News vom 06.10.2016 - 07:40 Uhr

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Umfrage der Deutschen Haut- und Allergiehilfe zeigt: Aufklärung über Allergierisiko beim Nachwuchs oft zu spät

Bonn (ots) - Frauen sollten bereits zu Beginn einer Schwangerschaft wissen, ob ihr Nachwuchs ein erhöhtes Allergierisiko hat. Denn schon das ungeborene Kind profitiert von vorbeugenden Maßnahmen. Eine Umfrage der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e.V. hat jetzt gezeigt: Viele Frauen erhalten diese Information zu spät.

Im Juni dieses Jahres hat die Deutsche Haut- und Allergiehilfe eine Online-Umfrage zum Thema "Allergievorbeugung und Ernährung" durchgeführt. Von den 219 Umfrage-Teilnehmern waren 88 Prozent darüber aufgeklärt, ob ihr Kind ein erhöhtes Allergierisiko trägt oder nicht. Knapp jeder Dritte wusste dies schon, bevor das Baby unterwegs war, 36 Prozent informierten sich während der Schwangerschaft. 35 Prozent der Befragten erfuhren erst nach der Geburt des Kindes davon. "Das ist zu spät", kritisiert Erhard Hackler, Vorstand der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e.V. "Schon Schwangere können etwas tun, um das Allergierisiko ihres Kindes zu senken, indem sie nicht rauchen, sich ausgewogen ernähren, Übergewicht vermeiden und Meeresfisch auf den Speiseplan setzen."

Darüber hinaus sollten sich werdende Mütter rechtzeitig darüber informieren, welche Säuglingsnahrung für ihr Kind geeignet sein könnte, falls es mit dem Stillen nicht klappt. Kinder, die ein erhöhtes Allergierisiko haben, brauchen in diesem Fall hypoallergene (HA)-Säuglingsnahrung, die ihre allergievorbeugende Wirkung in wissenschaftlichen Studien bewiesen hat. Schon in der Geburtsklinik sollte für alle Fälle eine passende Nahrung bereitstehen. "Sinnvoll wäre es, einen Allergiecheck routinemäßig im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt oder über die Hebamme anzubieten", schlägt Hackler vor.

Weitere Infos zu diesem Thema bietet die Broschüre "Allergien vorbeugen - gesunde Entwicklung fördern." Die Broschüre ist kostenlos und kann postalisch oder im Internet bei der Deutschen Haut- und Allergiehilfe angefordert werden: DHA e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn, www.dha-allergien-vorbeugen.de.

Pressekontakt: Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V. c/o MedCom international medical & social communication GmbH Dr. Heike Behrbohm René-Schickele-Straße 10 53123 Bonn 0228 / 308210 0228 / 3082133 behrbohm@medcominternational.de www.dha-allergien.de

Original-Content von: Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

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Stichwöter zu diesem Artikel: Gesundheit,Umfrage,Ratgeber.

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