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Eigenfetttransplantation

Eigenfetttransplantation Eigenfetttransplantationen oder Eigenfetteinspritzungen helfen bei tiefen Falten im Gesichtsbereich oder Schwund des Unterhautfettgewebes z.B. zum Aufpolstern eines mageren Gesichts, zur Augmentation von Zornesfalten und Nasolabialfalten oder zur Vergrößerung der Lippen.

Mit Hilfe einer Fetttransplantation kann die Korrektur des Gewebemangels erreicht werden. Das Fettgewebe wird dabei schonend abgesaugt und so aufbereitet, dass eine Transplantation in andere Körperregionen möglich sind.

Bei der Eigenfetttransplantation wird durch kleine Hautschnitte mittels einer dünnen Nadel aus dem Unterhautfettgewebe der Pofalte Fett abgezogen. Im Gegensatz zur Fettabsaugung, die der Beseitigung von Unregelmäßigkeiten des Körpers dient, setzt man zur Gewinnung von Fett ausschließlich Spritzen ein. Die Eigenfetttransplantation ist daher eine sehr schonende Methode - es besteht kaum die Gefahr, Nerven oder größere Blutgefäße zu verletzen.

Die Fetteinspritzung erfolgt über Einschnitte in den äußeren Gesichtszonen, verborgen in Hautfalten und so klein, dass keine Naht erforderlich ist.

Da ein Teil des verpflanzten Fettes abgebaut wird, wird meist etwas mehr als für das Endergebnis gewünscht wird, verpflanzt, um diesem Schwund Rechnung zu tragen. Weitere Fetttransplantationen mit bereits abgesaugten, speziell aufbereiteten und tiefgefrorenem Fett können nach vier bis sechs Monaten durchgeführt werden. In der Regel sind zwei bis drei Sitzungen für ein länger anhaltendes Ergebnis notwendig.

( Lexikon Schönheitschirurgie )

Diagnosen laut ICD-10:


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