Magazin
2005-09-22
Hamburg/Darmstadt (ots) - "Die bestehende Empfehlung derFolsäure-Zufuhr bei Kinderwunsch reicht für eine gesunde Entwicklungdes Kindes offensichtlich nicht aus", so Professor Dr. KlausPietrzik, Bonn, auf dem Pressegespräch "Folsäure - Das unterschätzteMangel-Vitamin. Ist die Empfehlung zur Schwangerschaftsvorsorgeüberholt?". Bereits seit 1995 wird allen Frauen im gebärfähigen Alterempfohlen, täglich 400 Mikrogramm Folsäure zu sich zu nehmen. Dochdie Mehrzahl der Schwangeren ist mit Folsäure unterversorgt.Lediglich der Hälfte der Frauen im gebärfähigen Alter ist dieBedeutung des B-Vitamins für die Gesundheit des Kindes überhauptbekannt. Nun belegen neue wissenschaftliche Untersuchungen, dass dieaktuelle Zufuhr-Empfehlung in vielen Fällen nicht ausreicht, um eineoptimale Vorsorge zu gewährleisten. Auf der Veranstaltung in Hamburgdiskutierten die Experten über die dringend notwendige Aktualisierungder Empfehlung und den großen Aufklärungsbedarf in der Bevölkerung.Vor diesem Hintergrund hat Merck Selbstmedikation (Darmstadt) einneues Produkt zur Nahrungsergänzung für Frauen mit Kinderwunsch undSchwangere entwickelt, das im Rahmen des Pressegesprächs vorgestelltwurde. Femibion® 800 Folsäure Plus ist seit dem 15. September 2005 indeutschen Apotheken erhältlich. Es enthält Folsäure in einer hohenDosierung von 800 Mikrogramm pro Kapsel, zehn weitere Vitamine,darunter alle anderen Vitamine der B-Gruppe, die Vitamine C und Esowie Jod.
Folsäure spielt eine Schlüsselrolle bei der Teilung und Vermehrungvon Zellen und sorgt somit für ein gesundes Wachstum und Reifung desneuen Lebens. Insbesondere bei der Ausbildung des Rückenmarkskanals(Neuralrohr) - dies geschieht bereits zwischen dem 22. und 28.Schwangerschaftstag - ist das B-Vitamin maßgeblich beteiligt. Daviele Frauen zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht wissen, dass sieschwanger sind, ist ein ausreichend hoher Folatspiegel bereits beiKinderwunsch entscheidend. Derzeit raten wissenschaftlicheFachgesellschaften Frauen ab vier Wochen vor der Empfängniszusätzlich 400 Mikrogramm Folsäure zur Nahrung zur ergänzen. "Jetztgibt es neue Studiendaten, die diese Empfehlung infrage stellen",sagte Pietrzik. In einer aktuell durchgeführten Untersuchung amInstitut für Ernährungswissenschaft der Universität Bonn zeigtePietrzik, dass erst nach einer mindestens 12 Wochen vor derEmpfängnis beginnenden Nahrungsergänzung mit 400 Mikrogramm Folsäuredie notwendige Folatkonzentration erreicht wird. Bei einer Gabe von800 Mikrogramm Folsäure genügt dagegen eine vierwöchigeVorlaufphase.
Dies unterstreicht auch eine groß angelegte Erhebung, an der 5.502Schwangere teilnahmen. In der Gruppe der Frauen, die ab vier Wochenvor der Schwangerschaft ein Vitaminprodukt mit 800 MikrogrammFolsäure und weiteren B-Vitaminen eingenommen hatten, wurden deutlichmehr Kinder mit gesunder Organentwicklung geboren. DieSchlussfolgerungen des Experten: "Eine optimale Prävention ist mit800 Mikrogramm Folsäure in Kombination mit weiteren Nährstoffenmöglich. Da allgemeine Aufklärungsmaßnahmen nicht greifen und eineZwangsanreicherung von Grundnahrungsmitteln für Deutschland nichtinfrage kommt, ist die Aufforderung durch den Arzt zur frühzeitigenFolsäuresubstitution eine viel versprechende Alternative."
