Fußreflexzonenmassage

Fußreflexzonenmassage

Bei der Fußreflexzonenmassage werden bestimmte Hautabschnitte oder Punkte der Füße durch Druck mit den Fingern massiert und lösen Rückwirkungen (Reflexe) in entfernt liegenden Organen im Inneren des Körpers aus. Die Reize werden durch Energiebahnen übermittelt.

Durch Dr. med. William Fitzgerald wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Zonentherapie begründet. Hierbei erfolgt die Aufteilung des Körpers in zehn gleichmäßige Längszonen. Vom Kopf ausgehend bis zu den Händen und durch den Rumpf zu den Füßen. So weisen Arme, Beine und Füße jeweils fünf Zonen auf. Eunice D. Ingham, eine amerikanische Masseurin, wendete die Zonentherapie als spezielle Druckmassage für die Füße an. In Deutschland wurde die Reflexzonenmassage am Fuß seit 1958 durch die Heilpraktikerin Hanne Marquardt weiterentwickelt.

Von den Fußzonen aus können die entsprechenden Körperorgane ausgemacht werden, die von denselben Längszonen durchlaufen sind. Zusätzlich zu den Längszonen kann der gesamte Körper durch drei Querzonen auf die Füße übertragen werden. Die Schultergürtelquerlinie läuft durch die Zehengrundgelenke, somit entsprechen die Kopf-Hals- und Nackenorgane den Zehen. Der Mittelfußbereich deckt Brust, Oberbauch, und Oberarme bis zum Ellenbogen ab, der Bereich ist begrenzt durch die Querlinie des unteren Rippenbogens. Bauch und Becken spiegeln sich im Fußwurzelbereich wieder.

Das Fußpaar gilt dementsprechend als verkleinertes Abbild unserer Organe und wird als Einheit betrachtet und behandelt. Mittlerweile wurden durch Walter Froneberg auch die Reflexzonen am Fuß lokalisiert, die in Zusammenhang mit dem vegetativen Nervensystem stehen.

Bei der Reflexzonenmassage reagiert bei Störung eines Körperorgans die entsprechende Zone am Fuß auf den speziell eingesetzten Griff bzw. Druck und ein Schmerz wird ausgelöst. Durch die Behandlung wird dieser geringer oder verschwindet vollständig. Durch den dosierten Druck in der jeweiligen Fußreflexzone wird der Energiefluß angeregt und die betroffenen inneren Organe werden entstört. Bei der ersten Behandlung werden durch systematisches Durchtasten aller Reflexzonen die jeweiligen Beschwerden lokalisiert, um diese dann in den Folgebehandlungen zu therapieren. Die Selbstbehandlung ist nur eingeschränkt möglich, da die direkte Berührung durch den Therapeuten mit zum Ansatz der Methode zählt.

Die Reflexzonentherapie erfaßt den gesamten Menschen und kann bei verschiedensten Leiden und Erkrankungen helfen. Verspannungen an der Halswirbelsäule, Gewebe - und Organerkrankungen wie Allergien, Herzbeschwerden, Migräne und Probleme mit der Schilddrüse können therapiert werden. Auch bei Verdauungsproblemen und Zahnschmerzen wird die Fußreflexzonenmassage eingesetzt. Linderung und Verbesserung können auch bei Erkrankungen wie Bechterew, Parkinson, Mukoviszidose, Multiple Sklerose, Krebs und Lähmungen erreicht werden.

Bei Infektionen, Fieber, akuten Venen - und Lymphdrüsenentzündungen, anstehenden Operationen und Risikoschwangerschaften ist der Einsatz der Fußreflexzonenmassage hingegen nicht empfehlenswert.

/ Redaktion, 03.07.2009


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