News vom 21.04.2022 - 03:51 Uhr

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DNDi und BenevolentAI geben Zusammenarbeit zur Beschleunigung der Erforschung lebensrettender Medikamente gegen das Dengue-Fieber bekannt

London (ots/PRNewswire) -

- Im Rahmen der Zusammenarbeit sollen mithilfe von KI potenzielle biologische Ziele und Therapien identifiziert werden, die umgewidmet werden könnten, um das Fortschreiten des Dengue-Fiebers zu verhindern

- Das Dengue-Fieber ist eine klimasensible Krankheit mit unerfülltem medizinischem Bedarf. Es gehört mit geschätzten 390 Millionen Infektionen pro Jahr zu den Top-Ten-Bedrohungen für die globale öffentliche Gesundheit. Aktuell gibt es keine wirksame Behandlung

- BenevolentAI konnte seine KI-Plattform in der Vergangenheit bereits erfolgreich einsetzen, um lebensrettende Forschung zu beschleunigen: Anfang 2020 hat das Unternehmen eine führende COVID-19-Behandlung identifiziert

BenevolentAI, ein führendes Unternehmen im Bereich der klinischen Arzneimittelforschung mit künstlicher Intelligenz (KI), und die Drugs for Neglected Disease Initiative (DNDi), eine gemeinnützige Forschungs- und Entwicklungsorganisation, die sich auf Krankheiten mit unerfülltem medizinischen Bedarf spezialisiert, haben heute die Einleitung eines gemeinsamen Forschungsprojekts zur Bekämpfung von Dengue-Fieber bekannt gegeben - einer der häufigsten Infektionskrankheiten der Welt.

Generell konzentriert sich die Forschung und Entwicklung von BenevolentAI vornehmlich auf den Einsatz seiner Benevolent Platform(TM), einer leistungsstarken KI-Plattform zur Entdeckung und Entwicklung neuer therapeutischer Kandidaten, doch entwickelte das Unternehmen während der COVID-19-Pandemie auch maßgeschneiderte Workflows für die Umwidmung von Medikamenten. Die Forscher wollten dadurch eine bestehende Behandlung identifizieren, die für die Behandlung von COVID-19 umgewidmet werden könnte. Die Forschung von BenevolentAI führte zu globalen klinischen Studien, und ein Medikament wurde letztendlich von der FDA für den Notfalleinsatz zugelassen.

Der KI-gestützte Ansatz von Benevolent soll in einer nicht-kommerziellen Zusammenarbeit mit DNDi dazu dienen, eine Liste potenzieller biologischer Targets (Proteine, auf die ein potenzielles Medikament abzielen kann) und Kandidaten für die Umwidmung von Medikamenten zu erstellen, die einen schweren Verlauf der Dengue-Erkrankung wirksam verhindern könnten.

Im Rahmen des Projekts kommt die Benevolent Platform(TM) in Kombination mit dem Fachwissen und dem globalen Partnernetz von DNDi im Bereich Dengue zum Einsatz. Dadurch sollen Forscher Erkenntnisse gewinnen können, die sie allein mit menschlichem Verstand nicht hätten finden können. Auf der Grundlage von Daten aus verschiedenen unabhängigen Datenquellen wie wissenschaftlicher Literatur, Patenten, Genetik, Chemie, Daten aus klinischen Studien und mehr werden Wissenschaftler von BenevolentAI und DNDi KI-Tools einsetzen, um die zugrunde liegenden Mechanismen von Dengue zu untersuchen, Hypothesen besser zu formulieren und schnell Targets oder Therapien zu identifizieren, die zur Verhinderung des Fortschreitens einer schweren Dengue-Erkrankung eingesetzt werden könnten.

Die vielversprechendsten Arzneimittelkandidaten, die im Rahmen des gemeinsamen Forschungsprojekts identifiziert werden, sollen später in Zusammenarbeit mit Partnern in Dengue-endemischen Ländern in klinischen Studien getestet werden.

"Es gibt keine wirksame Behandlung für Dengue-Fieber und Millionen von Patienten auf der ganzen Welt benötigen dringend sichere, wirksame, erschwingliche und zugängliche Behandlungsmöglichkeiten. Die Möglichkeit, im Rahmen dieser Partnerschaft mit BenevolentAI modernste KI-Technologie einzusetzen, um Patienten, die an Krankheiten mit unerfülltem medizinischem Bedarf erkrankt sind, zu helfen, eröffnet eine interessante neue Möglichkeit, vielversprechende Arzneimittelkandidaten schnell zu identifizieren und sie später in klinischen Studien zu testen", sagte Dr. Charles Mowbray, Discovery Director bei DNDi.

