Magazin
2005-03-14
Hamburg (ots) - Die Chirurgin Maria Siemionow von der ClevelandClinic in Ohio hat als erste Ärztin die Erlaubnis erhalten, einkomplettes Gesicht zu transplantieren, berichtet das MagazinZEITWISSEN. Siemienows Team liefert sich einen Wettlauf mit einemamerikanisch-niederländischen Forscherteam um den Mikrochirurgen JohnBarker vom Universitätskrankenhaus in Louisville, Kentucky. Barkererwartet binnen der nächsten Monate die Genehmigung, die höchstumstrittene Operation an der Universitätsklinik von Utrechtdurchführen zu können.
Die neue Operationstechnik soll Patienten helfen, deren Gesichtdurch einen Unfall schwer verunstaltetet wurde. Mitunter trauten sichdiese Menschen kaum mehr aus dem Haus und seien suizidgefährdet, sagtBarker: "Für solche Menschen kann eine Transplantation nicht nurlebensverbessernd, sondern lebensrettend sein."
Durch die Übertragung des gesamten Gesichts, teilweise samtMuskeln und Bindegewebe, hofft man, den Empfängern eine beweglichereund natürlichere Gesichtsmimik ermöglichen zu können, daTeiltransplantationen, wie sie derzeit praktiziert werden, eher zumaskenhaften Erscheinungen führen. ZEITWISSEN hat die Ärzte besucht und mit möglichen Betroffenengesprochen, die darüber erzählen, welchen Reaktionen sie im Alltagausgesetzt sind und ob sie überhaupt mit einem fremden Gesicht lebenmöchten.
Den kompletten Text des Magazins ZEITWISSEN Nr. 2 vom 16. März2005 senden wir Ihnen gerne zu.
Originaltext: DIE ZEITDigitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=9377Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_9377.rss2
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Elke Bunse, DIE ZEIT Presse-und Öffentlichkeitsarbeit (Tel.: 040/3280-217, Fax: 040/3280-558,E-Mail: bunse@zeit.de)
Mikrochirurgen rüsten sich für erste Gesichtstransplantation
Die neue Operationstechnik soll Patienten helfen, deren Gesichtdurch einen Unfall schwer verunstaltetet wurde. Mitunter trauten sichdiese Menschen kaum mehr aus dem Haus und seien suizidgefährdet, sagtBarker: "Für solche Menschen kann eine Transplantation nicht nurlebensverbessernd, sondern lebensrettend sein."
Durch die Übertragung des gesamten Gesichts, teilweise samtMuskeln und Bindegewebe, hofft man, den Empfängern eine beweglichereund natürlichere Gesichtsmimik ermöglichen zu können, daTeiltransplantationen, wie sie derzeit praktiziert werden, eher zumaskenhaften Erscheinungen führen. ZEITWISSEN hat die Ärzte besucht und mit möglichen Betroffenengesprochen, die darüber erzählen, welchen Reaktionen sie im Alltagausgesetzt sind und ob sie überhaupt mit einem fremden Gesicht lebenmöchten.
Den kompletten Text des Magazins ZEITWISSEN Nr. 2 vom 16. März2005 senden wir Ihnen gerne zu.
Originaltext: DIE ZEITDigitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=9377Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_9377.rss2
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Elke Bunse, DIE ZEIT Presse-und Öffentlichkeitsarbeit (Tel.: 040/3280-217, Fax: 040/3280-558,E-Mail: bunse@zeit.de)
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