jeden Staat bzw. jedes Land immer aufs Neue das individuelle Krebsrisiko bestimmt werden.
Es wäre also besser, durch die Pflicht zur Obduktion dieses Risiko direkt für Deutschland zu bestimmen, anstatt sich z.B. auf Zahlen und Statistiken aus Japan, den U.S.A. oder der EU allgemein zu stützen. Nur so ließe sich ein für Deutschland maßgeschneidertes Programm zur Verminderung des Krebsrisikos entwerfen und in Gesetzesform fassen.
Gesetze alleine sind aber wenig wert, viel wichtiger ist die Bereitschaft jedes einzelnen Menschen, durch einen vernünftigen Lebenswandel und durch aufmerksame Beobachtung seiner Umwelt und seines Körpers sein ganz persönliches Krebsrisiko zu vermindern.
Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Siehe auch ICD10 Codes Krebs
"
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Allgemein)
Medizin"Die Medizin bzw. Humanmedizin (v. lat.: ars medicina Heilkunde) befasst sich mit der Erkennung (Diagnostik), Vorbeugung (Prophylaxe) und Behandlung (Therapie) körperlicher und seelischer Erkrankungen des Menschen. Medizin bezeichnet also sowohl die Wissenschaft von den menschlichen Krankheiten als auch deren praktische Anwendung. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden auch Medikamente als ""Medizin"" bezeichnet.
Zum Bereich der Medizin gehört auch die Veterinärmedizin (Tierheilkunde) und die Phytomedizin (Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten). In diesem umfassenden Sinn ist Medizin die Wissenschaft vom gesunden und kranken Lebewesen.
Gebiete, Facharzt(FA)- und Schwerpunktkompetenzen(SP)
Hiermit lassen sich übersichtlich die Aufteilung in verschiedene Gebiete erkennen und die möglichen fachlichen und inhaltlichen Differenzierungen bei den Ärzten innerhalb eines Fachbereiches.
- Medizin Gebiet Anästhesiologie
- Medizin Gebiet Anatomie
- Medizin Gebiet Arbeitsmedizin
- Medizin Gebiet Augenheilkunde
- Medizin Gebiet Biochemie
- Medizin Gebiet Chirurgie
- Facharzt Allgemeine Chirurgie
- Facharzt Gefäßchirurgie
- Facharzt Herzchirurgie
- Facharzt Kinderchirurgie
- Facharzt Orthopädie und Unfallchirurgie
- Facharzt Plastische Chirurgie
- Facharzt Thoraxchirurgie
- Facharzt Visceralchirurgie
- Medizin Gebiet Frauenheilkunde und Geburtshilfe
- Medizin SP Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin
- Medizin SP Gynäkologische Onkologie
- Medizin SP Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin
- Medizin Gebiet Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
- Facharzt Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
- Facharzt Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen
- Medizin Gebiet Haut- und Geschlechtskrankheiten
- Medizin Gebiet Humangenetik
- MedizinGebiet Hygiene und Umweltmedizin
- Medizin Gebiet Innere Medizin und Allgemeinmedizin
- Facharzt Innere und Allgemeinmedizin (Hausarzt)
- Facharzt Innere Medizin und SP Angiologie
- Facharzt Innere Medizin und SP Endokrinologie und Diabetologie
- Facharzt Innere Medizin und SP Gastroenterologie
- Facharzt Innere Medizin und SP Hämatologie und Onkologie
- Facharzt Innere Medizin und SP Kardiologie
- Facharzt Innere Medizin und SP Nephrologie
- Facharzt Innere Medizin und SP Pneumologie
- Facharzt Innere Medizin und SP Rheumatologie
- Medizin Gebiet Kinder- und Jugendmedizin
- Schwerpunkt Kinder-Hämatologie und -Onkologie
- Schwerpunkt Kinder-Kardiologie
- Schwerpunkt Neonatologie
- Schwerpunkt Neuropädiatrie
- Medizin Gebiet Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
