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Morbus Crohn

Morbus Crohn

Morbus Crohn ist eine geschwürige chronische Entzündung, die den gesamten Verdauungstrakt, Mundhöhle bis zum After, betreffen kann. Morbus Crohn gehört somit zu den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Vom Morbus Crohn können mehrere - auch nicht zusammenhängende - Bereiche des Verdauungstraktes (Gastrointestinaltrakt) betroffen sein. Auch ist häufig nicht nur die obere Schleimhautschicht betroffen, sondern alle Schichten der Darmwand. Morbus Crohn tritt also im gesamten Magen-Darm-Trakt von der Mundhöhle bis zum After auf.

Die Erkrankung wurde nach dem amerikanischen Magen- Darmspezialisten Dr. Burrill Bernard Crohn (1884-1983) benannt, der das Krankheitsbild erstmals im Jahre 1932.

Symptome des Morbus Crohn können Durchfälle, Bauchschmerzen, Fieber, Gewichtsverlust sowie Fisteln (vor allem im Bereich des Afters) sein. Die Ursachen von Morbus Crohn sind noch immer unbekannt, möglich sind jedoch Störungen der Immunabwehr, Bakterien, Vererbung sowie Umwelteinflüsse.

Weitere Bezeichnungen für Morbus Crohn sind Enteritis regionalis Crohn, Ileitis terminalis, Enterocolitis regionalis und sklerosierende chronische Enteritis. Zusätzlich sind die Abkürzungen MC, CD (Crohn's Disease) und im Zusammenspiel mit Colitis ulcerosa auch CED (Chronisch entzündliche Darmerkrankung gebräuchlich.

( Lexikon Allgemein )

Diagnosen laut ICD-10:

» Morbus Crohn
» Morbus Crohn, Dickdarm
» Morbus Crohn, Dünndarm
» Morbus Crohn, Kolon
» Morbus Crohn, Rektum

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