Bluthochdruck Therapie

Bluthochdruck Therapie

Die Lebensstiländerung durch gesunde Ernährung, Stressreduzierung und ausreichende körperliche Bewegung sind erste Schritte zur Senkung eines Bluthochdrucks.

10.09.2004

Bluthochdruck-Therapie nach Maß

Moderne Medikamente gegen Bluthochdruck verbessern die Lebensqualität und erhöhen die Leistungsfähigkeit

Heidelberg - Die Lebensstiländerung durch gesunde Ernährung, Stressreduzierung und ausreichende körperliche Bewegung sind erste Schritte zur Senkung eines Bluthochdrucks. Das berichtet in der aktuellen Ausgabe des DRUCKPUNKT, dem Gesundheits-Magazin der Deutschen Hochdruckliga, Professor Dr. med. Jürgen Scholze von der Medizinischen Universitäts-Poliklinik Berlin. Bleiben trotz Lebensstiländerung die Blutdruckwerte nach drei Monaten immer noch zu hoch, ist eine Behandlung mit blutdrucksenkenden Medikamenten notwendig.

Fünf Medikamentengruppen empfiehlt die Deutsche Hochdruckliga vorrangig zur Behandlung von Bluthochdruck: Betablocker, Diuretika, ACE-Hemmer, Kalziumantagonisten, Angiotensin II-Antagonisten. Ein niedriger oder schneller Puls sowie das Vorhandensein von Risikofaktoren wie Rauchen, Übergewicht, Verdickung der Herzkammerwände oder Begleiterkrankungen wie Fettstoffwechselstörungen, Zuckerkrankheit, Durchblutungsstörungen des Herzens, Herzinfarkt, Herzschwäche und Asthma usw. bestimmt im Einzelfall die Wahl der Medikamente. Kein Arzt kann jedoch vorhersagen, ob ein Medikament zur Blutdrucknormalisierung ausreicht und Nebenwirkungen auftreten. Durch individuelle Auswahl der Medikation ist es aber möglich, die Lebensqualität zu erhalten.

Bluthochdruck ist in Deutschland die Volkskrankheit Nummer eins: Etwa 20 Millionen Menschen sind davon betroffen. Das größte Risiko bei Bluthochdruck sind lebensgefährliche Folge-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall, Nieren- und Gefäßschäden.

Das Gesundheitsmagazin Druckpunkt kann gegen einen geringen Unkostenbeitrag bei der Deutschen Hochdruckliga angefordert werden, Mitglieder erhalten es kostenfrei. Patientenservice der Deutschen Hochdruckliga

Bluthochdruck trifft mitten ins Herz

Experten beantworten Fragen
Das Herz-Kreislauf-Telefon für alle Bürger, Tel. 0 62 21 / 47 48 00, Montag bis Freitag, 9.00 - 17.00 Uhr.

FR, 10.9.2004

Quelle; Deutsche Hochdruckliga

News zum Thema Bluthochdruck


22.09.2006:
Herzinfarkt: Kaum Nutzen durch Risikomarker - Blutdruck, Blutfett und Diabetes sind weiterhin bedeutender
Baierbrunn ( na Originaltextservice ) - Im Blut nachweisbare Substanzen, die einen bevorstehenden Herzinfarkt anzeigen könnten ( "Risikomarker" ), erfüllen bis heute nicht die in sie gesetzten Erwartungen, berichtet die "Apotheken Umschau". Besonders auf das "C - reaktive Protein" ( CRP ) wurden große Hoffnungen gesetzt. Es ist im Blut (...)
02.11.2007:
Salzkonsum und Blutdruck / Nicht pauschal zur Salzbeschränkung bei Kindern raten
Berlin ( na Originaltextservice ) - Zu Vorsicht beim Ratschlag zur salzarmen Kost bei Kindern mahnt der amerikanische Hochdruck - Spezialist Professor Dr. Michael Alderman aus New York. Es ist nach seinen Angaben nicht belegt, dass sich dadurch einem Bluthochdruck vorbeugen lässt und es ist (...)
13.03.2008:
Omron Healthcare entwickelt solarbetriebene digitale Blutdruckmessgeräte
Kyoto, Japan ( PRN/ots ) - OMRON HEALTHCARE Co., Ltd., eine Tochtergesellschaft der Omron Corporation und führender Hersteller von medizinischen Produkten, Wellnessartikeln und Gesundheitsprodukten für zu Hause, hat die HEM - SOLAR - Serie, eine solarbetriebene digitale Blutdruckmessgeräte - Reihe, entwickelt, die im Frühjahr 2009 auf den Markt kommen (...)
19.10.2006:
Risikofaktor Bluthochdruck - sind die deutschen Blutdruckwerte wettbewerbsfähig?
Ingelheim ( na Originaltextservice ) - Nur etwa jeder fünfte behandelte Bluthochdruck - Patient in Deutschland erreicht die anzustrebenden Zielblutdruckwerte nationaler und internationaler Leitlinien. Zusätzliche Anstrengungen zur Verbesserung dieser Situation sind erforderlich. Morgendlich erhöhte Blutdruckwerte bedeuten ein besonderes Risiko und sollten konsequent behandelt werden. Lesen Sie mehr über folgende Themen: (...)
30.03.2007:
Bluthochdruck: Wirkstoffauswahl entscheidet über Therapietreue
Berlin/Eschborn ( na Originaltextservice ) - Bei der Behandlung chronischer Krankheiten wie Bluthochdruck entscheidet die Auswahl des Wirkstoffs mit darüber, ob Patienten die verordneten Medikamente langfristig einnehmen. Trotz der breiten Auswahl an blutdrucksenkenden Arzneimitteln erreichen in Deutschland weniger als ein Drittel der behandelten Patienten eine optimale (...)

Weiteres zum Thema Bluthochdruck:
Risikofaktoren Herz- Kreislauferkrankungen
Hypertonie


Literatur, die Sie interessieren könnte:

Tabletten, Tropfen und Tinkturen - Medizin im Alltag
C. Bartels, H. Göllner, J. Koolman, E. Maser, K.-H. Röhm (Hrsg.)
In 28 inhaltlich getrennten Kapiteln erklärt das Buch "Tabletten, Tropfen und Tinkturen" die häufigsten Krankheiten, wie zum Beispiel Diabetes mellitus, Krebs oder Bluthochdruck...

   © 2003-2015 Med-Kolleg - med-kolleg.de Gesundheitsportal - Das größe Special zum Thema Diät und gesund abnehmen.