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Anämie

Anämie Blutarmut - (griechisch) / Mangel an roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Meist handelt es sich uum Eisenmangel, der durch Blutungen (z.B. starke Regelblutung oder Blutungen in der Schwangerschaft) entstehen kann. Es handelt sich um eine Verminderung der Hämoglobin-Konzentration im Blut (oder des Hämatokrits). Durch die dadurch auftretende mangelhafte Sauerstoffversorgung des Körpers treten als erste Symptome meist Leistungsabfall und schnelle Ermüdbarkeit auf. Weiterhin kann es zu Kopfschmerzen, Ohrgeräuschen (Tinnitus), Übelkeit, Ohnmacht (Synkopen), Schlaflosigkeit, Konzentrationsproblemen und Sehstörungen kommen. Da auch der Herzmuskel betroffen sein kann, tritt zudem Angina pectoris auf. Geringe Mengen von Blut im Urin (mikroskopischer Hämaturie) und leichte Eiweißausscheidung (Proteinurie) gelten ebenfalls als Symptom. Bei anhaltender Anämie treten brüchige Finger- und Fußnägel, Haarausfall und Haarspliss auf. ( Lexikon Gynäkologie )

Diagnosen laut ICD-10:

» Achlorhydrische Anämie
» Achrestische Anämie
» Addison-Anämie
» Afrikanische Anämie
» Akute Blutungsanämie
» Akute hämolytische Anämie
» Akute posthämorrhagische Anämie
» Alimentäre Anämie

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