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Sie sind hier: Medizin und Gesundheit » Beauty und Wellness » Ernährungstipps » Abnehmen » Montignac-Methode Anzeige: Abnehmen mit der Montignac-MethodeDie Montignac-Methode ist eine Methode zur Steigerung des Wohlbefindens und zur Gewichtsabnahme (Diät),benannt nach dem Erfinder Michel Montignac. Das besondere an dieser Methode ist, dass auf keine der Lebensmittelgruppe (Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett) verzichtet werden muss. Nur bestimmte Lebensmittel sollen weggelassen werden und es soll auf die richtig Kombination von Kohlenhydraten mit fetthaltigen Lebensmittel geachtet werden. Diese Methode zur Gewichtsabnahme ist eine Art Trennkost. Folgende Grundregeln gibt es:
Begründung der Methode In wissenschaftlichen Untersuchungen wurde als wesentliches Problem für die Gewichtszunahme die übermässige Ausschüttung an Insulin ausgemacht. Insulin hat einen wesentlichen Anteil an der Fettanlagerung. Ist dagegen der Insulin-Spiegel niedrig, kann Fett abgebaut werden. Das Problem bei den typischen Ernährungsgewohnheiten in den Industrieländern ist, dass viele Lebensmittel den Blutzuckerspiegel schnell und stark erhöhen. Das wiederum führt zu einer raschen Ausschüttung von Insulin. Grund dafür ist u.a., dass die viele Lebensmittel-Produkte teilweise recht große Mengen Zucker (vor allem Glukose und Saccharose) enthalten. Außerdem wurden im Laufe der Landwirtschaftlichen Industrialisierung viele Lebensmittel, mit dem Ziel des höheren Ertrags und des einfacheren Anbaus, genetisch so verändert, das sich ihr Ernährungs-Wert verschlechtert hat. So erhöhen neben Zucker auch eine Reihe anderer Lebensmittel den Blutzuckerspiegel so stark und schnell (was wiederum zur starken Ausschüttung von Insulin führ), dass man sie zu schlechten Kohlenhydraten zählt und deshalb weglassen sollten: * Zucker * Mais (der ursprüngliche Indianische Mais wäre gut) * Kartoffeln (wieder "verzüchtet") * geschälter Reis (Ausnahmen: Wildreis und Basmatireis) * Weissmehl (also auch viele Folgeprodukte!) * gekochte Karotten (beim Kochen werden die guten Kohlenhydrate verändert und dadurch schlecht) * Bier (enthält Maltose, die noch schlechter als Zucker ist) Physiologischer Hintergrund Die Aufgabe der Bauchspeicheldrüse ist es, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Dazu werden die Hormone Insulin und Glucagon produziert. Bei einem starken Anstieg des Blutzuckerspiegels, wird viel Insulin von der Bauchspeicheldrüse produziert, um den Blutzuckerspiegel wieder zu verringern. Die Aufnahme von schlechten Kohlenhydraten (siehe oben und Gykämischer Index) führt zu einem Zustand der Hyperglykämie (Überzucker) der meist zu einem Zustand der Hypoglykämie (Unterzucker) führt. Nimmt man häufig und viel schlechte Kohlenhydrate zu sich, ist die Bauchspeicheldrüse stark beansprucht, weil häufig viel und schnell Insulin produziert werden muss. Diesen "Stress" allerdings verträgt scheinbar nicht jede Bauchspeicheldrüse. Bei einigen Menschen gerät die Insulin-Ausschüttung außer Kontrolle und es wird übermäßig viel Insulin produziert Hyperinsulinismus. Diejenigen, die - trotz schlechtem Essen - dünn bleiben, müssten dementsprechend eine robustere Bauchspeicheldrüse haben. Mit diesem Hintergrundwissen erklären sich auch die Grundregeln:
Um erste Erfahrungen zu machen reicht es aus, die schlechten Kohlenhydrate wegzulassen. Dazu benötigt man Informationen zur Blutzuckersteigernden Wirkung der Lebensmittel, die aus Tabellen entnommen werden können. Genauere Informationen zu schlechten, guten und sehr guten Kohlenhydraten siehe: Glykämischer Index Kritik-Punkte
Ähnliche Ansätze Die Glyx-Diät beruht auf den gleichen Prinzipien wie die Montignac-Methode. Das Gesamtkonzept entspricht weitgehend einer Vollwert-Ernährung.
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