News vom 19.03.2014 - 09:06 Uhr

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Darmkrebs? - Bloß nicht! Dann lieber Vorsorge.

Mainz (ots) -

Anmoderation:

Der März ist traditionell der Darmkrebsmonat. Er steht 2014 unter dem Leitmotto Darmkrebs? Bloß nicht! Dann lieber Vorsorge. Ob es sich wirklich um eine Vorsorge handelt, damit beschäftigt sich u.a. der Beitrag von Dr. Günter Gerhardt. Und anschl. nenne ich Ihnen eine Mailadresse für mehr Informationen, also schon einmal Papier und Bleistift bereit legen.

Sprecher: Bei den allermeisten Krebsarten geht es darum, den Krebs möglichst früh zu erkennen, von Vorsorge kann man da nicht sprechen. Nicht so bei der Vorsorgedarmspiegelung. Sie hilft nicht nur, den Krebs früh zu erkennen, sondern auch Vorstufen. Kein Wunder also, dass viele Menschen die Vorsorgedarmspiegelung empfehlen, so auch die ZDF Nachrichtenmoderatorin Gundula Gause.

O-Ton 1 (Gundula Gause): "Allerdings, vor allem wenn ich höre, dass der Darmkrebs für Männer und Frauen die zweithäufigste Krebserkrankung ist mit jährlich 65.000 Neuerkrankungen und 26.000 Sterbefällen. Das müsste nicht sein. Ich kann deshalb nur jede Frau, jeden Mann ermutigen, an der ab dem 55. Lebensjahr kostenlosen Vorsorge teilzunehmen. Gehen Sie zur Darmspiegelung!"

Sprecher: 26 000 Tote, das müsste wirklich nicht sein. Der Krebs wächst langsam über Jahre und die Vorstufen können sicher und einfach erkannt und entfernt werden. Leider ist diese echte Vorsorge nicht beliebt, geht doch nicht einmal jeder Vierte, der dazu berechtigt wäre, zur Darmspiegelung. Nicht so der bekannte Politiker Kurt Beck.

O-Ton 2 (Kurt Beck): "Ich war gerade 55 Jahre alt geworden. Da habe ich mich entschieden - natürlich auch auf Anraten meines Arztes - zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen. Und ich muss sagen, ein bisschen Horror hatte ich schon vor dieser Untersuchung, vor der Darmspiegelung. Aber das alles war überhaupt nicht gerechtfertigt. Nach einer Beruhigungsspritze ist diese Untersuchung gemacht worden. Ich habe gut vor mich hin geschlafen und als ich erwacht bin, war das alles erledigt. Ich habe meine Prognose gekriegt und es sind ein paar Polypen entfernt worden und ich war beruhigt. Nachwirkungen keine. Also insofern: Es gibt keinen Grund, diese Vorsorgeuntersuchung, die wirklich hilfreich ist, nicht zu machen."

Sprecher: Und genau diese Polypen gehören zu möglichen Vorstufen. Nach der Entfernung werden sie feingeweblich untersucht und je nach Ergebnis wird dann entschieden, ob eine Kontrolldarmspiegelung nach 10, 5 oder 3 Jahren durchgeführt werden sollte.

Abmoderation:

Der Unterschied zwischen Krebsfrüherkennung und Krebsvorsorge war mir bislang nicht klar, jetzt schon. Wenn Sie mehr wissen wollen, hier die versprochene Mailadresse: www.lebensblicke.de

ACHTUNG REDAKTIONEN: Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte an @newsaktuell.de.

Pressekontakt: Wissen Gesundheit GmbH Dr. Günter Gerhardt An der Fahrt 13 55124 Mainz Tel.: +49 (0) 6131 / 622 505-0 Fax: +49 49 (0) 6131 / 622 505-5 Email: info@wissen-gesundheit.de

Statistik: Dieser Artikel besteht aus 433 Wörtern und 3036 Zeichen. Veröffentlicht am 19.03.2014 - 09:06 Uhr in der Rubrik Vermischtes. Link zum Original-Artikel (ots/presseportal.de).
Stichwöter zu diesem Artikel: Medizin,Gesundheit,Verbraucher,Ärzte,Ratgeber.

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