News vom 13.12.2018 - 15:32 Uhr

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STIKO-Empfehlung der Impfung gegen Gürtelrose

München (ots) -

- Impfempfehlung gegen Herpes Zoster für alle Personen ab 60 Jahre - Indikationsimpfung für Personen mit einer Grundkrankheit oder Immunschwäche bereits ab einem Alter von 50 Jahren - 99,5% der Erwachsenen über 50 Jahre mit dem Varizella-Zoster-Virus infiziert - Gürtelrose - eine schwere, aber impfpräventable Erkrankung

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Gürtelrose mit einem neuen Impfstoff für alle Personen ab 60 Jahre als Standardimpfung. Personen mit einer Grundkrankheit oder Immunschwäche empfiehlt die Kommission die Impfung bereits ab einem Alter von 50 Jahren.

Damit unterstreicht die STIKO die Bedeutung der Erkrankung für die öffentliche Gesundheit. In einer ausführlichen Darstellung hat sie die Krankheitslast sowie die Schwere der Erkrankung erläutert. Herpes Zoster kann erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität der Patienten haben, sowohl während der akuten Erkrankung als auch im Nachgang, vor allem, falls durch Komplikationen die Ausheilung erschwert oder verzögert wird. Neben den typischen Symptomen der Gürtelrose, wie Hautausschlag und starke brennende bis stechende Nervenschmerzen, kann nach dem Abklingen des Ausschlags eine Post-Zoster-Neuralgie (PZN) bestehen bleiben, d.h. Schmerzen, die mindestens drei Monate bis zu mehreren Jahren lang anhalten können. Die PZN ist die häufigste Komplikation der Gürtelrose und nur schwer behandelbar. Einige Patienten leiden sogar lebenslang unter den Beschwerden. Durch die Schmerzen kann die Lebensqualität der Patienten stark eingeschränkt sein und sogar Depressionen können die Folge sein. Als weitere Komplikationen eines Herpes Zoster können unter anderem Sehstörungen oder gar Sehverlust wie auch Hörverlust und in seltenen Fällen Schlaganfälle auftreten.

Der Gürtelrose-Impfstoff von GlaxoSmithKline ist zur Prävention von Herpes Zoster und einer Post-Zoster-Neuralgie (PZN) bei Erwachsenen ab 50 Jahren zugelassen. 99,5% der Erwachsenen über 50 Jahre sind mit dem Varizella-Zoster-Virus infiziert. Nahezu jeder Erwachsene kann daher an Gürtelrose erkranken - das Virus überdauert im Rückenmark nach einer Windpockeninfektion in der Kindheit und kann später reaktiviert werden. Mit zunehmendem Alter nimmt die Abwehrkraft des Immunsystems ab - und das Risiko an Gürtelrose zu erkranken nimmt zu.

Die Gürtelrose-Impfung wird erst zur Pflichtleistung der Gesetzlichen Krankenkassen, wenn der Gemeinsame Bundesausschuss über die Aufnahme in die Schutzimpfungsrichtlinie entschieden hat. Auch wenn die Kassen die Kosten für die Impfung noch nicht standardmäßig übernehmen, erstatten einige Krankenkassen diese jedoch bereits als Satzungsleistung bzw. immer mehr auch als Einzelfallentscheidung. Es empfiehlt sich in jedem Fall eine individuelle Nachfrage bei der Krankenkasse. Für Versicherte der privaten Krankenkassen (PKV) sind Impfungen ab STIKO-Empfehlung vertraglich abgedeckt.

Weitere Informationen auf www.impfen.de

Pressekontakt: Dr. Anke Helten Senior PR-Manager Tel.: 089/360 44-8102 E-Mail: Anke.A.Helten@gsk.com

Bettina Brennecke Leitung Government Affairs, Market Access & Communications Tel.: 0163/3604 025 E-Mail: Bettina.B.Brennecke@gsk.com

Original-Content von: GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG, übermittelt durch news aktuell

Statistik: Dieser Artikel besteht aus 467 Wörtern und 3405 Zeichen. Veröffentlicht am 13.12.2018 - 15:32 Uhr in der Rubrik Vermischtes. Link zum Original-Artikel (ots/presseportal.de).
Stichwöter zu diesem Artikel: Medizin,Gesundheit,Pharmaindustrie,Arzneimittel,Gesundheitspolitik.


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