Aromatherapie

Aromatherapie - eine ergänzende Heilmethode

Die Aromatherapie ist eine ergänzende Heilmethode die von immer mehr Medizinern innerhalb der alternativen Medizin eingesetzt wird. Manchmal wird sie jedoch noch zu Unrecht in die Ecke der Esoterik gesteckt.

Aromatherapie

Die Aromatherapie bezieht sich auf altes Wissen und ergänzt optimal die Homöopathie. Gezielt eingesetzt zur Behandlung von Erkrankungen und Störungen der Befindlichkeit stimuliert sie die Sinne und weckt die Lebensgeister. Kombiniert mit der Schulmedizin steigert die Aromatherapie das allgemeine Wohlbefinden, regt die Selbstheilungskräfte an und ist ein gutes natürliches Placebo.

Historie der Aromatherapie

Bekannt und sehr verbreitet war die Aromatherapie schon im Altertum. In der indischen Ayurveda-Medizin, in der chinesischen Medizin und im arabischen Kulturraum wurden Krankheiten und Störungen der Seele mit aromatischen Kräutern und Gewürzen behandelt. Man räucherte bei Seuchen oder zu rituellen Zeremonien mit Weihrauch und anderen Aromapflanzen, bereitete Tinkturen, Aufgüsse sowie Salben und Bäder zu. Nach Europa kam die Aromatherapie jedoch erst im 19. Jahrhundert und es wurde nun auch hier mit Duftölen inhaliert, gesalbt und gebadet. Die Parfüme und Düfte wurden sehr gerne als "Riechstoffe" bei Ohnmachtsanfällen und zur "Stimulation der Lebensgeister" eingesetzt.

Wie funktioniert die Aromaterapie ?

Kräuter und Gewürze verströmen einen starken Geruch und geben diesen an die Umwelt ab. Diese Duftmoleküle erzeugen nun in der Nase einen Sinnesreiz, der an das Gehirn weitergegeben wird. Er lässt uns je nach gemachter Erfahrung mit Sympathie oder Antipathie reagieren. Diese angenehmen oder störenden Informationen, die der Duft uns unbewusst vermittelt, lassen uns fühlen ob wir beruhigt, entspannt, aktiv und schwungvoll oder hungrig und abgeschlagen sind. Einige Düfte wie das Salbeiöl oder Ylang Ylang stimulieren den Thalamus der wiederum Botenstoffe ausschüttet, die uns glücklich und schmerzfrei sein lassen. Sind wir sehr gestresst oder leiden an Schlaflosigkeit dann kann Lavendelduft uns beruhigen und entspannen. So kann der Einsatz von wohlriechenden ätherischen Ölen nicht nur unseren Körper pflegen - er tut auch der Seele gut und lindert Beschwerden auf eine sehr sanfte Weise. In den Duftölen ist die "Lebenskraft" der Pflanzen enthalten. Kombiniert mit dem Klang entspannender Musik kann der Einsatz der Aromatherapie die Alltagsprobleme verblassen lassen. Die Welt der wohlriechenden Düfte lässt uns träumen und in Gedanken an die schönsten Ort der Welt entfliehen. Ätherische Öle in der Duftlampe eingesetzt, verströmen langsam ihre wohltuenden Essenzen und als Parfüm oder Körpercreme verwendet, halten sie den ganzen Tag unsere gute Stimmung. Am Arbeitsplatz lassen sie uns aktiver sein, denn sie können anregen, im häuslichen Bereich starke Gerüche neutralisieren und im Garten Insekten vertreiben.

Was sollte beachtet werden ?

Ätherische Öle sind hochkonzentrierte und leicht flüchtige Pflanzenstoffe, die man gerne miteinander mischt. Sie sollten nicht nur als Duftstoffe angesehen werden, da sie in ihrer Wirkung unterschiedlich sind. Es gibt unter anderem naturidentische synthetische Düfte und natürliche Qualitätsöle. Bei den naturidentischen Ölen sind in einigen Inhaltsstoffen Aromastoffe enthalten, die künstlich hergestellt wurden, um sie preiswerter zu machen. Deshalb sollte man beim Kauf darauf achten, das auf dem Etikett vermerkt ist, dass es sich um 100 prozentiges naturreines Aromaöl handelt.

/ Redaktion 28.7.2011


Artikel Aromatherapie - eine ergänzende ....

Bewerten Sie den Artikel Aromatherapie - eine ergänzende ....


RateRateRate - Bewertet: 3.495 auf der Skala 0 bis 5. Dies entspricht einer prozentualen Bewertung von 69.9% bei 1527 abgegebenen Stimmen.


Empfehlen und folgen:


Med-Kolleg bei Twitter












Den Beitrag "Aromatherapie - eine ergänzende ...." mit Facebook Kommentieren

Ähnliche Artikel

   © 2003-2015 Med-Kolleg - med-kolleg.de - Aromatherapie