Trendwende bei der Aufbereitung von

News vom 05.12.2011 - 16:08 Uhr:

Trendwende bei der Aufbereitung von Medizinprodukten / Robert Schrödel begrüßt Schulterschluss zwischen Medizinprodukteherstellern und Aufbereitungsunternehmen

Lange war die Aufbereitung von Single-Use-Medizinprodukten umstritten. Jetzt schwenken selbst die großen Medizintechnikunternehmen um und bieten Produktion und Aufbereitung unter einem Dach. Soeben hat die zu Johnson & Johnson gehörende Ethicon Endo-Surgery das US-amerikanische Wiederaufbereitungsunternehmen SterilMed gekauft. Damit wurde ein weiterer spektakulärer Schulterschluss zwischen Hersteller und Wiederaufbereiter besiegelt. Bereits vor zwei Jahren hatte Stryker mit dem Kauf von Ascent Healthcare für Schlagzeilen gesorgt. Robert Schrödel, Wegbereiter der industriellen Aufbereitungstechnologie in Deutschland und Vorstandsvorsitzender der Pioneer Medical Devices AG, begrüßt diese Entwicklung ausdrücklich: "Wenn Marktriesen wie Stryker und Johnson & Johnson in die Wiederaufbereitung einsteigen, dann ist das ein klares Signal, dass ein Paradigmenwechsel stattgefunden hat. Kein Gesundheitssystem der Welt kann es sich heute noch leisten, teure hochkomplexe Medizinprodukte nach einmaligem Gebrauch wegzuwerfen und gleichzeitig ein hohes Versorgungsniveau für alle Patienten aufrechtzuerhalten. Das haben jetzt einige der großen Medizinprodukthersteller erkannt - eine Trendwende, die ich sehr begrüße."

Robert Schrödel hält es durchaus für möglich, dass künftig auch andere Medizinprodukte Hersteller die Aufbereitbarkeit mit in die Produktentwicklung integrieren, ihre komplexen Medizinprodukte also gleich so konzipieren, dass sie mehrfach wiederverwendet werden können. Pioneer Medical Devices hat diesen Schritt als erstes deutsches Unternehmen gewagt. Bei den Pioneer-Produkten - zu denen etwa Herzkatheter und Shaver Blades zählen - ist die Aufbereitung ins CE-Zeichen integriert. Neben Qualitätsvorteilen wie extrem hochwertige Materialien und Verarbeitung bieten die Systemlösungen von Pioneer Medical Devices Einsparpotenziale von bis zu 50 Prozent (Pay-Per-Use-System). Grundlage des Pay-per-Use ist das Systemprodukt. Die Produkte werden auf Basis von Prozedurpreisen, als sogenannte Systemprodukte vermarktet, d.h. der Kunde erhält entweder ein neues oder ein aufbereitetes Produkt in der gleichen Verpackung. Alle aufgeführten Produkte müssen zum Zeitpunkt der Markteinführung als aufbereitbare Medizinprodukte zugelassen sein. Die Kunden kaufen in der Regel mehrere Prozeduren im Voraus. Durch das intelligente Pay-per-Use System bleibt dem Krankenhaus bei voller Versorgungssicherheit ein kostspieliger Hybrideinkauf erspart.

"Gut möglich, dass unser Konzept weltweit Nachahmer findet", meint Schrödel.

Pioneer Medical Devices ist das erste Unternehmen Deutschlands, das Produktion und Aufbereitung unter einem Dach vereint - ab Mitte 2012 in Europas größtem Produktions- und Aufbereitungszentrum für Medizinprodukte in Aschersleben (Sachsen-Anhalt). Zudem betreibt Pioneer Medical Devices zwei hochmodernen Spezialaufbereitungsanlagen, in denen auch Single-Use-Produkte von Drittanbietern validiert aufbereitet werden.

Kontakt: Service Center, Jana Thiele - Ein Service der delta-crm GmbH für Pioneer Medical Devices AG Unter den Linden 10, 10117 Berlin, T +49(0)30 2000 335-530. Mehr Infos: www.pioneer-med.de

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