- Medizin Gebiet Laboratoriumsmedizin
- Medizin Gebiet Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie
- Medizin Gebiet Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
- Medizin Gebiet Neurochirurgie
- Medizin Gebiet Neurologie
- Medizin Gebiet Nuklearmedizin
- Medizin Gebiet Öffentliches Gesundheitswesen
- Medizin Gebiet Pathologie
- Facharzt Neuropathologie
- Facharzt Pathologie
- Medizin Gebiet Pharmakologie
- Facharzt Klinische Pharmakologie
- Schwerpunkt Pharmakologie und Toxikologie
- Medizin Gebiet Physikalische und Rehabilitative Medizin
- Medizin Gebiet Physiologie
- Medizin Gebiet Psychiatrie und Psychotherapie
- Forensische Psychiatrie
- Medizin Gebiet Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
- Medizin Gebiet Radiologie
- Schwerpunkt Kinderradiologie
- Schwerpunkt Neuroradiologie
- Medizin Gebiet Rechtsmedizin
- Medizin Gebiet Strahlentherapie
- Medizin Gebiet Transfusionsmedizin
- Medizin Gebiet Urologie
Zusatz-Weiterbildungen
- Akupunktur
- Allergologie
- Andrologie
- Betriebsmedizin
- Dermatohistologie
- Diabetologie
- Flugmedizin
- Geriatrie
- Gynäkologische Exfoliativ-Zytologie
- Hämostaseologie
- Handchirurgie
- Homöopathie
- Infektiologie
- Intensivmedizin
- Kinder-Endokrinologie und -Diabetologie
- Kinder-Gastroenterologie
- Kinder-Nephrologie
- Kinder-Orthopädie
- Kinder-Pneumologie
- Kinder-Rheumatologie
- Labordiagnostik - fachgebunden
- Magnetresonanztomographie - fachgebunden
- Manuelle Medizin / Chirotherapie
- Medikamentöse Tumortherapie
- Medizinische Informatik
- Naturheilverfahren
- Notfallmedizin
- Orthopädische Rheumatologie
- Palliativmedizin
- Phlebologie
- Physikalische Therapie und Balneologie
- Plastische Operationen
- Proktologie
- Psychoanalyse
- Psychotherapie - fachgebunden
- Rehabilitationswesen
- Röntgendiagnostik - fachgebunden
- Schlafmedizin
- Sozialmedizin
- Spezielle Orthopädische Chirurgie
- Spezielle Schmerztherapie
- Spezielle Unfallchirurgie
- Sportmedizin
- Tropenmedizin
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Allgemein)
Hämangiom(Blutschwamm). Gutartiger Tumor der Blutgefäße Kann in verschiedenen Formen auftreten. Vorkommen z.B. in der Haut, in inneren Organen aber auch im Knochen. Hämangiome verursachen in der Regel keinerlei Beschwerden. Eine Behandlung von Hämangiomen ist in der Regel nicht erforderlich.
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Schönheitschirurgie)
Sulcus-ulnaris-SyndromBeim Sulcus-ulnaris-Syndrom (SUS) handelt es sich um eine Kompression des N. ulnaris in seinem Verlauf vom distalen Oberarm (dorsal des Epicondylus humeri medialis) unter einer unterschiedlich starken (gelegentlich muskulären) Überdachung des Sulkus bis zum Arcus tendineus des Flexor carpi ulnaris mit dessen oberflächlicher und tiefer Faszie. Die Schädigung des Nervs kann durch direkte Kompression des Ellenbogens (Aufstützen, Prellung, Cubitus valgus), durch Subluxation oder Luxation des Nervs über den Epikondylus mit Abknickung an einer der scharfrandigen Strukturen des Sulkusdaches oder durch Vorwölbung am Sulkusboden (arthrotische Osteophyten, Knochensporn oder Fraktur, Tumor) entstehen. Eine vermehrte Druckanfälligkeit kann im Rahmen einer Polyneuropathie (Alkohol, Diabetes, Lepra) oder einer Zweitkompression (double crush) vorliegen. Die Parese des N. ulnaris durch Kompression am Ellenbogen nach Fraktur und Luxation und bei Fehlstellung kann noch Jahre später auftreten (Spätparese).
