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Die Schönheitsoperation der anderen Art

Schönheitsoperationen durchzuführen kann zum einen Menschen von diversen Makeln befreien und somit auch eine psychologische Komponente beinhalten, zum anderen kann sie helfen, Körper zu modellieren und optisch ansehnlicher zu gestalten. Die plastische Chirurgie, als partieller Teil der Medizin, hat sich aufgrund starker Nachfrage laufend fortentwickelt.

Schon längst haben sich Eingriffe wie Brustvergrößerungen, Bruststraffungen, Bodyliftings oder Fettabsaugungen weitgehend etabliert. Die technisch-medizinischen Möglichkeiten haben sich bei diesen Schönheitsoperationen ebenfalls längst bewehrt und wurden optimiert, um etwaige Risiken so gering wie möglich zu halten. Hierzu gehören beispielsweise modernste Silikonimplantate, die selbst bei einer Beschädigung niemals auslaufen können oder mikrofeine Kanülen, die das Fettabsaugen noch schonender bewältigen können. Auch Narbenbildungen fallen viel geringer aus als noch vor einigen Jahren. In neuester Zeit ist der Bereich der Intimchirurgie immer mehr in die Diskussion geraten.

Die Intimchirurgie – Labioplastik und G-Punktvergrößerung

Schoenheitsoperation Viele Neuentwicklungen in der plastisch-ästhetischen Chirurgie stammen aus Japan oder den USA So auch Eingriffe, die sich mit der ästhetischen Veränderung des Intimbereiches beschäftigen. Zum einen ist hier die Labioplastik oder auch Schamlippenkorrektur zu nennen. Die meisten Gründe für einen solchen Eingriff sind Hygiene oder Probleme beim Geschlechtsverkehr. Zu große oder überdurchschnittlich große Schamlippen der Frau können in diesen Bereichen nicht nur optische Nachteile bedeuten. Auch beim Tragen von engeren Slips, die in der heutigen Zeit weit verbreitet sind, kann die überschüssige Haut an den Seiten herausschauen. Dies kann zu unangenehmen Situationen führen. Der plastische Chirurg vermisst vor der Operation die entsprechenden Hautareale und setzt die Schnitte so, dass keine Narben zu sehen sind. Aufgrund der hohen Sensibilität dieser Zone, ist höchste Präzision gefragt. Auch wenn es sich bei dieser Schönheitsoperation um ein Randgebiet handelt, hat die Enttabuisierung den Bereich der Intimchirurgie bedeutender werden lassen.

Ein weiterer neuer Eingriff ist die G-Punktvergrößerung, die im engeren Sinne gar keine Schönheitsoperation ist, sondern lediglich einem gesteigerten sexuellen Lustempfinden dienen soll. Mit Hilfe von Hyaluronsäure oder Eigenfett kann der Gräfenberg-Punkt bis auf sein doppeltes Volumen vergrößert werden. Da sich das Kollagen nach einigen Monaten wieder abbaut, ist der Effekt zumindest bei der Hyaluronsäure zeitlich begrenzt. Die Methode mit Eigenfett garantiert hingegen einen andauernden Effekt, dessen Wirkung von Frau zu Frau unterschiedlich stark sein kann. Neben Sensibilitätsstörungen ist wie bei jeder Schönheitsoperation ein gewisses Restrisiko zu beachten und sollte im Vorfeld mit jedem plastischen Chirurgen abgeklärt werden.


20.09.2008 von Markus Bogusch / Medical Partners


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