Altersvorsorge

Altersvorsorge

Altersvorsorge im demografischen Wandel

Der bewiesene Bevölkerungsrückgang wird unsere Gesellschaft dauerhaft verändern und nachhaltig prägen. Die geringe Fertilitätsrate sowie Emigration sorgen für einen Bevölkerungsschwund, der entgegen den Prognosen nicht so stark ausfällt wie prognostiziert. Doch die Auswirkungen des demografischen Wandels auf Gesundheitswesen, Kranken- und Rentenkassen sowie Altenpflege sind unbekannt.

Warnende Schätzungen im demografischen Wandel

Wogegen besonders in den geburtenreichsten Ländern der Erde die durchschnittliche Geburtenrate bei 6 Kindern pro Familie liegt, werden in Deutschland nicht einmal halb so viele Kinder in zwei Familien geboren. Bei katastrophalen Lebensumständen verbleiben bei einer Sterblichkeitsrate von bis zu 25% trotzdem weit mehr Kinder, die das Erwachsenenalter erreichen und sich um Ihre Eltern kümmern können als in den geburtenschwachen Industriestaaten wie Deutschland. In 50 Jahren wird sich bei gleicher Entwicklung bereits 1/3 der Bevölkerung auf die Seite jenseits der 65 Jahre bewegt haben. Der Anteil der Leistungsträger wird voraussichtlich auf unter 45% sinken.

Solche Angaben verunsichern Menschen, daher sollten die Schätzungen relativiert werden. Auswirkungen wie eine erhöhte Kassenleistung oder eine niedrige Pflegekapazität sind zwar berechtigt, denn schwer abzuschätzen. Es sollte daher betont werden, dass diese Schätzungen zwar auf fundierten Daten basieren, aber doch nicht mit Sicherheit die Zukunft prognostizieren können. Das Fazit für jeden einzelnen sollte jedoch sein, sich um eine Altersvorsorge zu bemühen.

Altersvorsorge

Unter Altersvorsorge stellen sich die meisten Menschen ein umfassendes Versicherungspaket vor, weil die Marketingstrategen dieser Branche ganze Arbeit geleistet und den Begriff für sich vereinnahmt haben. Doch Versicherungen wie private Altersrente, Berufsunfähigkeitsrente und weitere kapitalgedeckte Versorgungsströme (Geld) sind nur ein Teil der Altersvorsorge. Tatsächlich zählen zur Altersvorsorge sämtliche Maßnahmen, die darauf abzielen, den Lebensstandard im Alter beizubehalten oder zu steigern:

Sicherheit und Barrierefreiheit als Teil der Altersvorsorge

Zur Wahrung der Unabhängigkeit im Alter sind Treppenlifte, (elektrische) Rollstühle und Stützhilfen unersetzliche Hilfsmittel. Diese sollten auch im Haus oder der Wohnung nutzbar sein. Dazu muss ausreichend Platz zur Verfügung stehen. Beim Hausbau bzw. Einzug sollte daher auf Räumlichkeit Wert gelegt werden, um nicht im Alter sein Heim verlassen zu müssen, weil es kein Platz für den Einsatz von Hilfsmitteln bietet.
Nähere Informationen zu Hilfsmitteln und Platzbedarf finden Sie auf den Übersichtsseiten von Käuferportal

Wohnort

Im Alter gilt es, die wichtigsten Anlaufstellen wie Supermärkte, öffentlicher Nah- und Fernverkehr, Ärzte und Apotheken nah am Wohnort zu haben. Zudem sind eine ruhige Lage und ein sicheres Wohnumfeld wichtig, weil diese Bedürfnisse im Alter steigen. Der gewählte Wohnsitz sollte daher diesen Ansprüchen zumindest teilweise genügen.

Nahrungsmittel und soziale Dienste

Sind keine Supermärkte in unmittelbarer Nähe, bietet sich die Alternative der Vollzeitverpflegung durch soziale Dienste an. Hierfür sind keine besonderen örtlichen oder sachlichen Gegebenheiten zu beachten. Es sollte nur darauf geachtet werden, dass keine Nahrung mit einem "hohen Vorfertigungsgrad" serviert wird. Am besten diese Dienste machen private und individuelle Besorgungen auf Wunsch. Frische Nahrungsmittel sollten auch die Grundlage einer gesunden Ernährung im Alter sein.

Diese Punkte sind natürlich nicht abschließend, tragen aber einen großen Teil zur altersgerechten Rund-um-Versorgung bei. Zusammengefasst sind die finanzielle Absicherung, Barrierefreiheit und Hilfsmittel sehr wichtig. Zudem bilden Sicherheit, die einfache Erreichbarkeit lokaler Händler sowie gesunde Nahrungsmittel die solide Basis für ein altersgerechtes Leben.

Altersvorsorge

/ Redaktion 5.5.2010


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