Aus seinen praktischen Erfahrungen berichtete der niedergelasseneGynäkologe Dr. Andreas Jantke, Berlin. Er schätzt, dass nur knapp 30Prozent seiner Patientinnen mit Kinderwunsch frühzeitig Folsäureeinnehmen. "Oft fällt der Anteil der Frauen mit einer optimalenFolsäure-Versorgung im gebärfähigen Alter noch geringer aus, denn dieBedeutung des wichtigen B-Vitamins für eine gesunde Entwicklung desKindes ist den Frauen nicht bekannt." Das belegt auch eine aktuelleUntersuchung der Universität Greifswald. Hier nahmen nur elf Prozentder Frauen aus städtischen Gebieten und neun Prozent der Frauen ausländlichen Regionen schon frühzeitig vor der Empfängnis Folsäure ein.Jantke: "Die Beratung über einen Folsäuremangel durch denGynäkologen, den Hausarzt und den Apotheker ist von entscheidenderBedeutung - Folsäure statt Pille!" Femibion® bietet hinsichtlich derFolsäure-Supplementierung ein, so Jantke, "vom Kinderwunsch bis zumEnde der Stillzeit gutes Versorgungskonzept": Femibion® 800 FolsäurePlus vom Zeitpunkt des Kinderwunsches bis zur 12.Schwangerschaftswoche, Femibion® 400 Folsäure Plus ab der 13.Schwangerschaftswoche und Femibion® Folsäure Plus + DHA ab der 25. Schwangerschaftswoche bis zum Ende der Stillzeit.
Originaltext: Merck Selbstmedikation GmbHDigitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=43210Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_43210.rss2
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Experten fordern Aktualisierung der Folsäure-Empfehlung - Ausreichende Folsäureversorgung bereits bei Kinderwunsch wichtig - Neues Produkt zur Nahrungsergänzung für eine optimale Vorsorge
Hamburg/Darmstadt (ots) - "Die bestehende Empfehlung derFolsäure-Zufuhr bei Kinderwunsch reicht für eine gesunde Entwicklungdes Kindes offensichtlich nicht aus", so Professor Dr. KlausPietrzik, Bonn, auf dem Pressegespräch "Folsäure - Das unterschätzteMangel-Vitamin. Ist die Empfehlung zur Schwangerschaftsvorsorgeüberholt?". Bereits seit 1995 wird allen Frauen im gebärfähigen Alterempfohlen, täglich 400 Mikrogramm Folsäure zu sich zu nehmen. Dochdie Mehrzahl der Schwangeren ist mit Folsäure unterversorgt.Lediglich der Hälfte der Frauen im gebärfähigen Alter ist dieBedeutung des B-Vitamins für die Gesundheit des Kindes überhauptbekannt. Nun belegen neue wissenschaftliche Untersuchungen, dass dieaktuelle Zufuhr-Empfehlung in vielen Fällen nicht ausreicht, um eineoptimale Vorsorge zu gewährleisten. Auf der Veranstaltung in Hamburgdiskutierten die Experten über die dringend notwendige Aktualisierungder Empfehlung und den großen Aufklärungsbedarf in der Bevölkerung.Vor diesem Hintergrund hat Merck Selbstmedikation (Darmstadt) einneues Produkt zur Nahrungsergänzung für Frauen mit Kinderwunsch undSchwangere entwickelt, das im Rahmen des Pressegesprächs vorgestelltwurde. Femibion® 800 Folsäure Plus ist seit dem 15. September 2005 indeutschen Apotheken erhältlich. Es enthält Folsäure in einer hohenDosierung von 800 Mikrogramm pro Kapsel, zehn weitere Vitamine,darunter alle anderen Vitamine der B-Gruppe, die Vitamine C und Esowie Jod.
