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2004-08-31

TEVETEN (Eprosartan) senkt zukünftiges Risiko bei Schlaganfallpatienten mit Bluthochdruck


München, Deutschland (ots/PRNewswire) - Für das anerkannteblutdrucksenkende Mittel TEVETEN(R) (Eprosartan) wurde jetztfestgestellt, dass es Schlaganfallpatienten mit Bluthochdruck wirksamgegen zerebrovaskuläre und kardiovaskuläre Ereignisse schützt. Esschützt wirkungsvoller als einfache Blutdrucksenkung.

Erste von Professor Joachim Schrader auf dem XXVI. Kongress derEuropäischen Kardiologengesellschaft in München vorgestellteErgebnisse der wegweisenden Studie MOSES(1) zeigen, dass sich derBlutdruck bei Patienten mit Bluthochdruck und Schlaganfall in derKrankengeschichte gleich gut mit den verschiedenen Therapien aufBasis von TEVETEN(R) oder auf Basis von Nitrendipin kontrollierenliess. Es wurde allerdings auch eine signifikante Reduzierung um 20%für das primäre Ziel (Gesamtmortalität und der Gesamtzahlkardiovaskulärer und zerebrovaskulärer Ereignisse) in der mitTEVETEN(R) behandelten Gruppe festgestellt. Weiterhin wurde für dieSchlaganfall-Reinzidenz und die damit einhergehenden Erkrankungen(transitorisch ischämische Attacke [TIA] und prolongiertesreversibles ischämisches neurologisches Defizit [PRIND]) einesignifikante Senkung um 25% sowie eine signifikante Senkung um 30%bei erstmaligen kardiovaskulären Ereignissen bei Patienten inTEVETEN(R)-Therapie erzielt.

TEVETEN(R) ist ein Arzneimittel aus der Klasse der sogenanntenAngiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten, die für dasRenin-Angiotensin-Aldosteron-System bestimmt sind.

Mit anderen Arzneimitteln dieser Klasse konnte zuvor eine das Herzund Gehirn schützende Wirkung bei Patienten mit Schlaganfallrisikonachgewiesen werden. Allerdings konzentrierten sich frühere Studienauf Patienten, die, auch wenn sie Risikopatienten waren, noch keinenSchlaganfall hatten.

Diese Studien halfen dabei, den Wert von blutdrucksenkenderBehandlung bei der primären Schlaganfallprävention zu ermitteln. Dochbis heute gab es nur wenige Daten über die Wirksamkeit dieserArzneimittel zur Prävention von weiteren Schlaganfällen.

MOSES ist die erste Studie, die speziell die Ergebnisse deralternativen antihypertensiven Behandlung bei Patienten vergleicht,die bereits einen Schlaganfall erlitten haben.

Als Vergleichsmittel diente der Kalziumkanalblocker Nitrendipinaufgrund seines Erfolges in der SYST-EUR-Studie(2), wo mit derBehandlung das Schlaganfallsrisiko bei älteren Patienten mitsystolischem Bluthochdruck um 42% gesenkt werden konnte.

In der MOSES-Studie konnte sowohl mit Nitrendipin als auch mitTEVETEN(R) eine beachtliche Blutdrucksenkung erzielt werden: Etwa 75%der Patienten beider Gruppen erreichten den Zielblutdruck, der durchambulante Blutdruckmessung festgestellt wurde. Da beide Medikamenteeine ähnliche Blutdrucksenkung erzielten, lässt sich aus demselteneren Auftreten von zerebrovaskulären und kardiovaskulärenEreignissen bei Patienten in TEVETEN(R)-Therapie schliessen, dassdiese günstige Wirkung unabhängig von der Senkung des Blutdruckserreicht wird.

Weltweit erleiden jährlich über 20 Millionen Menschen einenSchlaganfall.

Etwa 25% der Schlaganfälle verlaufen tödlich. Bei den überlebenden75% verursachen Schlaganfälle jedoch beträchtliche Behinderungen.Viele Patienten erreichen nie wieder ihre volle Funktion und werdenzu Pflegefällen. Für sie besteht auch ein erhöhtes Risiko für dasErleiden eines weiteren Schlaganfalls. Im Vergleich zu derGesamtbevölkerung beträgt ihr Schlaganfallsrisiko das Fünfzehnfache.Ein zweiter Schlaganfall kann wirklich verheerend sein.

In MOSES wurde nun die Wirksamkeit von TEVETEN(R) durch dieInzidenzsenkung von Krankheiten nachgewiesen, die im Zusammenhang miterneutem Schlaganfall stehen. Diese Ergebnisse können sich deswegenbeträchtlich auf die Wahl des verschriebenen blutdrucksenkendenMittels für diese Patienten auswirken.

Quellenangabe

(1) Morbidität und Mortalität nach Schlaganfall - Eprosartan imVergleich zu Nitrendipin bei der Sekundärprophylaxe.

(2) J.A. Staessen, R. Fagard, L. Thijs et al. Randomiseddouble-blind comparison of placebo and active treatment for olderpatients with isolated systolic hypertension. Lancet1997;350:757-764.

Weitere medizinische Informationen finden Sie unterwww.moses-study.com.

ots Originaltext: Solvay PharmaceuticalsIm Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Pressekontakt:Andrew Jenkins von Medical Action Communications Ltd, Tel.: +44(0)1784-220203

Solvay Pharmaceuticals

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