Sportmassage

Sportmassage

Die Sportmassage ist eine Variante der klassischen Massage, die durch spezielle und ergänzende Griffe auf die Bedürfnisse des gesunden Sportlers abgestimmt ist.

Massage

Sportmassagen lassen sich in vier Untergruppen (Vorbereitungsmassage, Trainingsmassage, Zwischenmassage und Regenerationsmassage) einteilen.

Die Vorbereitungsmassage ist eine leichte Massage, die den Körper des Sportlers lockern und aufwärmen soll. Diese Massage ist die Vorbereitung für die eigentliche Aufwärmung des Körpers durch Laufen und Stretching. Die Vorbereitungs- bzw. Perkussionsmassage dauert ca. 5 min und besteht aus schnellen Knetungen und Dehnungen. Die Trainingsmassage beginnt leicht und wird zunehmend kräftiger. Tiefenwirksames Kneten und Walken der einzelnen Muskelgruppen gehört zu einer effektiven Trainingsmassage. Die Zwischenmassage dauert ca. 15 min und erfolgt in den Pausen zwischen den Trainingseinheiten. Sie ist leicht und kurz und wirkt auflockernd und regenerierend auf die einzelnen Muskelgruppen. Die schnellen Knetungen und Streichungen sollen die Muskulatur auf die neuen Beanspruchungen vorbereiten.

Die Erholungsmassage von 20 - 30 min erfolgt nach dem Training, sportlichem Spiel oder Wettkampf. Mit der Erholungsmassage sollen die Stoffwechselschlacken möglichst schnell aus dem Körper ausgeschieden werden, die sich sonst im Muskelgewebe festsetzen würden. Eine Erholungsmassage ist tiefenwirksam und regenerierend. Hier kommen Massagetechniken zum Einsatz, die den Rückfluss der Stoffwechselschlacken anregen. Ein heißes Bad vor der Erholungsmassage verstärkt deren Erfolg bei der Ausleitung noch zusätzlich. Zur Anwendung kommen Massagegriffe für eine Lymphdrainage, verschiedene Knetgriffe und Schüttelungen. Mit der Sportmassage wird der Blutkreislauf aktiviert und der Sauerstofftransport des Blutes in die Muskeln verbessert. Schlackenstoffe werden zügig ausgeleitet. Würden diese Stoffwechsel-Abfallprodukte in den Muskeln abgelagert, würde dies zu vorzeitigen Ermüdungserscheinungen der Muskelpartien führen. Zudem wirkt die Sportmassage stimulierend auf die einzelnen Muskelgruppen und verhindert einen Abfall der Muskelleistung durch eine vorzeitige Erschöpfung und Verlangsamung der Muskelkontraktionen. Die ideale Raumtemperatur für eine Sportmassage beträgt zwischen 20-24°C. Der Körper wird bis auf die behandelte Körperpartie abgedeckt, um ein Auskühlen zu vermeiden. Harte Muskeln werden kräftiger massiert, weiche Muskeln hingegen sanfter. Die Griffe gehen ineinander über und massieren ohne Pause rhythmisch die einzelnen Muskelpartien. Bei einer Sportmassage werden in der Regel spezielle Körperpartien massiert, die bei der nachfolgenden Trainingseinheit oder beim Wettkampf zum Einsatz kommen. Nur die anschließende Regenerationsmassage ist eine Ganzkörpermassage.

Die Sportmassage dient der Optimierung der sportlichen Leistungen durch Erhöhung der Muskelleistungen bei intensiver oder Dauerbelastung. Verspannungen und damit verbundene Bewegungseinschränkungen werden gelöst, die Muskulatur gelockert und stimuliert. Die Durchblutung wird gefördert und mit der Erholungsmassage die Regeneration der Muskeln eingeleitet und die Leistungsfähigkeit wieder hergestellt. Eine Sportmassage fördert das allgemeine Wohlbefinden des Sportlers und ist auch ein bedeutender Teil der psychologischen Vorbereitung auf einen Wettkampf.

/ Redaktion, 30.6.2009


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