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Gynäkologie)
MastektomieBezeichnung für die operative Entfernung der Brust. Dank verbesserter Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten kann heute bei Vorliegen einer Brustkrebserkrankung häufig auf die Entfernung der Brust verzichtet werden. Statt dessen wird zunehmend der großzügigen Tumorentfernung, ergänzt durch zusätzliche Therapiemaßnahme, der Vorzug gegeben.
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Allgemein)
LasermedizinDie Anwendung des Lasers in der Medizin gewinnt zunehmend Bedeutung. Grundlegende Arbeiten zum Verständnis der Lichtausbreitung im Gewebe und der unterschiedlichen Formen der Wechselwirkung (photochemische, thermische, ablative und optomechanische Wirkung) führten zu Therapieerfolgen. Anwenungen findet die Lasermedizin in der Hart- und Weichgewebsbearbeitung in der Dermatologie, der Mittelohrchirurgie, der Augenheilkunde und der Zahnmedizin sowie in der laserinduzierten Thermotherapie für die Behandlung einzelner Tumoren und Metastasen.
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Gynäkologie)
KrebsvorsorgeDient der Früherkennung von Krebserkrankungen der Frau im Bereich der Genitalorgane, der Brust, des Darms und der Haut. Das ärztliche Gespräch zielt darauf ab, mögliche Risikofaktoren zu erfassen. Durch betrachtende und tastende Untersuchung der Organe können Hinweise auf Tumorerkrankungen gewonnen werden. Tumorerkrankungen im Bereich des Darms führen häufig zu leichten Blutungen, welche mit dem Auge nicht erkannt werden. Daher verwendet man hierzu Testkärtchen zur Erfassung von Blut im Stuhl. Die Zellabstriche, welche vom Gebärmutterhals entnommen werden und nach vorheriger Einfärbung unter dem Mikroskop ausgewertet werden, ermöglichen bereits die Erfassung von Vorstufen einer möglichen Krebserkrankung im Bereich des Gebärmutterhalses. Der Umfang der Krebsvorsorgeuntersuchung richtet sich auch nach dem Alter der Patientin. Falls erforderlich wird die Krebsvorsorgeuntersuchung durch weitere Untersuchungen ergänzt.
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Gynäkologie)
TumorGeschwulst, übermäßiges Gewebswachstum an bestimmten Körperteilen. Der Ausdruck sagt nichts über gut- oder bösartig aus.
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Schönheitschirurgie)
EnchondromGutartiger, knorpeliger Tumor, der sich meist innerhalb eines Knochens entwickelt. Seltener hat dieser knorpelige Tumor einen inneren Anteil im Knochen als auch einen nach außen vorspringenden Anteil. Man spricht dann von einem Ekchondrom.
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Onkologie)
Bösartige NeubildungenKrebserkrankungen; in der ICD-Obergruppe 140-239 werden sowohl gutartige als auch bösartige Neubildungen aufgeführt.
Bösartige Neubildungen des lymphatischen und hämatopoetischen Gewebes: Lymphdrüsenkrebs, Leukämien und vom Knochen mark ausgehende Tumoren.
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Allgemein)
EmboliePlötzlicher Verschluss eines Blutgefäßes durch über die Blutbahn verschleppte Elemente (Blutgerinnsel oder Thrombus, Tumorteile, Fruchtwasser, Luft).
Ergebnisse aus dem Medizin-Lexikon (Schönheitschirurgie)
Rekonstruktive ChirurgieRekonstruktion von Haut und Weichteile, Rekonstruktion von Muskeln und Sehnen, Knochen und Knorpel sowie Wiederherstellung der Funktion der peripheren Nerven meist nach Unfällen und Tumoroperationen sowie bei angeborener Fehlbildungen.
Für die Diagnose "Tumor" ebenso wie für alle anderen Bereiche gilt: Allgemeine Medizin-Informationen können Ihren Arzt nicht ersetzen, da nur er die individuelle Situation Ihrer Gesundheit beurteilen kann. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Der ICD10 Code für die Diagnose Tumor ist "D48.9".