Folsäure spielt eine Schlüsselrolle bei der Teilung und Vermehrungvon Zellen und sorgt somit für ein gesundes Wachstum und Reifung desneuen Lebens. Insbesondere bei der Ausbildung des Rückenmarkskanals(Neuralrohr) - dies geschieht bereits zwischen dem 22. und 28.Schwangerschaftstag - ist das B-Vitamin maßgeblich beteiligt. Daviele Frauen zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht wissen, dass sieschwanger sind, ist ein ausreichend hoher Folatspiegel bereits beiKinderwunsch entscheidend. Derzeit raten wissenschaftlicheFachgesellschaften Frauen ab vier Wochen vor der Empfängniszusätzlich 400 Mikrogramm Folsäure zur Nahrung zur ergänzen. "Jetztgibt es neue Studiendaten, die diese Empfehlung infrage stellen",sagte Pietrzik. In einer aktuell durchgeführten Untersuchung amInstitut für Ernährungswissenschaft der Universität Bonn zeigtePietrzik, dass erst nach einer mindestens 12 Wochen vor derEmpfängnis beginnenden Nahrungsergänzung mit 400 Mikrogramm Folsäuredie notwendige Folatkonzentration erreicht wird. Bei einer Gabe von800 Mikrogramm Folsäure genügt dagegen eine vierwöchigeVorlaufphase.
Dies unterstreicht auch eine groß angelegte Erhebung, an der 5.502Schwangere teilnahmen. In der Gruppe der Frauen, die ab vier Wochenvor der Schwangerschaft ein Vitaminprodukt mit 800 MikrogrammFolsäure und weiteren B-Vitaminen eingenommen hatten, wurden deutlichmehr Kinder mit gesunder Organentwicklung geboren. DieSchlussfolgerungen des Experten: "Eine optimale Prävention ist mit800 Mikrogramm Folsäure in Kombination mit weiteren Nährstoffenmöglich. Da allgemeine Aufklärungsmaßnahmen nicht greifen und eineZwangsanreicherung von Grundnahrungsmitteln für Deutschland nichtinfrage kommt, ist die Aufforderung durch den Arzt zur frühzeitigenFolsäuresubstitution eine viel versprechende Alternative."
Aus seinen praktischen Erfahrungen berichtete der niedergelasseneGynäkologe Dr. Andreas Jantke, Berlin. Er schätzt, dass nur knapp 30Prozent seiner Patientinnen mit Kinderwunsch frühzeitig Folsäureeinnehmen. "Oft fällt der Anteil der Frauen mit einer optimalenFolsäure-Versorgung im gebärfähigen Alter noch geringer aus, denn dieBedeutung des wichtigen B-Vitamins für eine gesunde Entwicklung desKindes ist den Frauen nicht bekannt." Das belegt auch eine aktuelleUntersuchung der Universität Greifswald. Hier nahmen nur elf Prozentder Frauen aus städtischen Gebieten und neun Prozent der Frauen ausländlichen Regionen schon frühzeitig vor der Empfängnis Folsäure ein.Jantke: "Die Beratung über einen Folsäuremangel durch denGynäkologen, den Hausarzt und den Apotheker ist von entscheidenderBedeutung - Folsäure statt Pille!" Femibion® bietet hinsichtlich derFolsäure-Supplementierung ein, so Jantke, "vom Kinderwunsch bis zumEnde der Stillzeit gutes Versorgungskonzept": Femibion® 800 FolsäurePlus vom Zeitpunkt des Kinderwunsches bis zur 12.Schwangerschaftswoche, Femibion® 400 Folsäure Plus ab der 13.Schwangerschaftswoche und Femibion® Folsäure Plus + DHA ab der 25. Schwangerschaftswoche bis zum Ende der Stillzeit.
Originaltext: Merck Selbstmedikation GmbHDigitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=43210Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_43210.rss2
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