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Cellulite und die Möglichkeiten zur Vorbeugung und Behandlung

Die Dellenbildung der Haut tritt hauptsächlich im Bereich der Oberarme, der Oberschenkel, der Hüften und des Gesäßes auf. Die riesigen Fettzellen die vom Bindegewebe nicht mehr von der Unterhaut festgehalten werden können kommen fast ausschließlich bei Frauen vor, weil die Männer eine andere Bindegewebestruktur haben. Von der durch das Geschlechtshormon Östrogen bedingten Dellenbildung der Haut sind fast 80 Prozent aller Frauen betroffen. Übergewicht ist der größte Risikofaktor. In diesem Fall kann die Cellulite bereits vor dem 25. Lebensjahr auftreten. 80-90 Prozent aller Frauen bekommen sie in einem unterschiedlichen Ausmaß dann im fortgeschrittenen Alter.

Cellulite

Wie entsteht Cellulite?

Die Formveränderungen des Fettgewebes der Unterhaut sind die Ursachen für das ästhetische Problem. Die Kollagenstränge, die das Fettgewebe in Form halten, verlieren ihre glatte Kontur und bilden eine steppenartige Felderung. Diese Veränderung ist abhängig vom Östrogenspiegel und erscheint deshalb mehr oder weniger im Monatsrhythmus.

Cellulite wird auch oft in Verbindung mit Krampfadern beobachtet. Der Stau in den Gefäßen führt zu Wasseransammlungen und zur Schwellung der Haut.

Cellulite Prävention

Die Empfehlungen der Ärzte zur Prävention und Behandlung bei den Formveränderungen des Unterhautfettgewebes.

Neben der Reduzierung des Gewichts hat sich der gezielte Aufbau der Muskeln als wirkungsvollste Vorbeugung und Behandlung der Orangenhaut erwiesen. Beim Lauftraining werden entscheidende Muskelpartien im Oberschenkel- und Gesäßbereich am besten aufgebaut. Das Lauftraining hat aber gleichzeitig noch einen zweiten wertvollen Effekt. Die gesteigerte Durchblutung bewirkt eine natürlich Lymphdrainage und verbessert die Ausschwemmung des Körperwassers. Bürstenmassagen erzielen bei Behandlung des ästhetischen Problems eine ähnliche Wirkung. Sie regen den Kreislauf an, fördern die Durchblutung des betroffenen Gewebes und entfernen die abgestorbenen Hautzellen. Sie dienen zur Verjüngung der Haut und unterstützen die Entgiftung. Sehr sinnvoll ist hier auch ein Verzicht auf das Rauchen. Nikotin verengt die Blutgefäße der Haut und schädigt die Kollagenstruktur des Bindegewebes.

Richtig und viel trinken ist ebenfalls eine wichtige Maßnahme um die Symptome bei der Cellulite zu reduzieren. Die Einnahme zwischen zwei und drei Litern Flüssigkeit am Tag beugt der Einlagerung von Schlacken wirksam vor. Ungesüßte Tees und stilles Wasser sollte man hier bevorzugen.

Die Symptome bei Cellulite

Die Kosmetik unterscheidet drei Stufen des Hautbilds. Haben die Patienten nach einem Kneiftest sichtbare Dellen, sprechen die Fachleute von der Stufe eins. In der Stufe zwei sind diese Vertiefungen im Stehen aber nicht im Liegen sichtbar. Sind die Dellen auch im Liegen sichtbar ist bereits die 3. Stufe der Cellulitis erreicht.

Versuche zur Therapie bei Cellulite

Weil Millionen von Menschen weltweit gegen dieses Phänomen kämpfen, werden im Bereich der Medizin viele Möglichkeiten einer erfolgreichen Behandlung getestet. Viele dieser Wege stecken aber noch in den Kinderschuhen und ihr therapeutischer Effekt ist noch nicht nachgewiesen.

In einer Studie werden die betroffenen Personen in einer speziellen Vakuum-Röhre mit Unterdruck behandelt. Die Befürworter dieser Methode erhoffen sich die Ausleitung der Schadstoffe aus dem Körper und die Regulierung der körpereigenen Abwehr. Die nächste Theorie ist eine Unterstützung der Ernährung mit Vitamin C. Das Vitamin soll die Vernetzung der kollagenen Fasern unterstützen und das Bindegewebe stärken. Weitere Möglichkeiten werden in der Anwendung von Meersalz-Bädern, der Kryotherapie (Behandlung mit extrem niedrigen Temperaturen) und dem Einsatz von Thermowickeln gesucht.

29.6.2009 von FR / Redaktion


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