Reizhusten, trockener Husten: Ursachen und Behandlung

Reizhusten / trockener Husten

Reizhusten trockener Husten

Im Rahmen einer Erkältung oder eines grippalen Infekts werden viele Menschen von lästigem Husten geplagt. Besonders zu Beginn der Erkrankung tritt häufig der sogenannte Reizhusten auf. Bei diesem handelt es sich um einen "unproduktiven" trockenen Husten, bei dem (noch) keine Schleimbildung vorhanden ist.

 

 

Ursachen von Reizhusten

Der trockene Husten entsteht durch eine Reizung der Atemwege. Viren können in die Schleimhäute eindringen und so die typischen Beschwerden hervorrufen. Neben Viren sind häufig Allergien oder Reizstoffe Ursache von Reizhusten, wenn Entzündungen an der Schleimhaut der Atemwege auftreten. Mögliche andere Ursachen für einen Reizhusten kann Asthma, eine Herzerkrankung oder auch die Refluxkrankheit, bei der chronisches Sodbrennen auftritt, sein. Auch eine Behandlung von Bluthochdruck mit sogenannten ACE-hemmenden Medikamenten kann unter Umständen Reizhusten verursachen. In diesem Fall treten die Beschwerden erst mehrere Wochen oder Monate nach Behandlungsbeginn auf. In Rücksprache mit dem behandelnden Arzt können andere Medikamente verschrieben werden, um den Reizhusten zu beseitigen.

Reizhusten kann für den Betroffenen quälend werden, da er oftmals nachts auftritt und recht heftig ausfallen kann. Spätestens wenn bei einem über längere Zeit bestehenden Husten kaum Schleim gebildet wird, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Entsteht der Reizhusten durch eine Erkältungskrankheit, geht er meist binnen weniger Tage in einen "produktiven Husten" mit Schleimbildung über. Wird der Schleim abgehustet, bessert sich auch der Hustenreiz. Begleitet werden diese Beschwerden von Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber, Halsschmerzen und Schnupfen.

Ist eine beginnende Erkältung Grund für den Reizhusten, können schleimlösende Medikamente eingenommen werden. Diese sind in der Apotheke rezeptfrei erhältlich. Die Luftfeuchtigkeit in den bewohnten Räumen sollte ausreichend hoch sein. Grundsätzlich ist Wärme empfehlenswert, um die Beschwerden zu lindern. Warme Brustwickel oder Wärmebestrahlungen können hilfreich sein, ebenso wie ein heißes Bad. Dazu sollte der Körper geschont werden, um den Infekt besser bekämpfen zu können. Dauern die Beschwerden länger als drei Tage an oder verschlimmern sich sogar, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Dieser kann nach einer umfassenden Untersuchung stärkere Medikamente verordnen oder eine anderweitige Therapie einleiten. Die genaue Art der medizinischen Behandlung richtet sich nach der Grunderkrankung, die den Reizhusten verursacht.

Behandlung von Reizhusten

Bei Bedarf können vom Arzt hustenstillende Medikamente verschrieben werden. Diese kommen dann zum Einsatz, wenn der Reizhusten sehr quälend ist und dem Patienten keine Ruhe und somit keine Erholung ermöglicht. Ist die Schleimhaut besonders gereizt und ruft so heftigen Reizhusten hervor, ist der Einsatz eines Kortisonsprays möglich, das gegen Reizungen und Entzündungen wirkt. Besteht der Verdacht auf eine Lungenentzündung, werden Antibiotika verordnet. Außerdem kann es notwendig sein, dass der Patient eine Weile stationär im Krankenhaus behandelt wird, um ein vollständiges Ausheilen der Erkrankung zu gewährleisten.

Redaktion 29.04.2013 / Bildquelle: © konzeptm - Fotolia.com


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