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Tätowierung

Tätowierung

Stars wie David Beckham oder Britney Spears machen es vor und Tausende folgen ihrem Beispiel, lassen sich tätowieren. Umfragen haben ergeben, dass derzeit in Deutschland etwa 10 % der Bevölkerung mindestens eine Tätowierung besitzen, bei jungen Menschen sind es bis zu 23 %.

Die Haut wird bei einer Tätowierung ca. 20 Nadelstichen pro Sekunde ausgesetzt.

Größere Pigmentkristalle verbleiben in der Haut und bilden die Tätowierung. Nach einer gewissen Zeit bleicht die Tattoofarbe häufig aus oder führt ungewollt zu einem Farbumschlag. Gründe hierfür sind entweder eine photochemische Reaktion oder der Abtransport der Farbpartikel durch das körpereigene Makrophagensystem. Tattoofarben können sich deswegen auch in den nächstliegenden Lymphknoten anreichern. Diese wirken dann meist vergrößert oder erscheinen schwarz bei deren Entfernung.

Im Laufe der Zeit wurden in der medizinischen Fachliteratur diverse Fälle publiziert, die ein mögliches gesundheitsschädigendes Risiko, das von Tätowierungen ausgehen kann, beschreiben.

( Lexikon Dermatologie )

Diagnosen laut ICD-10:

» Tätowierung

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