Walking

Walking

Walking

Eine weitverbreitete Ausdauersportart ist das Walking. Dieses sportlich schnelle Gehen zeichnet sich durch ein moderates Training der Herz- und Kreislauforgane aus.

Walking ist besonders geeignet für Personen mit Übergewicht, Gelenkproblemen und Wirbelsäulenerkrankungen.

Nordic Walking ist eine moderne Form des Walking, bei dem Stöcke ähnlich wie beim Skilanglauf mit in das schnelle Gehen einbezogen werden, und damit noch mehr Gelenke, vor allem Kniegelenk und Hüftgelenk entlasten, und zusätzlich die Wirbelsäulenmuskulatur kräftigen. Sehr zu empfehlen ist Walking für Personen, die lange keinen Ausdauersport betrieben haben. Auf schonende Art wird die Ausdauer trainiert und die Lungenkapazität deutlich verbessert. Wenn Untrainierte Personen sofort mit Jogging beginnen, ist dies häufig mit Misserfolgen verbunden, da hier der ganze Körper von Anfang an deutlich mehr Leistung erbringen muss, was schnell zu einer Überlastung mit Wadenkrämpfen, Atemnot und Schmerzen führt. Völlig frustriert bricht der Ungeübte dann meistens das Jogging ab, und wird wieder inaktiv. Ganz im Gegensatz dazu führt Walking von Anfang an zu einem psychischen und körperlichen Erfolgserlebnis, mit der damit verbundenen Motivation, weiter zu trainieren.

Von der ersten Minute an kurbelt Walking den Stoffwechsel an. Nach ca. einer halben Stunde läuft der Stoffwechsel auf Hochtouren, verbraucht zum Walken viel Energie, die dann auch aus den unbeliebten Fettdepots des Körpers gewonnen wird.

Nordic Walking

Walking ist ein Allheilmittel. Es bringt durch die zügige Bewegungen den menschlichen Körper in Schwung, regt den Abbau von krankmachenden Stressfaktoren an, führt zu einer erhöhten Ausschüttung von Glückshormonen im Gehirn und erhöht nach aktuellen Studien die Gehirnaktivität. Dies führt zu einer deutlichen Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens und der Lernfähigkeit. Auf die Venen hat durch die Abrollbewegung des Fußes des Walking eine positive Wirkung. Es fördert die Pumpfunktion der Wadenmuskulatur und beugt dadurch der Bildung von Krampfadern vor.

Das Herz, ein Muskel, der angepasste Belastung braucht, wird langsam an diese Ausdauerbelastung herangeführt und trainiert. Dies führt langfristig zu einer Blutdrucknormalisierung. Da die meisten Menschen ehr zu Bluthochdruck neigen, sinkt der Blutdruck langfristig. Weiterhin wird die Pumpleistung des Herzens verbessert, und die Herzfrequenz, die am Anfang noch deutlich erhöht ist, sinkt. Ein sehr wichtiger Faktor beim Walking ist der durchblutungsfördernde Effekt. So fühlen Patienten mit Durchblutungsstörungen, vor allem an den Beinen eine deutliche Linderung ihrer Beschwerden, was sich dann auch bei diagnostischen Methoden zeigt. Durch die Anregung des Stoffwechsels und den erhöhten Energieverbrauch wirkt Walking vorbeugend gegen die Zuckerkrankheit. Zuckerkranke, die regelmäßig walken können eine Normalisierung der Zuckerwerte erkennen. Die Wirbelsäule wird bei der richtigen Walkingtechnik in eine aufrechte Position gebracht, was besonders bei Halswirbel- und Lendenwirbelerkrankungen sehr wichtig ist, um bestehende Beschwerden zu verringern.

Sehr gut eignet sich Walking zum langfristigen Abbau von Übergewicht. Dies ist jedoch nur möglich bei regelmäßigem Training. Am besten können Übergewichtige ihr Gewicht verringern, wenn die Trainingsdauer mindestens 30 Minuten beträgt, da ab dann der Körper wegen des enormen Energieverbrauchs auf seine Reserven, die sich in den Fettzellen abgelagert haben, zurückgreifen muss. Ein absolutes Muss beim Walking sind bequeme Kleidung und Schuhe mit einer dämpfenden Sohle. Besonders mit Gleichgesinnten macht Walking Spaß und ist ein sehr guter Ausgleich zum Alltag.

/ Redaktion 20.7.2009

Ähnliche Artikel

   © 2003-2015 Med-Kolleg - med-kolleg.de - Walking