Fahruntauglichkeit bei Senioren

Fahruntauglichkeit bei Senioren

Fahruntauglichkeit bei Senioren

Dass bei Autofahrern die Fahrtauglichkeit im Alter nachlässt, ist Fakt - etwa 22 Prozent aller Verkehrstoten sind über 65 Jahre alt. Doch wann ist es Zeit, den Führerschein abzugeben? Sicherlich kann man dies nicht verallgemeinern. So mag es 80-Jährige geben, die alle Situationen im Straßenverkehr souverän beherrschen, und auf der anderen Seite so manchen 60-Jährigen, der eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstellt.

Es lassen im fortgeschrittenen Alter meist die Sinne nach. Die Sicht wird schlechter, und es wird empfohlen, ab einem Alter von 60 Jahren jährlich einen Sehtest zu machen. Auch das Gehör lässt nach, und so kann schon einmal ein Krankenwagen oder eine Feuerwehrsirene überhört werden. Dies sollte ebenfalls regelmäßig durch einen ärztlichen Hörtest überprüft werden.

Ein Risikofaktor besteht darin, dass Senioren statistisch anfälliger für Herzinfarkte oder Schlaganfälle sind. Passiert ein solcher Anfall auf einer Autobahn, kann dies nicht nur schlimme Folgen für denjenigen, der ihn erleidet haben, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer. Gleiches kann für andere - im Alter häfiger auftretende - Krankheitsbilder. Es werden beispielsweise Parkinson-Erkrankte ein größeres Risiko für den Straßenverkehr darstellen.

Generell lassen Reaktionsschnelligkeit und die Fähigkeit lang anhaltende Aufmerksamkeit im Alter nach. Sind in Gefahrensituationen schnelle Reaktionen notwendig - zum Beispiel umgehend auf die Bremse treten wenn der Vordermann plötzlich bremst. Ist hier die Reaktionsgeschwindigkeit herabgesetzt oder behindern gar physische Einschränkungen den vollen Wirkungsgrad, kann es schnell zu spät sein und zu einem Auffahrunfall kommen.

Spätestens im Rentenalter sollten sich Autofahrer stets selbst in Frage stellen. Hat man das Gefühl, dass die Fahrtauglichkeit nachlässt, sollte stets einen Arzt konsultiert werden, der dann eine MPU anordnen kann (Medizinisch-Psychologische Untersuchung). Wesentlicher Inhalt ist hier ein Reaktionstest, bei dem Reaktionsfähigkeit, Aufmerksamkeit, Belastbarkeit und Konzentrationsfähigkeit untersucht werden. Auch Vereine wie der ADAC bieten Tests an, bei denen die Tauglichkeit zum Führen eines Fahrzeugs überprüft wird. Fahrschulen können ein ergänzender Anlaufpunkt sein. Teilweise werden auch hier Fahrstunden und Fahrprüfungen für Senioren angeboten.

Nicht zuletzt sollten sich Angehörige ebenfalls verantwortlich fühlen und ältere Verwandte, bei denen sie das Gefühl haben, dass die Fahrtauglichkeit abnimmt, zu einem Arzt schicken.

/ Redaktion 21.10.2011


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