Yoga - alte Weisheit neu entdeckt

Bereits in den uralten indischen Mythen (ca. 800 v. Chr.) wurden Methoden des Yoga beschrieben - Atemberuhigung, Reflexion und Meditation. Vor etwa 2000 Jahren beschrieb der Weise Patanjali in seinem Werk des Yoga-Sutra einen "Achtgliedrigen Yogaweg" zur Geistesschulung. Dieser Text gilt bis heute aufgrund seiner Klarheit und Strukturierung als Grundlage für verschiedenste Yogatraditionen.

Yoga

Der Übungsweg des Yoga setzt sich aus verschiedenen Elementen zusammen: Körperübungen (Asanas) und Bewegungsabläufe, Atemübungen (Pranayamas), Reinigungsübungen (Kriyas), Konzentrationsübungen (Dharanas), Meditation (Dhyana) und Selbsterforschung (Svadhyaya). So spiegelt sich das ganzheitliche Anliegen des Yoga wieder, in gleichem Maße auf Geist, Atem und Körper einzuwirken.

Im Lauf der Zeit haben sich sehr unterschiedliche Stile des Yoga entwickelt. Heutzutage gibt es eine ganze Bandbreite an Möglichkeiten. Manche Schulen setzen verstärkt auf fließende Bewegungsabläufe im Vinyasa-Stil, andere bieten die Vertiefung und haltende Erfahrung einzelner spezieller Asanas an, um deren Wirkung genauer zu erspüren.

Die im Fitnessbereich angebotenen Kurse zum Yoga legen oft das Augenmerk in verstärktem Maß auf die körperliche Ertüchtigung und Stärkung. Klassischere Yoga-Schulen beziehen häufig Elemente wie Meditation und Selbstreflexion vor allem zu Beginn und Ende, aber auch während des Verlaufs der Stunden mit ein. Auch das gemeinsame Singen von Mantras spielt in manchen Ansätzen eine sehr wichtige Rolle. In vielen Fällen wird die jeweilige Kursstunde oder auch ein Wochenprogramm mit der Betrachtung eines bestimmten Themas oder Mottos durchgeführt, welches sich sowohl in der Meditation als auch in den Übungen widerspiegelt. Die Schüler werden angeleitet, genau auf die Wirkung der einzelnen Übungen auf ihr Inneres zu achten und ihren Gemüts - und Befindlichkeitsstatus zu Beginn und bei Ende der Stunde zu vergleichen.

Kurse werden für verschiedene Altersstufen und Ansprüche gestaltet. So gibt es Beginner (Basis), Fortgeschrittene, Yoga for work in der Mittagspause, Start in den Tag in den frühen Morgenstunden, Yoga ab 50, Kinder-Yoga, Yoga für Mutter und Baby, Einzeltraining mit einem Personal Coach, Gruppenstunden mit wenigen und vielen Teilnehmern, Wochenendkurse, 10er-Karten und Monatspauschalen u.v.m.

Bei vielen Menschen geht die Ausübung von Yoga über eine rein körperliche Ertüchtigung hinaus, durch die Ausübung der Asanas und der Auseinandersetzung mit sich selbst und seinem Inneren ergibt sich eine Veränderung des Lebensstils in Hinblick auf den Umgang und die Achtsamkeit mit sich, anderen Menschen und der gesamten Umwelt. Dies beeinflusst häufig auch den Ernährungsstil, so gibt es einige Yoga-Richtungen, die eine rein vegetarische oder vegane Ernährung befürworten.

Gerade in den letzten Jahren bildet sich darüber hinaus ein Trend in die Richtung, die Ausübung bestimmter Yoga-Übungen und Abläufe zur Prävention, Linderung und Behandlung von spezifischen Erkrankungen einzusetzen. Darunter zählen bspw. Bluthochdruck, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Migräne, Zyklusbeschwerden bei Frauen und Gelenkschmerzen.

Doch nicht nur bei bestimmten Erkrankungen kann der Yoga verbessernd wirken, generell wird das allgemeine Wohlbefinden gestärkt, ein positiveres Selbstbild geschaffen, körperliche Verspannungen gelindert und eine stabile innere Einstellung erreicht.

/ Redaktion, 29.6.2009

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