Periostmassage

Periostmassage

Die Periostmassage gehört zur Reflexzonenmassage und wirkt nicht nur lokal am Ort der Massage, sondern hat gleichzeitig auch Einfluss auf andere Organe. Die schmerzlindernde Wirkung der Periostmassage beruht wahrscheinlich auf dem gleichen Prinzip wie die Akupunktur.

Massage

Als Periost wird die Knochenhaut bezeichnet. Diese ist eine bindegewebsartige Hülle, die jeden Knochen umgibt. Sie besteht aus zwei Schichten und ist sehr Schmerz empfindlich. Von außen wird sie von einer phaserreichen Schicht umgeben während die andere Schicht von Nerven und Blutgefäßen durchzogen ist. Diese Knochenhaut ernährt und schützt gleichzeitig den Knochen. Ihren Ursprung hat die Periostmassage aus der indischen Kultur insbesondere aus der Ayurveda-Medizin, bei der Massagen schon seit jeher eine wichtige Rolle spielen.

Die schmerzlindernde Wirkung der Periostmassage beruht wahrscheinlich auf dem gleichen Prinzip wie die Akupunktur. Hierbei werden die Schmerzrezeptoren in der Knochenhaut angeregt, worauf dann anschließend körpereigene Stoffe ausgeschüttet werden, die so genannten (Endorphine) die die Schmerzschwelle im ganzen Körper freisetzen.

Bei der Periostmassage drückt der Therapeut mit den Fingerkuppen in einem bestimmten Rhythmus auf bestimmte Punkte des Periosts. Die Behandlung eines jeden Punktes kann je nach dem ein bis zwei Minuten in Anspruch nehmen. Die Wahl der Punkte richtet sich immer nach den Beschwerden des Patienten, die behandelt werden sollen. Dies können beispielsweise Schmerzen im Lenden- oder Nackenbereich sein. Grundsätzlich kann dieses Verfahren bei vielen Krankheiten eingesetzt werden, die mit Schmerzzuständen verbunden sind wie auch Kopfschmerzen Arthrose, Rückenleiden oder Schulterbeschwerden. Durch die Fernwirkungen der Periostmassage auf die Organe können auch Krankheiten wie beispielsweise Blasenstörungen oder Verdauungsbeschwerden behandelt werden.Allerdings darf die Periostmassage nicht bei allen Krankheiten angewendet werden. Nicht anwendbar ist diese Massagetechnik beispielsweise bei akuten Entzündungen, Tumoren oder Verletzungen im Massagegebiet.

Die Fernwirkung auf die inneren Organe kommt dadurch zu Stande, da das Periost von Nervenfasern versorgt wird, die ihren Ursprung jeweils in einem bestimmten Abschnitt der Wirbelsäule haben. Die Körperzonen, die von demselbenNervenstrang versorgt werden bezeichnet man als ein Segment. Zu einem solchen Segment gehören neben den entsprechenden Abschnitten des Periosts auch immer die inneren Organe die von demselben Nervenstrang versorgt werden. Diese Organe sollen durch eine Massage des Periosts positiv beeinflusst werden. Die Periostmassage sollte niemals selbst ausgeführt werden sondern immer nur von einem erfahrenen Therapeuten ausgeübt werden, da sie einer fundierten Ausbildung und Kenntnissen bedarf.

/ Redaktion, 30.6.2009


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