News vom 25.03.2019 - 11:12 Uhr

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Duale Ausbildung in der Hörakustik / Handwerk mit viel Hightech und Beratung

Mainz (ots) -

Schulpraktikum, Ausbildungsmesse, der Gang zur Arbeitsagentur oder der Blick ins Internet: Informationsquellen zur beruflichen Orientierung gibt es viele. Rund 750.000 Schülerinnen und Schüler stehen kurz vor ihrem Schulabschluss und somit vor ihrer Berufswahl. Ob Studium oder Ausbildung hängt oft nicht nur von den Noten ab, sondern hängt auch mit den beruflichen Perspektiven zusammen. Die Digitalisierung verbindet zunehmend Mensch und Technik miteinander, hier sind Experten gefragt, die beide zusammenbringen und die Technik auf die individuellen Bedürfnisse des Menschen anpassen - wie die Hörakustiker, ein vielseitiger Beruf mit sehr guter Perspektive.

Die Ausbildung zum Hörakustiker verbindet Handwerk mit medizinischen, psychologischen, kommunikativen Kenntnissen und innovativer Technik.

Von Mensch zu Mensch

Hier ist Feingefühl im Umgang mit Menschen gefragt. Angehende Hörakustiker sollten deshalb ausgeprägte soziale Kompetenz sowie medizinisches und psychologisches Interesse mitbringen, denn ihre Aufgabe ist es, sich ganz individuell auf hörbeeinträchtigte Menschen mit ihren persönlichen Wünschen und Bedürfnissen rund um das bestmögliche Hören einzustellen. Jeder Hörverlust ist schließlich individuell wie ein Fingerabdruck. Zudem ist Hören immer subjektiv.

So viel Hightech steckt im Hörakustik-Handwerk

Hörakustiker sind außerdem Experten für hochmoderne Technik. Längst haben sie handwerkliche mit digitalen Techniken verknüpft. Vom Ohr-Scan über die Anpass-Software bis hin zu den winzigen Hörsystemen mit Bluetooth-Anbindung, die mit künstlicher Intelligenz die passende Einstellung zur Hörsituation auswählen oder sich mit dem Smartphone und anderen digitalen Endgeräten verbinden lassen können. Das maßgefertigte Ohrpassstück kann mit einer CAD-Software am Computer gestaltet und im 3D-Drucker gefertigt werden.

Schritt für Schritt zur Karriere

Die duale Ausbildung in der Hörakustik findet abwechselnd im Ausbildungsbetrieb vor Ort, an der Akademie für Hörakustik (afh) und der Landesberufsschule für Hörakustiker und Hörakustikerinnen (LBS) in Lübeck statt. Wenn die jungen Menschen nach drei Jahren ihre Gesellenprüfung bestehen, haben sie häufig schon einen festen Arbeitsvertrag in der Tasche. In der Branche herrscht Vollbeschäftigung mit langfristiger Perspektive.

Dabei eröffnet die Ausbildung zum Hörakustiker oder zur Hörakustikerin später viele Möglichkeiten, den beruflichen Weg in unterschiedliche Richtungen zu gehen und sich weiterzuentwickeln. So besteht für Gesellen und Gesellinnen der Hörakustik die Möglichkeit, sich zum Pädakustiker, Audiotherapeuten, Tinnitus- oder Implantat-Spezialisten weiterzubilden. Sie können den Meister machen und damit einen eigenen Betrieb führen und selber ausbilden. Oder sie wählen den akademischen Weg mit dem Studium der Hörakustik bis zum Doktor oder Professor - alles ist möglich in der Hörakustik.

Pressekontakt: Dr. Juliane Schwoch schwoch@biha.de

Original-Content von: Bundesinnung der Hörakustiker KdöR, übermittelt durch news aktuell

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