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Fitness und Gesundheit

Die Naturheilkunde lehrt, dass körperliche und geistige Fitness mit einem langen Leben in Gesundheit gleichzusetzen ist. Körperübungen, ein Aspekt der Fitness, hilft Krankheiten vorzubeugen und die Selbstheilungskräfte des Körpers optimal zu stärken. Erwiesenermaßen sind Menschen, die sich aktiv mit dem Thema Fitness auseinander setzen gesünder und leben, statistisch gesehen, länger.

Eine regelmäßige körperliche Betätigung, gepaart mit einer nähr- und ballaststoffreichen Ernährung, sind Grundlage der Fitness und eines intakten Immunsystems. Das Risiko für Zivilisationskrankheiten wie Herzinfarkt und Fettleibigkeit kann durch ein gezieltes Fitnesstraining verringert, Konzentrationsfähigkeit und Lernfähigkeit durch eine gesunde Ernährung, gepaart mit Training, gesteigert werden.

Was ist der Zusammenhang zwischen Fitness und Gesundheit?

Nicht jeder kann sich für Wanderungen, Knie- und Rumpfbeugen in aller Frühe am offenen Fenster sowie Müsli und Rohkost begeistern. Dass aber eine gesunde Lebensführung mit einem Rhythmus von Tätigkeit, und Entspannung zu einem gesunder Geist und Körper beiträgt, ist unbestritten.

Die Aussage des Turnvaters Jahn, dass in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist wohnt, ist auch heute noch aktuell. Sport und Bewegung, schon 20 Minuten täglich, bringen die Immunzellen auf Trab. Jeder Mensch will täglich ohne Schmerzen sein Tagewerk erledigen. Um das tun zu können müssen Muskeln und Gelenke, möglichst des ganzen Körpers, täglich genutzt werden. Denn so wie ungenutzte Maschinen rosten können, sammeln sich beim inaktiven Menschen Stoffwechsel schlacken an, die nur durch Bewegung entfernt werden. Damit diese den Körper tatsächlich verlassen können, sind regelmäßige Sport- Fitness- oder Yogaübungen nötig. Diese können, je nach persönlichen Vorlieben, daheim, im Verein, bei Freunden oder im Fitnesscenter absolviert werden. Daheim ist der Übende unbeobachtet, im Verein oder mit Freunden hat er Trainingspartner, muss sich aber an bestimmten Zeiten halten. Das Training im Fitnesscenter kann individuell gestaltet werden.

Sorgen und die daraus erfolgenden falschen Handlungen machen krank und destruktiver Stress verhindert, dass der Mensch sich an einer guten Gesundheit erfreuen kann. Aus diesem Grund gehört eine Gesprächsberatung oder Psychotherapie ebenfalls wie Yoga zu einem umfassenden Gesundheitsprogramm.

Welche Sportarten sind besonders gesund?

Beim Fitnesstraining gibt es Moden und Trends. Grundsätzlich gilt, das der Gesundheitsbewusste, um seine Fitness zu steigern, eine Sportart wählen soll die ihm gefällt. Diese kann er dann zwei bis dreimal in der Woche, eine halbe Stunde lang, alleine, im Verein oder in einem Fitnesscenter ausüben. Um die körpereigenen Abwehrkräfte zu steigern sind Schwimmen, Radfahren, zügiges Gehen, Laufen und Tanzen, Yoga, besonders gut geeignet.

Schwimmen ist ein Sport der vor allen Dingen gerne im Sommer ausgeübt wird. Er sorgt für eine Nutzung möglichst vieler Muskeln. Die Bewegung im Wasser macht viel Spaß. Radfahren kann der Fitness begeisterte das ganze Jahr über. Die Strecke wird je nach Lust und Laune ausgewählt und gefahren. Zügiges Gehen wird von Menschen bevorzugt die sich vorher selten sportlich betätigt haben oder die unter körperlichen Problemen leiden. Sie wählen meist kurze Strecken, richten sich nach der Tagesbefindlichkeit. Regelmäßiges Laufen, auch über weite Strecken ist etwas für Menschen die sich den Kopf frei laufen wollen. Sie starten erst mal und stellen nach einiger Zeit fest, das sie die Zeit mit sich selber nicht mehr missen möchten. Wer bei seinem Sport Zweisamkeit mit einem Partner pflegen möchte ist mit dem Tanzen gut beraten. Die gemeinsame Bewegung festigt nicht nur das Bindegewebe sondern auch die Beziehung.

Menschen die eine ganzheitliche Fitnessmethode suchen, lieben Yoga. Es beinhaltet geistige und Körperliche Übungen, gepaart mit einer gesunden Ernährung. Natürlich ist auch eine Kombination verschiedener Sportarten möglich.

Was sind Ihre Gefahren und der Nutzen?

Im Prinzip kann jeder, auch der noch nie Sport betrieben hat, mit einem Ausdauertraining beginnen. Nach dem 45 Lebensjahr ist es vernünftig, vor dem Training einen Gesundheits-Check durchführen zu lassen. Nach einer gründlichen Untersuchung kann der Arzt auch bei Herz- und Kreislaufpatienten Trainingsempfehlungen geben. Im Eifer sich schnell wieder fit zu machen, neigen viele Menschen dazu ihren Körper zu überfordern. So lange der Übende noch ohne übertrieben zu schnaufen ein Gespräch führen kann, ist er noch nicht überbelastet.

Der Spaßfaktor erhöht sich im Lauf der Zeit, die gute Laune steigt. Der Mensch ist ausgeglichener.

Wie hilft Sport und Fitness beim Abnehmen?

Wer täglich weniger Kalorien zu sich nimmt als er verbraucht nimmt zwangsläufig ab. Weniger essen oder eine kalorienarme Diät senken aber nur den Grundumsatz. Das heißt der Körper passt sich den entbehrungsreichen Zeiten an, baut aber auch Muskeln ab. Sport sorgt dafür, dass der Trainierende Kalorien verbrennt und Muskeln aufgebaut werden. Der Heißhunger der nach einer Diätkur die Pfunde schnell wieder auf die Hüften bringt wird so in Schach gehalten. Wenn Sport mit Freunden, in Vereinen oder Fitnessstudios ausgeführt wird, vertreibt er Langeweile die oft zu einem unmäßigen essen führt. Vielen Übergewichtigen fehlt es an der Motivation um Sport zu treiben. Sie erinnern sich vielfach an das Riegen turnen in der Schule, Hänseleien der Schulkameraden. Das lässt sich durch Sport mit Gleichgesinnten oder kleinen Trainingseinheiten mit vertrauten Personen zum Beispiel in der Abgeschiedenheit des Waldes unterbinden .

Wer sich selbst schätzt, achtet auf seine Fitness, nimmt seine Mahlzeiten in netter Gesellschaft ein, gönnt sich am Abend eine Entspannung, lernt sich zu begeistern, interessiert sich für andere und schiebt seine Entschlüsse nach mehr Fitness nicht auf die lange Bank.

2009-03-20 von / Redaktion


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