Shiatsu

Shiatsu - Mehr Balance auf "Finger"-druck

Shiatsu hat seine Wurzel in fernöstlichen Gesundheitslehren, die sich vor allem dem Thema Lebensenergie und Energiefluss widmen. Aber auch europäische Gesundheitslehren fließen in die Shiatsu Methode ein.

Shiatsu Massage

Shiatsu betrachtet den Menschen aus ganzheitlicher Sicht und zielt auf eine Ausgewogenheit von Körper, Geist und Seele ab. Das gleichmäßige Fließen der Energien und die Aktivierung der Meridiane im Körper wird jedoch nicht nur mit dem sprichwörtlichem sanften "Fingerdruck", sondern mit ganzheitlicher Arbeit am Körper angestrebt.

Die Technik

Mit Handballen, Ellbogen und sogar mit Füßen und Knien wird bei der Shiatsu Massage korrekt dosierter Druck auf bestimmte Körperzonen ausgeübt. Individuell werden Druckintensität und Rhythmus abgestimmt und am Körper angewandt. Auch Drehungen, Dehnungen und Schaukeln werden eingesetzt um energetische Blockaden ausfindig zu machen und schlussendlich zu lösen. Die Shiatsu Methode kommt in der Regel ohne technische Hilfsmittel aus. Je nach Bedarf können jedoch ergänzend Moxtibustion oder Schröpftechniken eingesetzt werden, um die Wirkung bedarfsweise zu optimieren.

Shiatsu Wirkung

Durch das ungehinderte Fließen der Energie werden Körper eigene Selbstheilungskräfte aktiviert. Das Immunsystem erhält positive Impulse, wird gestärkt und die körperliche und die seelische Balance werden harmonisiert. Disharmonien können mit Shiatsu Anwendungen frühzeitig erkannt und behandelt werden. Aus Sicht alternativer Heilmethodik trägt Shiatsu daher einen wesentlichen Teil zur Gesundheitvorsorge bei. Durch Momente höchster Entspannung wird vor allem das autonome Nervensystem stimuliert. Folglich werden Herzfrequenz, Atmung und Muskeltonus im positivem Sinne beeinflusst. Daraus resultierendes erhöhtes Körperbewusstsein kann vor allem in komplizierten Lebensphasen helfen, die Umstände aus anderen Perspektiven zu betrachten und somit innere Reifungsprozesse zu beschleunigen.

Ergänzung zur Schulmedizin

Shiatsu zählt zu den zeitgemäßen alternativen Behandlungsformen. Ein Arztbesuch bei gesundheitlichen Problemen kann jedoch keinesfalls durch eine Shiatsu Behandlung ersetzt werden. Vielmehr kommt Shiatsu als begleitende Maßnahme zur Anwendung. So zum Beispiel bei der Psychotherapie, Physiotherapie oder aber auch bei der Rehabilitation nach schweren Unfällen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Bestimmte Formen von wiederkehrenden Schmerzen können begleitend mit Shiatsu behandelt werden. Vor allem durch die Verbesserung des vegetativen Nervensystems werden Atmung, Schlaf, Verdauung, Blutkreislauf oder Menstruationsbeschwerden begünstigt. Sogar Kindern kann durch Shiatsu zu mehr Konzentrationsfähigkeit, insbesondere bei Lernschwächen, verholfen werden.

Selbst-Bewusst-Sein

Sich leiten und begleiten lassen. Shiatsu erfordert vollste Aufmerksamkeit und Mitarbeit des zu Behandelnden. Auf diese Weise wird der Weg von Erkenntnissen der Selbstreflexion bis hin zur persönlicher Reifung auch mit Erfolg beschritten. Zu einem neutralem Status gelangen und die Haltung für eine Wert freie Wahrnehmung einer Person zu sensibilisieren sind die Ziele, die vom Therapeuten und dem Klienten gleichermaßen angestrebt werden. Eine professionelle Shiatsu Behandlung gleicht einem entspannenden und anregenden Körpererlebnis, dessen Tenor besonders von einem hohen Maß an Emotionalität und Verständnis geprägt wird.

/ Redaktion, 30.6.2009


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