Farbtherapie

Farbtherapie

Unterschiedliche Farben wirken auch unterschiedlich auf die Seele und sogar den Körper und können entsprechend heilend und unterstützend eingesetzt werden. Auf dieser Erkenntnis beruht die Farbtherapie. Schon vor Jahrtausenden wusste man von den Wirkungen der Farben und sprach ihnen bestimmte Bedeutungen zu. Später war es besonders Johann Wolfgang von Goethe, der sich intensiv mit der Thematik beschäftigte. Der Begründer der modernen Farbtherapie ist aber Edwin D. Babbit, ein Amerikaner. In seinem Buch "Die Prinzipien von Licht und Farbe" beschreibt er Anwendung und Wirkungen der verschiedenen Farben. Das Buch erschien bereits 1878.

Auch wenn die Farbtherapie oftmals eher in den esotherischen Bereich eingeordnet wird und umstritten ist, kann doch jeder die positive Wirkung von Farben bestätigen. Wer sich selbst mit Farbtherapie behandeln möchte, braucht nicht mehr als eine geeignete Lampe, die sich mit Farbfiltern ausstatten lässt (z.B. Folien oder auch einfach darüber gehängten bunten Tüchern, aber diese sollten wegen Brandgefahr nicht direkt auf die Glühbirne gelegt werden!). Es genügt, sich eine Weile in entspannter Position von der Lampe bestrahlen zu lassen. Angenehme Musik, Räucherstäbchen und andere entspannende Hilfsmittel können die Wirkung verstärken. Somit ist es eine Methode, die jeder für sich anwenden kann, ohne dass es dazu spezielle Räumlichkeiten, Mittel oder Kenntnisse braucht.

Farben, die lediglich betrachtet werden, werden von Körper und Seele auf andere Weise verarbeitet als solche, mit denen man den Körper direkt bestrahlt. Jede Farbe entspricht einer bestimmten Schwingung, die auf die Zellen des Körpers unterschiedlich wirkt und tief bis in dessen Inneres vordringt. Im menschlichen Körper gibt es, laut langjährigen Nachforschungen einer russischen Forschergruppe, Leitungsbahnen für Licht. Diese sind genau so angelegt wie die Meridiane in der traditionellen chinesischen Medizin. Der Körper ist in der Lage, über diese Bahnen die Informationen aus dem farbigen Licht zu verarbeiten und weiterzutragen.

Es ist möglich, die Farbschwingungen direkt über Akupunkturpunkte in den Körper zu bringen. Dazu werden die entsprechenden Punkte nicht mit Nadeln gestochen, sondern direkt mit dem zum Meridian gehörenden Licht bestrahlt. Diese Methode sollte aber nur von in der Akupunktur erfahrenen Menschen angewendet werden.

Wirkungen der Farben

  • Tiefes Rot: hilft gegen Trägheit und Antriebslosigkeit, es stärkt den Willen.
  • Dunkles Rosa: hilft, Ziele wieder klar zu erkennen und über ein Gefühl innerer Leere hinwegzukommen.
  • Hellrosa: wirkt lösend und beruhigend bei innerer Anspannung.
  • Orangerot: ist eine belebende Farbe, die Munterkeit fördert und das Aufstehen erleichtert.
  • Orange: hilft besonders bei Traurigkeit und Ängsten, deren Ursache nicht eindeutig erkennbar ist, sowie Überempfindlichkeit gegen das Außen.
  • Dunkelgelb: fördert Zufriedenheit und lindert gekränkte Zustände.
  • Gelbgrün: ist aktivitätsfördernd und steigert die Lust am Arbeiten.
  • Reines Grün: wirkt ausgleichend auch bei extremen Stimmungsschwankungen.
  • Helltürkis: hat eine mit Orange vergleichbare Wirkung gegen Niedergeschlagenheit, besonders wenn diese mit Tagträumen in Verbindung steht.
  • Türkis: lindert allzu starke grüblerische Zustände.
  • Tiefblau: hilft gegen Ungeduld und Hektik und kann außerdem Muskelverspannungen lindern.
  • Tiefviolett: kann starke innerliche Verspannungen lindern, die durch Verzweiflung und ein Gefühl von Ausweglosigkeit

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