2009-04-07

Hessens erstes Schwerpunktzentrum für primäre Immundefekte: Wichtiger Fortschritt in der Diagnosestellung (mit Bild)


Frankfurt am Main (ots) -

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Angeborene Immundefekte: sieben neue Patienten an Uniklinik Frankfurt diagnostiziert / Schwerpunktzentrum erhält JMF-Ehrung

Schwerste Infekte, unzählige Krankenhausaufenthalte, unzureichendeBehandlungen und soziale Isolation - der Leidensweg, den Kinder und Jugendliche mit einem angeborenen Immundefekt durchlaufen, ist häufiglangwierig und schmerzlich. Eine Diagnose erfolgt meistens sehr spät - das kann im schlimmsten Fall tödliche Folgen haben. Deswegen sind diese Patienten auf Schwerpunktzentren angewiesen, die sich mit dem schwierigen Krankheitsbild auskennen. Mit dem Universitätsklinikum Frankfurt hat Hessen ein solches Schwerpunktzentrum für primäre Immundefekte. Professor Thomas Klingebiel, Direktor der Klinik III amZentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Frankfurt am Main: "Es hat sich bei niedergelassenen Ärzten herumgesprochen, dass wir für primäre Immundefekte in Hessen der erste Ansprechpartner sind. Besteht der Verdacht auf einen Immundefekt, wird der Patient zu uns ins Klinikum überwiesen." Mit Erfolg: Innerhalb des letzten halben Jahres konnten sieben neue Patienten mit Antikörpermangelsyndrom diagnostiziert werden.

"Angeborene Immundefekte gehören zu den seltenen Erkrankungen; siehaben mitunter keine 'eigenen' Symptome, sondern äußern sich beispielsweise als gewöhnliche Infektion der Stirnhöhlen, Ohren oder Lunge. Das erschwert eine schnelle Diagnose um ein Vielfaches. Geradedeswegen freut es uns, dass wir innerhalb kurzer Zeit relativ viele neue Diagnosen stellen konnten", sagt Dr. Richard Linde von der Immundefektambulanz der Frankfurter Universitätsklinik.

Die Jeffrey Modell Foundation (JMF) überreichte jetzt dem Team derImmundefektambulanz des Klinikums der Johann-Wolfgang-Goethe Universität die "Jeffrey Modell Diagnostic Center for Primary Immunodeficiencies"-Plakette als Zeichen der internationalen Anerkennung für dessen erfolgreiche Forschungsarbeit. Die JMF-Stiftung unterstützt weltweit 35 Zentren, an denen Patienten mit primären Immundefekten behandelt werden.

Originaltext: Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-UniversitätDigitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/75112Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_75112.rss2

Pressekontakt:Prof. Dr. Thomas KlingebielZentrum für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-UniversitätTel.: 069 63015094E-Mail: sabine.schmid@kgu.de

Ricarda WessinghagePresse- und ÖffentlichkeitsarbeitKlinikum der Johann Wolfgang Goethe-UniversitätTel.: 069 6301 7764E-Mail: ricarda.wessinghage@kgu.de

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