Zwar konzentriert sich die internen Forschung und Entwicklung von BenevolentAI auf die Entdeckung und Entwicklung neuartiger therapeutischer Kandidaten, doch BenevolentAI ist bestrebt, auch außerhalb dieser Kernaufgabe seine Plattform und sein wissenschaftliches Fachwissen zu nutzen, um Medikamente zu finden, die schnell für dringende, ungedeckte medizinische Bedürfnisse, wie z. B. Dengue-Fieber, umgewidmet werden können.

"Angesichts der rasanten Ausbreitung des Dengue-Fiebers und der Aussicht, dass der Klimawandel die Auswirkungen und die Ausbreitung der Krankheit weiter verstärken wird, ist es umso wichtiger, die Erforschung neuer Behandlungsmöglichkeiten zu beschleunigen", sagte Anne Phelan, Chief Scientific Officer bei BenevolentAI. "Die weltweite wissenschaftliche Reaktion auf die COVID-19-Pandemie und die COVID-19-Forschung von BenevolentAI sind ein deutliches Beispiel dafür, wie KI uns helfen kann, auf dringende globale gesundheitliche Herausforderungen zu reagieren. Der umfassende integrierte Wissensgraph von BenevolentAI ermöglicht uns in Verbindung mit unseren KI-Tools eine umfassende Darstellung der Krankheitsbiologie. Dies kann die Entdeckung neuer Behandlungen beschleunigen. Unsere Partnerschaft mit der DNDi baut auf diesem Ansatz auf und hat sich zum Ziel gesetzt, dringende medizinische Bedürfnisse von Patienten zu adressieren und den Druck auf überlastete Gesundheitssysteme zu verringern."

Dengue-Fieber gehört weltweit zu den zehn größten Bedrohungen für die öffentliche Gesundheit. Trotz geschätzter 390 Millionen Infektionen pro Jahr in über 100 Ländern gibt es nach wie vor keine spezifische Behandlung. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wies darauf hin, dass durch Insekten übertragene Krankheitserreger wie Dengue zu einer neuen Pandemie führen könnten.

Informationen zu BenevolentAI

BenevolentAI ist ein führendes KI-Unternehmen für klinische Phasen der Arzneimittelforschung. Durch die Kombination von KI-Plattform, wissenschaftlichem Fachwissen und Nasslaboreinrichtungen ist BenevolentAI gut positioniert, um neuartige Arzneimittelkandidaten zu entwickeln, die eine höhere Wahrscheinlichkeit für einen klinischen Erfolg haben als solche, die mit herkömmlichen Methoden entwickelt wurden. BenevolentAI hat eine durchgängig nachgewiesene Erfolgsbilanz von wissenschaftlich validierten Entdeckungen. Die BenevolentAI Platform(TM) treibt eine wachsende eigene Pipeline von über 20 Medikamentenprogrammen an, die von der Entdeckung von Zielmolekülen bis hin zu klinischen Studien reichen, und unterhält erfolgreiche kommerzielle Kooperationen mit führenden Pharmaunternehmen. BenevolentAI identifizierte auch Baricitinib von Eli Lilly als einen Repurposing-Kandidaten für Covid-19, der von der FDA für die Notfallbehandlung zugelassen wurde. Der Hauptsitz von BenevolentAI befindet sich in London, mit einer Forschungseinrichtung in Cambridge (UK) und einem weiteren Büro in New York. Weitere Informationen finden Sie auf ihrer Website (https://www.benevolent.com/).

Informationen zu DNDi

DNDi ist eine gemeinnützige Forschungs- und Entwicklungsorganisation, die sich für die Entwicklung neuer Therapien für Patienten, die an Krankheiten mit unerfülltem medizinischem Bedarf erkrankt sind, einsetzt: Chagas-Krankheit, Schlafkrankheit (humane afrikanische Trypanosomiasis), Leishmaniose, Filarialieninfektionen, Mycetom, pädiatrische HIV-Infektion, und Hepatitis C. DNDi koordiniert auch eine klinische Studie zur Erforschung von Therapien für leichte bis mittelschwere COVID-19-Fälle in Afrika. Seit seiner Gründung im Jahr 2003 hat DNDi bisher neun neue Therapien entwickelt, darunter neue Medikamentenkombinationen für Kala-Azar, zwei fest dosierte Malariamittel und den ersten erfolgreich entwickelten neuen chemischen Wirkstoff von DNDi, Fexinidazol, der 2018 für die Behandlung beider Stadien der Schlafkrankheit zugelassen wurde. Weitere Informationen finden Sie auf ihrer Website (https://dndi.org/).

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Pressekontakt:

Rajin Kang - VP Communications | rajin.kang@benevolent.ai | 07771 081207; Tricia Persad-Bevil - JPA Health | TPersad-bevil@jpa.com | 07792 524442

Original-Content von: BenevolentAI, übermittelt durch news aktuell

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